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Alle Curriculum-Guides/Deutsches Abitur

DE · Der redaktionelle Curriculum-Guide

Das Abitur. Klarheit vor der Vorbereitung.

Eine belastbare Orientierung durch Länder, Kurswege, Fächer und Themen des deutschen Abiturs – mit redaktioneller Einordnung und offiziellen Ausgangsquellen.

Redaktionell geprüft26. Juli 2026·Deutsches Abitur
22Fächer im Guide
271Themen kartiert
3Kurswege
24Offizielle Quellen

Inhaltsübersicht

  1. 01Einordnung
  2. 02Kurswege
  3. 03Alle Fächer
  4. 04Vertiefende Ratgeber
  5. 05Offizielle Quellen
  6. 06Häufige Fragen

01 · Einordnung

Abitur

Das deutsche Abitur lässt sich nur sinnvoll erschließen, wenn die gemeinsame Prüfungslogik und die Vorgaben des jeweiligen Landes zusammen gelesen werden. Dieser Guide macht die im Curriculum erfassten Länder, Kurswege, Fächer und Themen als zusammenhängende Struktur sichtbar, ohne Unterschiede zwischen den zuständigen Stellen einzuebnen.

Beginnen Sie mit Ihrem Bundesland und Ihrem Kursweg, grenzen Sie danach die tatsächlich relevanten Fächer ein und öffnen Sie deren Themenstruktur. Die vertiefenden Ratgeber unterstützen die Planung; für verbindliche Anforderungen, Termine und aktuelle Änderungen gilt stets die Veröffentlichung der Schule beziehungsweise der zuständigen Landesbehörde.

02 · Kurswege

Kurswege

01

Grundlegendes Anforderungsniveau

Grundkurs/gA bzw. landesspezifische Entsprechung.

02

Erhöhtes Anforderungsniveau

Leistungskurs/eA bzw. landesspezifische Entsprechung.

03

Landesspezifische Variante

Fach- oder Bundeslandvariante, die nicht sauber in GK/LK bzw. gA/eA passt.

Länder

01Baden-WürttembergDE-BW
02BayernDE-BY
03BerlinDE-BE
04BrandenburgDE-BB
05BremenDE-HB
06HamburgDE-HH
07HessenDE-HE
08Mecklenburg-VorpommernDE-MV
09NiedersachsenDE-NI
10Nordrhein-WestfalenDE-NW
11Rheinland-PfalzDE-RP
12SaarlandDE-SL
13SachsenDE-SN
14Sachsen-AnhaltDE-ST
15Schleswig-HolsteinDE-SH
16ThüringenDE-TH

03 · Alle Fächer

22 Fächer im Guide

Legen Sie zuerst Land, Kursweg und Prüfungsfächer fest. Nutzen Sie anschließend die Themenkarten, Ratgeber und Lernmaterialien für eine Vorbereitung, die zu Ihrer tatsächlichen Fächerkombination passt.

F·01DeutschDeutsch17 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Literarische und pragmatische Texte analysieren, materialgestützt schreiben und Sprache reflektieren.

17 · Themen kartiert

  1. 01

    Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen

    Epik, Drama, Lyrik, pragmatische Texte, Medienprodukte und literarische Epochen kontextualisieren.

    1. 01

      Sich mit literarischen Texten auseinandersetzen

      Literarische Texte von der Aufklärung bis zur Gegenwart analysieren; alle Gattungen und literaturgeschichtliches Überblickswissen. (KMK §2.4.1)

    2. 02

      Sich mit pragmatischen Texten auseinandersetzen

      Pragmatische und nicht-literarische Texte erschließen, analysieren und beurteilen. (KMK §2.4.2)

    3. 03

      Sich mit Texten unterschiedlicher medialer Form und Theaterinszenierungen auseinandersetzen

      Multimodale, digitale und szenische Texte sowie Theaterinszenierungen analysieren und kontextualisieren. (KMK §2.4.3)

  2. 02

    Schreiben

    Interpretieren, Analysieren, Erörtern, materialgestütztes Schreiben und adressatenbezogene Textproduktion.

  3. 03

    Lesen

    Komplexe Texte erschließen, Informationen verknüpfen und Deutungen begründen.

  4. 04

    Sprache und Sprachgebrauch reflektieren

    Grammatik, Semantik, Pragmatik, Sprachwandel, Mehrsprachigkeit und Sprache in gesellschaftlichen Kontexten.

  5. 05

    Sprechen und Zuhören

    Argumentieren, präsentieren, Gespräche führen und mündliche Prüfungsleistungen strukturieren.

  6. 06

    Literaturgeschichtliche Epochen

    Überblick über deutsche Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart (Aufklärung, Sturm und Drang, Klassik, Romantik, Realismus, Naturalismus, Expressionismus, Weimarer Republik, Exilliteratur, Nachkriegsliteratur, Gegenwart). KMK Bildungsstandards Deutsch §2.4.1 verlangt literaturgeschichtliches Überblickswissen.

  7. 07

    Erzähltextanalyse (Epik)

    Erzählinstanz, Erzählverhalten, Erzählperspektive, Figurenkonzeption, Zeitgestaltung, Raumsemantik und narratologische Begriffe nach Stanzel/Genette. KMK §2.4.1.

  8. 08

    Lyrikanalyse

    Formanalyse (Vers, Metrum, Reim, Strophe), Klangebene, Bildlichkeit (Metaphern, Symbole), Sprechinstanz und Epochenbezug lyrischer Texte. KMK §2.4.1.

  9. 09

    Dramenanalyse

    Dramaturgie, Figurenkonstellation, Dialoganalyse, dramatischer Konflikt, klassisches vs. episches Theater (Brecht). KMK §2.4.1.

  10. 10

    Materialgestütztes Schreiben

    Materialgestütztes Verfassen informierender und argumentierender Texte als zentrale Aufgabenart im Abitur. KMK §2.3.

  11. 11

    Erörterung (literarisch, pragmatisch, materialgestützt)

    Pro-Contra- und linear-argumentative Erörterungen literarischer und pragmatischer Texte; argumentative Strukturen, Belege, Synthese.

  12. 12

    Sprachvarietäten und Mehrsprachigkeit

    Soziolekte, Dialekte, Jugendsprache, Fachsprachen, Mehrsprachigkeit, Sprachkontakt und Migration als Reflexionsgegenstände der Sprachbewusstheit. KMK §2.5.

  13. 13

    Sprachwandel

    Diachroner und synchroner Sprachwandel; Anglizismen, Wortbildungsdynamik, Bedeutungswandel, Einfluss digitaler Medien.

  14. 14

    KMK-Operatoren im Fach Deutsch

    Bedeutung und Anwendungsbereiche der Operatoren (analysieren, interpretieren, erörtern, vergleichen, beurteilen, gestalten) in deutschen Abituraufgaben.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau

Länder

Deutschland

Fach öffnen→Summa · Lernnotizen↗
F·02MathematikMathematik15 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Analysis, Analytische Geometrie/Lineare Algebra und Stochastik auf grundlegendem oder erhöhtem Niveau.

15 · Themen kartiert

  1. 01

    Analysis

    Funktionen, Ableitungen, Integrale, Modellierung, Wachstum und Extremwertprobleme.

    1. 01

      Funktionen und Modelle

      Ganzrationale, exponentielle, trigonometrische und zusammengesetzte Funktionen untersuchen.

    2. 02

      Differentialrechnung

      Änderungsraten, Tangenten, Monotonie, Krümmung, Extrem- und Wendepunkte.

    3. 03

      Integralrechnung

      Bestandsänderung, Flächeninhalte, Rekonstruktion und Anwendungen.

  2. 02

    Analytische Geometrie und Lineare Algebra

    Vektoren, Geraden, Ebenen, Lagebeziehungen, Abstände, Winkel und Matrizen je nach Landesvorgabe. (Matrizen-Alternative A1 oder vektorielle Analytische Geometrie A2 je nach Bundesland.)

  3. 03

    Stochastik

    Wahrscheinlichkeiten, Zufallsvariablen, Verteilungen, Hypothesentests und Datenanalyse. (Parameterschätzung B1 oder Hypothesentests B2 je nach Bundesland.)

  4. 04

    Prozessbezogene Kompetenzen

    Mathematisch argumentieren (K1), Probleme mathematisch lösen (K2), Mathematisch modellieren (K3), Mathematische Darstellungen verwenden (K4), Mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen (K5), Mathematisch kommunizieren (K6).

  5. 05

    Grundbegriffe und Rechentechniken (Sek I-Wiederholung)

    Reelle Zahlen, Termumformung, Gleichungen und Ungleichungen, Potenzen, Logarithmen — als Voraussetzungswissen für die Qualifikationsphase. Inhaltsbezogene Leitidee L1 (Algorithmus und Zahl).

  6. 06

    Trigonometrische und Exponentialfunktionen

    Sinus, Kosinus, Tangens, e-Funktion, natürlicher Logarithmus; Eigenschaften, Ableitungen und Anwendungen. Leitidee L4 (Funktionaler Zusammenhang).

  7. 07

    Folgen und Reihen

    Arithmetische und geometrische Folgen, Konvergenz, Grenzwerte und vollständige Induktion. In LK-Vorgaben einzelner Länder (BY, SN) Abiturrelevant.

  8. 08

    Matrizen und Übergangsprozesse

    Matrizen-Vektor-Multiplikation, stochastische Übergangsmatrizen, Fixvektoren, Populations- und Wirtschaftsmodelle. Wahlinhalt in DE-BY, DE-NW (alternativ zur klassischen analytischen Geometrie).

  9. 09

    Wahrscheinlichkeitsrechnung — Grundlagen

    Laplace-Wahrscheinlichkeit, mehrstufige Zufallsexperimente, Baumdiagramme, bedingte Wahrscheinlichkeit, Satz von Bayes, stochastische Unabhängigkeit.

  10. 10

    Binomial- und Normalverteilung

    Bernoulli-Kette, Binomialverteilung, Erwartungswert und Varianz, Normalverteilung als Näherung (eA-Inhalt) und sigma-Regeln.

  11. 11

    Hypothesentests und Konfidenzintervalle

    Einseitiger und zweiseitiger Test, Fehler 1. und 2. Art, p-Wert, Konfidenzintervalle für unbekannte Wahrscheinlichkeiten und Mittelwerte. Pfad B2 nach KMK Bildungsstandards.

  12. 12

    Mathematisches Modellieren

    Modellbildungskreislauf, Realsituation-Modell-Realsituation, Modellkritik und Modellgrenzen als prozessbezogene Kompetenz K3 mit anwendungsbezogenen Aufgaben.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau

Länder

Deutschland

Fach öffnen→Summa · Lernnotizen↗
F·03EnglischEnglisch14 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Fortgeführte Fremdsprache mit Reading, Listening, Writing, Mediation, Speaking und Text-/Medienanalyse.

14 · Themen kartiert

  1. 01

    Funktionale kommunikative Kompetenz

    Hör-/Hörsehverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Sprechen und Sprachmittlung.

  2. 02

    Interkulturelle kommunikative Kompetenz

    Kulturelle Deutungsmuster erkennen, Perspektiven wechseln und adressatengerecht handeln.

  3. 03

    Text- und Medienkompetenz

    Literarische, pragmatische und mediale Texte analysieren, deuten und produzieren.

  4. 04

    Sprachbewusstheit

    Sprache, Register, Stil, Varietäten und kommunikative Wirkung reflektieren.

  5. 05

    Sprachlernkompetenz

    Strategien, Hilfsmittel und Feedback für eigenständiges Sprachenlernen einsetzen.

  6. 06

    Globalisation and global challenges

    Globalisierungsprozesse, multinationale Konzerne, Migration, Klimawandel und globale Ungleichheit als Themenkorridor; behandelt in den meisten Bundesland-Vorgaben (BY, BW, NW, NI).

  7. 07

    Migration, Postcolonialism and multicultural societies

    Postkolonialismus, Commonwealth-Literatur, Identitätskonflikte und multikulturelle Gesellschaften in Großbritannien, Indien, Afrika und Karibik.

  8. 08

    Shakespeare and Elizabethan drama

    Shakespeare als Pflichtbestandteil im LK (eA) in BY, BW, NW; Tragödien (Hamlet, Macbeth, King Lear) oder Komödien als verbindliche Lektüre.

  9. 09

    American Dream and American identities

    Der American Dream als Mythos und Realität, ethnische Identitäten, race und gender in den USA, gesellschaftliche Spaltung.

  10. 10

    Britain and the European context

    Britische Identität, Devolution, Brexit, Verhältnis Großbritanniens zu Europa und zur Welt.

  11. 11

    Media, technology and surveillance

    Digitalisierung, soziale Medien, Überwachung (Big Brother, Dystopie), Datenschutz und Mediendemokratie.

  12. 12

    Science, ethics and the future

    Wissenschaftsethik, Gentechnik, KI, Bioethik und dystopische Zukunftsentwürfe als Reflexionsraum englischsprachiger Texte.

  13. 13

    Methods of textual and media analysis

    Analysetools für fictional und non-fictional texts: narrator, point of view, rhetorical devices, stylistic analysis, film techniques.

  14. 14

    Mediation and writing tasks

    Sprachmittlung (DE↔EN), Composition, Comment, Summary, Discursive Essay, Creative Writing als zentrale Schreibaufgaben.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau

Länder

Deutschland

Fach öffnen→Summa · Lernnotizen↗
F·04FranzösischFranzösisch14 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Fortgeführte Fremdsprache mit IQB-Poolbezug und landesspezifischen Themenkorridoren.

14 · Themen kartiert

  1. 01

    Funktionale kommunikative Kompetenz

    Hör-/Hörsehverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Sprechen und Sprachmittlung.

  2. 02

    Interkulturelle kommunikative Kompetenz

    Kulturelle Deutungsmuster erkennen, Perspektiven wechseln und adressatengerecht handeln.

  3. 03

    Text- und Medienkompetenz

    Literarische, pragmatische und mediale Texte analysieren, deuten und produzieren.

  4. 04

    Sprachbewusstheit

    Sprache, Register, Stil, Varietäten und kommunikative Wirkung reflektieren.

  5. 05

    Sprachlernkompetenz

    Strategien, Hilfsmittel und Feedback für eigenständiges Sprachenlernen einsetzen.

  6. 06

    Identités et diversités

    Individuelle und kollektive Identitäten, Vielfalt der frankophonen Welt, Multikulturalität in Frankreich.

  7. 07

    Relations franco-allemandes

    Deutsch-französische Beziehungen, Erinnerungskultur, Élysée-Vertrag, kulturelle Begegnung und Austausch.

  8. 08

    Vivre dans une société multiculturelle

    Banlieues, Integration, Migration, religiöse und kulturelle Vielfalt; soziale Frage in Frankreich.

  9. 09

    Engagement politique, écologique et social

    Bürgerliches Engagement, Umweltbewegung, Gilets jaunes, Klimaaktivismus und soziale Bewegungen in der franz. Gesellschaft.

  10. 10

    Le monde du travail

    Arbeitswelt, Digitalisierung, Generationenkonflikte und Karrierewege in Frankreich und in der Frankophonie.

  11. 11

    Mondialisation et voyages

    Globalisierung, Tourismus, kulturelle Begegnung, Migration und mondialisation als Bewertungsfeld.

  12. 12

    La francophonie

    Frankophone Räume außerhalb Frankreichs: Maghreb, Subsahara-Afrika, Québec, Karibik; Kolonialgeschichte und postkoloniale Identitäten.

  13. 13

    Méthodes d'analyse littéraire et filmique

    Analysetools: narrateur, point de vue, figures de style, analyse de film et de bande dessinée.

  14. 14

    Sprachmittlung und Schreibaufgaben

    Médiation (DE↔FR), commentaire, composition, résumé und kreatives Schreiben als Prüfungsaufgaben.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau

Länder

Deutschland

Fach öffnen→
F·05SpanischSpanisch14 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Fortgeführte oder neu einsetzende Fremdsprache mit landesspezifischen Themenkorridoren (BY, NRW, BW) und IQB-Poolbezug.

14 · Themen kartiert

  1. 01

    Funktionale kommunikative Kompetenz

    Hör-/Hörsehverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Sprechen und Sprachmittlung.

  2. 02

    Interkulturelle kommunikative Kompetenz

    Kulturelle Deutungsmuster erkennen, Perspektiven wechseln und adressatengerecht handeln.

  3. 03

    Text- und Medienkompetenz

    Literarische, pragmatische und mediale Texte analysieren, deuten und produzieren.

  4. 04

    Sprachbewusstheit

    Sprache, Register, Stil, Varietäten und kommunikative Wirkung reflektieren.

  5. 05

    Sprachlernkompetenz

    Strategien, Hilfsmittel und Feedback für eigenständiges Sprachenlernen einsetzen.

  6. 06

    Vivir y convivir en una España multicultural y plurilingüe

    Zusammenleben verschiedener Kulturen, Ethnien und sozialer Milieus im heutigen Spanien; gesellschaftlicher Wandel, Integration und Vielfalt. (NRW Abiturvorgaben Spanisch)

  7. 07

    España, país de inmigración y emigración

    Migrationsbewegungen von und nach Spanien (Ein-, Aus- und Binnenmigration); Ursachen, Lebensrealitäten und gesellschaftliche Debatten. (NRW Abiturvorgaben Spanisch)

  8. 08

    El bilingüismo y las lenguas de España

    Regionalsprachen und Mehrsprachigkeit (Katalanisch, Baskisch, Galicisch); Bilinguismus mit politischen und kulturellen Implikationen (Cataluña, País Vasco). (NRW/Bayern)

  9. 09

    Latinoamérica: desafíos sociales y diversidad étnica

    Gesellschaftliche Strukturen Lateinamerikas; soziale Herausforderungen wie Kinderarmut (pobreza infantil) sowie Chancen und Konflikte ethnischer Vielfalt. (NRW Abiturvorgaben Spanisch)

  10. 10

    Libertad y dictadura: Guerra Civil, franquismo y memoria histórica

    Spanischer Bürgerkrieg, Franco-Diktatur, Transición und Aufarbeitung des diktatorischen Erbes (memoria histórica, auch Chile/Argentinien). (NRW/Bayern/BW)

  11. 11

    España y el turismo: economía, cultura, sostenibilidad y ocio

    Bedeutung des Tourismus für Wirtschaft und Gesellschaft; nachhaltiges Wirtschaften, Ökologie und Ressourcennutzung. (NRW Abiturvorgaben Spanisch / BW)

  12. 12

    El mundo laboral y las perspectivas de los jóvenes

    Alltagswirklichkeiten, Lebensentwürfe und berufliche Perspektiven Jugendlicher in der spanischsprachigen Welt. (NRW/BW)

  13. 13

    Globalización: España, Hispanoamérica, Europa y los EE.UU.

    Wirtschaftliche, soziale und politische Verbindungen; Globalisierung, ihre Chancen und Risiken sowie zivilgesellschaftliche Partizipation. (BW Bildungsplan)

  14. 14

    Medios de comunicación, nuevas tecnologías y análisis de textos

    Medien und Digitalisierung in der Lebenswelt junger Menschen sowie Analysewerkzeuge für literarische und filmische Texte (narrador, perspectiva, recursos estilísticos) und Sprachmittlung/Schreibaufgaben (mediación, comentario, redacción).

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau

Länder

Deutschland

Fach öffnen→
F·06BiologieBiologie10 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Lebende Systeme, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung in biologischen Kontexten.

10 · Themen kartiert

  1. 01

    Leben und Energie

    Grundlegende Zusammenhänge bei Stoffwechselwegen, aufbauender Stoffwechsel (Fotosynthese), abbauender Stoffwechsel (Zellatmung), Enzyme, Kompartimentierung und fachliche Verfahren (Chromatografie, Tracer-Methode). (KMK 2020 Inhaltsbereich 2.6.1)

  2. 02

    Informationsverarbeitung in Lebewesen

    Grundlagen der Informationsverarbeitung: Nervenzellen, Synapsen, Potenzialmessungen und Neuronale Plastizität. (KMK 2020 Inhaltsbereich 2.6.2; Verhalten als adaptiver Wert gehört zu Inhaltsbereich 2.6.4)

  3. 03

    Lebewesen in ihrer Umwelt

    Strukturen und Zusammenhänge in Ökosystemen, Stoffkreisläufe, Einfluss des Menschen auf Ökosysteme, Nachhaltigkeit und Biodiversität. (KMK 2020 Inhaltsbereich 2.6.3)

  4. 04

    Vielfalt des Lebens

    Molekulargenetische Grundlagen des Lebens (DNA, Genexpression, Gentechnik, Epigenetik) sowie Entstehung und Entwicklung des Lebens (Synthetische Evolutionstheorie, Stammbäume, Selektionsmechanismen, adaptiver Wert von Verhalten). (KMK 2020 Inhaltsbereich 2.6.4)

  5. 05

    Zellbiologie

    Zellaufbau (Prokaryoten, Eukaryoten, Pflanzen-/Tierzelle), Zellorganellen, Mitose und Meiose, Membranen und Transportprozesse als Voraussetzungswissen für die Qualifikationsphase.

  6. 06

    Klassische Genetik

    Mendelsche Regeln, Stammbaumanalyse, Erbgänge (autosomal, gonosomal), Genkopplung; Brücke zur Molekulargenetik im Inhaltsbereich Vielfalt des Lebens.

  7. 07

    Evolution und Stammbaumanalyse

    Synthetische Evolutionstheorie, Mikro- und Makroevolution, Hardy-Weinberg, molekulare Stammbäume und Artbildung. Vertieft den KMK-Inhaltsbereich 2.6.4.

  8. 08

    Immunbiologie

    Angeborene und erworbene Immunabwehr, Antikörper, Impfung, Allergien, HIV/AIDS und Autoimmunerkrankungen. Inhaltsfeld u. a. in NRW und BY GOSt.

  9. 09

    Verhaltensbiologie

    Angeborenes vs. erlerntes Verhalten, Reiz-Reaktions-Schemata, Sozialverhalten, Soziobiologie, Verhalten als adaptiver Wert (KMK-Querbezug Inhaltsbereich 2.6.4).

  10. 10

    Biotechnologie und Gentechnik

    PCR, Gelelektrophorese, CRISPR/Cas, gentechnische Anwendungen (Medizin, Landwirtschaft), Bioethik und gesellschaftliche Bewertung.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau

Länder

Deutschland

Fach öffnen→Summa · Lernnotizen↗
F·07ChemieChemie12 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Stoff-Teilchen-Beziehungen, Reaktionen, Energie, Gleichgewichte und organische Chemie.

12 · Themen kartiert

  1. 01

    Struktur-Eigenschaft-Beziehungen

    Atombau, Bindungen, Molekülstruktur, Stoffeigenschaften und Analyse.

  2. 02

    Chemische Reaktionen

    Donator-Akzeptor-Konzepte, Säure-Base, Redox, Reaktionskinetik und Stöchiometrie.

  3. 03

    Energie und chemisches Gleichgewicht

    Energetik, Entropie, Gleichgewichte, Massenwirkungsgesetz und technische Anwendungen.

  4. 04

    Organische Chemie — Anwendungskontexte

    Organische Reaktionswege, funktionelle Gruppen, Kunststoffe, Farbstoffe und Materialanwendungen als Anwendungskontext der Basiskonzepte Struktur und Reaktion. (Im KMK 2020-Standard kein eigenständiges viertes Basiskonzept; NRW und BW behandeln organische Chemie als eigenes Inhaltsfeld.)

  5. 05

    Atombau und Periodensystem

    Bohr- und Orbitalmodell, Elektronenkonfiguration, PSE-Trends (Atomradius, Ionisierungsenergie, Elektronegativität); Voraussetzungswissen für Bindungstheorie.

  6. 06

    Säure-Base-Chemie

    Brønsted-Konzept, pH-Wert, Puffersysteme, Säure- und Basestärke, Titrationskurven, Indikatoren als Donator-Akzeptor-Anwendung.

  7. 07

    Elektrochemie und Redoxreaktionen

    Galvanische Zellen, Elektrolyse, Standardpotentiale, Nernst-Gleichung, Batterien/Akkumulatoren, Korrosion und Brennstoffzellen.

  8. 08

    Reaktionskinetik

    Reaktionsgeschwindigkeit, Reaktionsordnung, Aktivierungsenergie, Katalyse, Arrhenius-Gleichung als Vertiefung des Basiskonzepts Chemische Reaktionen.

  9. 09

    Aromaten

    Benzol, Mesomerie, elektrophile Substitution, Phenole und aromatische Heterozyklen als Vertiefung der organischen Chemie.

  10. 10

    Makromoleküle und Naturstoffe

    Kunststoffe (Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition), Proteine, Kohlenhydrate, Lipide und Nucleinsäuren als organisch-chemische Naturstoffklassen.

  11. 11

    Farbstoffe und Licht-Stoff-Wechselwirkung

    Chromophore, Mesomerie, UV/Vis-Spektroskopie, Azofarbstoffe, Indigo und Anwendung in Färberei und Analytik.

  12. 12

    Analytische Verfahren

    Chromatographie (DC, GC, HPLC), Spektroskopie (IR, NMR, MS), Titration und qualitative Nachweisreaktionen als experimentelle Methoden.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau

Länder

Deutschland

Fach öffnen→Summa · Lernnotizen↗
F·08PhysikPhysik10 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Modelle, Experimente und mathematische Beschreibung physikalischer Systeme.

10 · Themen kartiert

  1. 01

    Mechanik

    Kinematik, Dynamik, Energie, Impuls, Kreisbewegungen und Gravitation. (Kein KMK 2020 Abitur-Inhaltsbereich; Mechanik gilt als Vorwissen aus Sek I/Einführungsphase. Viele Bundesländer — BY, BW, NW — integrieren Mechanik dennoch in die Qualifikationsphase.)

  2. 02

    Elektrische und magnetische Felder

    Elektrische und magnetische Feldmodelle, Kräfte, Potentiale, Induktion und Anwendungen. Gravitationsfeld-Kontexte erscheinen im Basiskonzept "Erhaltung und Gleichgewicht". (KMK 2020 §2.6.1)

  3. 03

    Schwingungen und Wellen

    Mechanische und elektromagnetische Schwingungen und Wellen, Interferenz, Beugung, stehende Wellen und Spektrum elektromagnetischer Wellen. Optische Phänomene sind Bestandteil dieses Inhaltsbereichs. (KMK 2020 §2.6.2)

  4. 04

    Quantenphysik und Materie

    Quantenobjekte, Atommodelle, Spektren und Welle-Teilchen-Dualismus. Kernphysik (Radioaktivität, Kernspaltung, Kernfusion) ist eine landesspezifische Erweiterung in DE-BY und DE-TH. (KMK 2020 §2.6.3)

  5. 05

    Elektromagnetische Induktion

    Faradaysches Induktionsgesetz, Lenz-Regel, Selbst- und Wechselstrominduktion, Transformator und Generator als Vertiefung des Inhaltsbereichs Felder.

  6. 06

    Atomphysik

    Bohrsches Atommodell, Quantenmechanisches Atommodell, Linienspektren, Franck-Hertz-Versuch, Röntgenstrahlung als Vertiefung von KMK-Inhaltsbereich 2.6.3.

  7. 07

    Kernphysik und Radioaktivität

    Radioaktiver Zerfall (Alpha, Beta, Gamma), Halbwertszeit, Kernspaltung, Kernfusion, Dosimetrie und Strahlenschutz. Landesspezifische Vertiefung in BY, TH, BW.

  8. 08

    Spezielle Relativitätstheorie

    Lichtgeschwindigkeit als Naturkonstante, Zeitdilatation, Längenkontraktion, relativistische Energie und Impuls. Wahl-/LK-Inhalt in BY, BW, NW, NI.

  9. 09

    Thermodynamik

    Hauptsätze der Thermodynamik, ideales Gas, Entropie, Carnot-Prozess und Wirkungsgrad. Inhalt in einzelnen Bundesländern (BY, NI, RP).

  10. 10

    Astrophysik

    Sternklassifikation, Hertzsprung-Russell-Diagramm, Sternentwicklung, kosmologische Expansion, Hubble-Konstante. Wahlbereich in BY, BW, NI.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau

Länder

Deutschland

Fach öffnen→Summa · Lernnotizen↗
F·09InformatikInformatik11 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Algorithmen, Programmierung, Daten, Systeme, Automaten, Netze und Informatik in Gesellschaft.

11 · Themen kartiert

  1. 01

    Algorithmen und Programmierung

    Datenstrukturen, Algorithmen, Modellierung und Implementation.

    1. 01

      Objektorientierte Modellierung und Programmierung

      OOP-Konzepte, UML-basierte Modellierung, Klassen, Vererbung und Entwurfsmuster. Explizit in BY LehrplanPLUS Q11 und NRW Kernlehrplan als eigenständiger Inhaltsstrang.

  2. 02

    Daten und Datenbanken

    Datenmodellierung, relationale Datenbanken, Abfragen und Datenschutz.

  3. 03

    Systeme und Netze

    Rechnerarchitektur, Betriebssysteme, Netzwerke und Protokolle.

  4. 04

    Theoretische Informatik

    Automaten, formale Sprachen, Berechenbarkeit und Komplexität nach Landesvorgabe.

  5. 05

    Informatik und Gesellschaft

    Datenschutz, Datensicherheit, ethische Aspekte, KI-Grundlagen und gesellschaftliche Auswirkungen digitaler Systeme.

  6. 06

    Datenstrukturen

    Listen, Stapel, Schlangen, Bäume (binäre Suchbäume, AVL-Bäume), Graphen und Hashtabellen; Komplexitätsabschätzung typischer Operationen.

  7. 07

    Rekursion und Algorithmenstrategien

    Rekursive Verfahren (Türme von Hanoi, Backtracking, Tiefen-/Breitensuche), Divide-and-Conquer, Greedy-Strategien und dynamische Programmierung.

  8. 08

    Kryptographie und IT-Sicherheit

    Symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung (Caesar, Vigenère, RSA), digitale Signaturen, hybride Verfahren und Anwendungsszenarien.

  9. 09

    Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen

    Symbolische KI vs. konnektionistische KI, neuronale Netze, überwachtes/unüberwachtes Lernen, ethische Implikationen. BY LehrplanPLUS Modul Informatik 12 (LK).

  10. 10

    Softwareentwicklung und Modellierung

    Software-Engineering-Phasen, UML-Klassendiagramme, Entwurfsmuster, Versionsverwaltung und Testverfahren als Querschnittskompetenz.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

Fach öffnen→Summa · Lernnotizen↗
F·10GeschichteGeschichte12 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Quellenanalyse, historische Urteilsbildung und landesspezifische Schwerpunktsetzungen.

12 · Themen kartiert

  1. 01

    Quellenanalyse

    Schriftliche, bildliche und statistische Quellen erschließen, einordnen und beurteilen.

  2. 02

    Sach- und Werturteile

    Historische Fragestellungen argumentativ bearbeiten und Deutungen vergleichen. NRW ergänzt Handlungskompetenz (Präsentation und Kommunikation historischer Urteile) als vierte übergeordnete Kompetenz.

  3. 03

    Epochen, Längsschnitte und Kontroversen

    Epochen von der Antike bis zur Gegenwart je nach Landesabiturvorgabe strukturieren. Längsschnitte sind eine Methode der diachronen Betrachtung, keine eigenen Inhaltsfelder.

  4. 04

    Geschichtsbewusstsein und Narrativität

    Geschichte als Konstrukt: Narrative Kompetenz, konkurrierende Geschichtsbilder, Historikerstreit und kontroverse Deutungen. (BY LehrplanPLUS: Narrative Kompetenz als eigenständige 5. Kompetenzdimension.)

  5. 05

    Frühe Neuzeit — von der Reformation bis zum Absolutismus

    Reformation und Konfessionalisierung, Dreißigjähriger Krieg, Absolutismus (Ludwig XIV.), wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel der Frühen Neuzeit.

  6. 06

    Industrialisierung und Nationsbildung im 19. Jahrhundert

    Französische Revolution, Wiener Kongress, Industrielle Revolution, soziale Frage, Reichsgründung 1871, deutsche Sozialgeschichte des 19. Jh.

  7. 07

    Imperialismus und Erster Weltkrieg

    Imperialistische Konkurrenz, Bündnissysteme, Kriegsausbruch, Kriegsverlauf und Friedensregelungen 1918/19 (Versailler Vertrag).

  8. 08

    Weimarer Republik

    Gründung 1918/19, Verfassung, politische und wirtschaftliche Krisen, Stabilisierungsphase, Zerfall der Republik 1929–33.

  9. 09

    Nationalsozialismus und Holocaust

    NS-Ideologie, Machtergreifung, Diktatur, Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas, Widerstand, Erinnerungskultur — verbindlicher Abiturschwerpunkt aller Bundesländer.

  10. 10

    Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsordnung

    Kriegsverlauf, Vernichtungskrieg, Holocaust, Befreiung 1945, Potsdamer Konferenz, Teilung Europas und Vereinte Nationen.

  11. 11

    Geteiltes Deutschland und Kalter Krieg

    BRD- und DDR-Geschichte, Mauerbau, Block-Konfrontation, Détente, Deutschlandpolitik bis 1989.

  12. 12

    Deutsche Einheit und Globalisierung

    1989/90, Wiedervereinigung, Transformationsprozesse, europäische Integration, Globalisierung und gegenwärtige Herausforderungen.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·11GeographieGeographie12 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Raumanalyse, Mensch-Umwelt-Systeme, Kartenarbeit, Nachhaltigkeit und wirtschaftsräumliche Prozesse.

12 · Themen kartiert

  1. 01

    Physische Geographie

    Klima, Geomorphologie, Ökosysteme und Naturgefahren. (Kein KMK Bildungsstandard AHR für Geographie; EPA 1989 ist die einzige KMK-Referenz.)

  2. 02

    Humangeographie

    Bevölkerung, Stadt, Wirtschaft, Entwicklung und Globalisierung. (Kein IQB-Aufgabenpool für Geographie; state KLPs sind die primären Quellen.)

  3. 03

    Raumbezogene Methoden

    Karten, Diagramme, GIS, Modelle und räumliche Bewertung.

  4. 04

    Nachhaltige Entwicklung und Globale Herausforderungen

    Klimawandel, SDGs, Vulnerabilität, Ressourcenkonflikte und Entwicklungspolitik. Prominenter Inhaltsstrang in BY, BW und NRW Lehrplänen.

  5. 05

    Klima und Klimawandel

    Klimaentstehung, Strahlungshaushalt, atmosphärische Zirkulation, anthropogener Klimawandel, regionale Klimafolgen und Mitigation/Adaption.

  6. 06

    Landschaftszonen und Geomorphologie

    Polare, gemäßigte, subtropische und tropische Zonen; endogene und exogene Prozesse, Plattentektonik, Vulkanismus und Reliefformen.

  7. 07

    Stadtgeographie und Urbanisierung

    Stadtmodelle (Burgess, Christaller, lateinamerikanische Stadt), Urbanisierung, Suburbanisierung, Megastädte und nachhaltige Stadtentwicklung.

  8. 08

    Bevölkerung und Demographie

    Demographischer Übergang, Bevölkerungspyramiden, Migrationsbewegungen, Verstädterung und demographischer Wandel in Industrie- und Entwicklungsländern.

  9. 09

    Ressourcen und Energie

    Fossile und erneuerbare Energieträger, Versorgungssicherheit, Energiewende, Rohstoffkonflikte und Wasserverfügbarkeit als Geo-Ressource.

  10. 10

    Globalisierung und Welthandel

    Globalisierungsprozesse, Welthandelsströme, transnationale Unternehmen, Disparitäten und Wertschöpfungsketten.

  11. 11

    Tourismus

    Tourismusformen, Lebenszyklus von Destinationen, ökologische und soziale Auswirkungen, sanfter und nachhaltiger Tourismus.

  12. 12

    Naturgefahren und Risikomanagement

    Erdbeben, Vulkanismus, Hochwasser, Stürme, Vulnerabilität und Resilienz; Risikoanalyse und Katastrophenvorsorge.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·12Politik/Wirtschaft/SozialkundePolitik/Wirtschaft13 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Politische, soziale und ökonomische Analyse mit stark landesspezifischen Fachnamen und Vorgaben.

13 · Themen kartiert

  1. 01

    Demokratie und politisches System

    Institutionen, Partizipation, Legitimation und politische Entscheidungsprozesse.

  2. 02

    Gesellschaft und Sozialstruktur

    Soziale Ungleichheit, Sozialstaatlichkeit, Gleichstellungspolitik und gesellschaftlicher Wandel. (BW Leistungsfach Themenfeld; NRW Sozialwissenschaften Inhaltsfeld)

  3. 03

    Wirtschaft und Wirtschaftspolitik

    Marktmechanismen, staatliche Intervention, Konjunktur, Wirtschaftspolitik und EU-Wirtschaftsordnung. (BW Leistungsfach Themenfeld; NRW Sozialwissenschaften Inhaltsfeld)

  4. 04

    Internationale Beziehungen

    EU, Frieden, Sicherheit, Menschenrechte und globale Governance.

  5. 05

    Politische Partizipation und Demokratietheorie

    Demokratietheorien, Bürgerbeteiligung, Legitimation und Protestformen. (NRW Sozialwissenschaften Inhaltsfeld; BW Politisches System Themenfeld)

  6. 06

    Grundgesetz und Institutionen der BRD

    Grundgesetz, Grundrechte, föderale Ordnung, Verfassungsorgane (Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Bundespräsident, Bundesverfassungsgericht).

  7. 07

    Wahlen und Parteiensystem

    Wahlrecht, Wahlsysteme (Verhältnis-/Mehrheitswahl), Parteienlandschaft, Parteienfinanzierung, AfD/Populismus, Volksparteien im Wandel.

  8. 08

    Europäische Union

    Institutionen der EU (Kommission, Parlament, Rat), Vertiefungs- und Erweiterungsprozesse, Euro-Politik, EU-Krisen und demokratische Legitimation.

  9. 09

    Sozialstaat und Sozialpolitik

    Sozialversicherungssystem, Sozialstaatsmodelle, demographischer Wandel, Altersarmut, Sozialstaatsreformen (Hartz IV/Bürgergeld).

  10. 10

    Wirtschaftsordnung — Soziale Marktwirtschaft

    Konzepte Marktwirtschaft, Planwirtschaft, Soziale Marktwirtschaft, magisches Vier-/Sechseck, ordoliberale Grundlagen.

  11. 11

    Globalisierung und Welthandel

    Globalisierungstreiber, internationale Arbeitsteilung, WTO, IMF, Welthandelsstreit USA-China, globale Ungleichheit.

  12. 12

    Frieden und Sicherheit

    NATO, UN-Friedenssicherung, neue Bedrohungslagen (Cyber, Terror), Friedensbegriff (negativer/positiver Frieden), bewaffnete Konflikte.

  13. 13

    Medien und politische Kommunikation

    Medien als vierte Gewalt, soziale Medien und politische Kommunikation, Fake News, Filterblasen, Medienkompetenz und Demokratie.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·13Wirtschaft / Wirtschaft und RechtWirtschaft13 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Eigenständiges Wirtschaftsfach (Bayern „Wirtschaft und Recht", BW „Wirtschaft"): BWL, VWL, Wirtschaftspolitik und Recht. Nicht in allen Bundesländern als eigenes Fach.

13 · Themen kartiert

  1. 01

    Grundlagen wirtschaftlichen Handelns

    Knappheit, Bedürfnisse, ökonomisches Prinzip und das Spannungsfeld begrenzter Ressourcen und Nutzungskonkurrenz.

  2. 02

    Ökonomisches Verhalten und Entscheidungen

    Rationalverhalten (Homo oeconomicus) und begrenzte Rationalität: Anreize, Opportunitätskosten, Grenznutzen und Dilemma-Situationen.

  3. 03

    Markt und Preisbildung

    Preisbildung über Angebot und Nachfrage, Marktformen, Elastizitäten und Wohlfahrtswirkungen des Wettbewerbs.

  4. 04

    Marktversagen und staatliche Eingriffe

    Grenzen der Marktkoordination: Marktmacht, externe Effekte, öffentliche Güter und Informationsasymmetrien.

  5. 05

    Wirtschaftsordnung und Soziale Marktwirtschaft

    Marktwirtschaft vs. Zentralverwaltungswirtschaft; Soziale Marktwirtschaft mit Subsidiarität, Solidarität und dem Ausgleich von Freiheit und sozialer Gerechtigkeit.

  6. 06

    Unternehmen, Ziele und Rechtsformen

    Unternehmensaufbau und -ziele, Wahl von Rechtsform und Standort, Make-or-Buy sowie betriebliche Mitbestimmung.

  7. 07

    Betriebswirtschaftliche Steuerung: Marketing, Finanzierung, Kennzahlen

    Marketing-Mix, Deckungsbeitrag/Break-even, Investition und Finanzierung sowie Jahresabschluss- und Kennzahlenanalyse (SWOT).

  8. 08

    Recht als Handlungsrahmen: Rechtsgeschäfte und Vertragsrecht

    Rechts- und Geschäftsfähigkeit, Zustandekommen von Rechtsgeschäften und Verträgen (BGB), Kaufvertrag und Leistungsstörungen.

  9. 09

    Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht und Beschäftigung

    Akteure am Arbeitsmarkt, Arten und Ursachen der Arbeitslosigkeit (konjunkturell, strukturell, friktionell), Tarifautonomie und Arbeitsrecht.

  10. 10

    Wirtschaftspolitik, Konjunktur und gesamtwirtschaftliche Ziele

    Volkswirtschaftliche Ziele (magisches Viereck), Konjunkturindikatoren, BIP, Wachstum, Beschäftigung und ökologische Nachhaltigkeit (Art. 20a GG).

  11. 11

    Geld, Geldpolitik und Europäische Zentralbank

    Geldschöpfung, Geldwertmessung, Inflation/Deflation sowie die geldpolitischen Instrumente der EZB zur Sicherung der Preisstabilität.

  12. 12

    Außenwirtschaft, Globalisierung und internationale Märkte

    Außenhandelstheorien, globale Wertschöpfungsketten, fairer Handel, EU-Binnenmarkt, Freihandelsabkommen und internationale Ordnungspolitik (WTO)/Wechselkurse.

  13. 13

    Einkommen und soziale Sicherung

    Einkommensverteilung, Umverteilung über Steuern und Sozialversicherungen sowie Grundzüge der sozialen Sicherung.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·14KunstKunst11 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Bildanalyse, Kunstgeschichte und praktische Gestaltungsaufgaben nach Landesvorgabe.

11 · Themen kartiert

  1. 01

    Bildanalyse und Interpretation

    Formale, ikonografische und kontextuelle Analyse von Kunstwerken.

  2. 02

    Gestaltungspraxis

    Konzeption, Entwurf, Umsetzung und Reflexion eigener Arbeiten.

  3. 03

    Kunstgeschichte und Gegenwartskunst

    Epochen, Positionen, Medien und kulturelle Kontexte.

  4. 04

    Prüfungsformen und Aufgabenarten

    Aufgabenart I (praktisch-theoretisch, dezentral), Aufgabenart II (Analyse/Interpretation, zentral), Aufgabenart III (Fachspezifische Problemerörterung, zentral, LK only). (EPA Kunst KMK 1989/2005; NRW GOSt)

  5. 05

    Malerei und Epochen

    Renaissance, Barock, Klassizismus, Romantik, Realismus, Impressionismus, Expressionismus, Moderne und Gegenwart als Epochen der Malerei.

  6. 06

    Skulptur und Plastik

    Materialien, Verfahren (additiv/subtraktiv), wichtige Positionen von der Antike bis zur Gegenwart (Michelangelo, Rodin, Giacometti, Beuys).

  7. 07

    Architektur

    Architektur als bildkünstlerische Disziplin, klassische Bauformen, Funktionalismus, Bauhaus, Postmoderne und nachhaltige Architektur.

  8. 08

    Fotografie

    Fotografische Verfahren, dokumentarische und inszenierte Fotografie, Becher-Schule, Bildmanipulation und digitale Bildwelten.

  9. 09

    Film und Bewegtbild

    Filmsprache, Montage, Kameraperspektive, Genres, Video- und Installationskunst, Bewegtbild im Museum.

  10. 10

    Design und digitale Medien

    Produkt-, Grafik- und Kommunikationsdesign; Designgeschichte (Bauhaus, Ulmer Schule), digitale Bildwelten, KI-generierte Bilder.

  11. 11

    Farbenlehre und Komposition

    Farbenkreis, Farbkontraste (Itten, Goethe), Komposition (Bildaufbau, goldener Schnitt), Perspektive und Raumdarstellung als Analysewerkzeuge.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

Fach öffnen→
F·15MusikMusik11 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Musikanalyse, Musikgeschichte, Gehörbildung und praktische Anteile je nach Landesvorgabe.

11 · Themen kartiert

  1. 01

    Musikanalyse

    Form, Harmonik, Rhythmik, Klang, Satztechnik und Interpretation.

  2. 02

    Musikgeschichte und Gesellschaft

    Epochen, Stile, Gattungen, gesellschaftliche Funktionen von Musik, Medienkompetenz und interkulturelle Musikkulturen. (EPA §1.1.1)

  3. 03

    Musikpraxis

    Gestaltung, Vortrag, Komposition und Reflexion praktischer Arbeit.

  4. 04

    Musikalisches Basiswissen

    Melodik, Rhythmik, Metrik, Harmonik, Tonalität, Satztechnik und Notation als Voraussetzungswissen für GK und LK. (EPA Musik GK/LK Basiswissen)

  5. 05

    Barock und Wiener Klassik

    Bach, Händel, Vivaldi (Barock); Haydn, Mozart, Beethoven (Wiener Klassik). Generalbass, Fuge, Sonatensatzform und Sinfonie.

  6. 06

    Romantik und Spätromantik

    Schubert, Schumann, Brahms, Wagner, Mahler. Programmmusik, Kunstlied, Musikdrama und Chromatik.

  7. 07

    Musik des 20. Jahrhunderts und Moderne

    Schönberg und Zweite Wiener Schule, Strawinsky, Bartók, Webern, serielle Musik, Aleatorik und elektronische Musik.

  8. 08

    Populäre Musik und Jazz

    Jazz-Geschichte (Blues, Swing, Bebop, Cool Jazz, Fusion), Rock- und Popmusik, HipHop und globale Popkultur.

  9. 09

    Filmmusik und Programmmusik

    Funktionen der Filmmusik (Mood-Technik, Leitmotivik), wichtige Komponisten (Williams, Morricone, Zimmer), Programmmusik im 19. Jh.

  10. 10

    Form- und Satzlehre

    Liedform, Rondoform, Variationsform, Sonatensatzform, Fuge, Reihentechnik als formale Analyseraster.

  11. 11

    Funktionsharmonik

    Dur-Moll-Tonalität, Tonika/Subdominante/Dominante, Kadenz, Modulation, Stufentheorie als Analyse- und Satzwerkzeug.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·16LateinLatein12 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Übersetzung, Grammatik, Interpretation und Kulturwissen mit landesspezifischen Autorenkorridoren.

12 · Themen kartiert

  1. 01

    Übersetzung

    Syntax, Formenlehre, Satzperioden und angemessene deutsche Wiedergabe.

  2. 02

    Interpretation

    Stilmittel, Gattung, Autor, Epoche, philosophische und historische Kontexte.

  3. 03

    Römische Kultur und Rezeption

    Politik, Philosophie, Mythos, Gesellschaft und Nachwirkung.

  4. 04

    Grammatik und Wortschatz

    Morphologie, Syntax, Vokabelarbeit und Sprachanalyse als eigenständiger Lernbereich. (BY LehrplanPLUS Lernbereich 2; NRW KLP Sprachkompetenz)

  5. 05

    Cicero — Philosophie und Politik

    Politische Reden (in Catilinam, Philippicae), philosophische Schriften (De officiis, De finibus, Tusculanae disputationes) und Briefe; Schwerpunkt aller Bundesländer.

  6. 06

    Vergil — Aeneis

    Aeneis als augusteisches Nationalepos, Auswahltextarbeit, narrative Struktur, dichterische Mittel und Rezeption.

  7. 07

    Ovid — Metamorphosen

    Mythologische Verwandlungserzählungen, Erzähltechnik, Liebes- und Gewaltmotive; populärer Bestandteil der Lehrpläne.

  8. 08

    Seneca — Stoische Philosophie

    Epistulae morales, De vita beata, philosophische Schriften der Kaiserzeit; stoische Ethik und Lebenskunst.

  9. 09

    Historiographie — Tacitus und Sallust

    Tacitus (Annales, Historiae, Germania), Sallust (Catilina, Iugurtha); römische Geschichtsschreibung und Sittenkritik.

  10. 10

    Lyrik — Catull und Horaz

    Catull (carmina, Liebeslyrik, neoterische Dichtung) und Horaz (Oden, Satiren, Episteln); poetische Formen und Metren.

  11. 11

    Caesar — Commentarii

    De bello Gallico und De bello civili als militärisch-politische Selbstdarstellung; Sprache, Stil und ideologische Funktion.

  12. 12

    Latein-Rezeption und Mittellatein

    Wirkung lateinischer Texte bis zur Gegenwart, mittellateinische Literatur (Vulgata, Carmina Burana), neulateinische Texte.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·17Religion (Evangelisch)Ev. Religion10 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Evangelische Religionslehre mit 6 Inhaltsfeldern nach NRW KLP GOSt 2013; landesspezifische Autorenkorridore und Textgrundlagen.

10 · Themen kartiert

  1. 01

    IF 1: Der Mensch in christlicher Perspektive

    Gottebenbildlichkeit, Würde, Sünde, Erlösung und christliche Anthropologie. (NRW KLP Ev. Religionslehre IF 1)

  2. 02

    IF 2: Christliche Antworten auf die Gottesfrage

    Gottesbilder, Theodizee, atheistische Anfragen und Gottesbeweise. (NRW KLP Ev. Religionslehre IF 2)

  3. 03

    IF 3: Das Evangelium von Jesus Christus

    Christologie, Soteriologie, historischer Jesus und biblische Zeugnisse. (NRW KLP Ev. Religionslehre IF 3)

  4. 04

    IF 4: Die Kirche und ihre Aufgabe in der Welt

    Ekklesiologie, Kirchengeschichte, ökumenische Bewegung und gesellschaftliche Verantwortung. (NRW KLP Ev. Religionslehre IF 4)

  5. 05

    IF 5: Verantwortliches Handeln aus christlicher Motivation

    Ethik, Normenfindung, soziale Gerechtigkeit und christliche Handlungsorientierung. (NRW KLP Ev. Religionslehre IF 5)

  6. 06

    IF 6: Die christliche Hoffnung auf Vollendung

    Eschatologie, Auferstehung, Tod und Vollendung in christlicher Perspektive. (NRW KLP Ev. Religionslehre IF 6)

  7. 07

    Bibelkunde und Hermeneutik

    Aufbau der Bibel (AT, NT), historisch-kritische Methode, Form-, Redaktions- und Wirkungsgeschichte, hermeneutische Schlüsselbegriffe.

  8. 08

    Reformation und Luther

    Martin Luther, Reformation, sola scriptura/fide/gratia, evangelische Bekenntnisschriften, Luthers Rechtfertigungslehre.

  9. 09

    Kirche im Nationalsozialismus

    Bekennende Kirche, Deutsche Christen, Dietrich Bonhoeffer, Barmer Theologische Erklärung, Schuldfrage und Stuttgarter Schulderklärung.

  10. 10

    Religion und Naturwissenschaft

    Schöpfungstheologie vs. Evolutionstheorie, Wunderfrage, Anfragen an theistischen Gottesbegriff, Dialog Theologie und Naturwissenschaft.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·18Religion (Katholisch)Kath. Religion11 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Katholische Religionslehre mit 6 Inhaltsfeldern in paralleler Struktur zu Ev. Religionslehre; landesspezifische Kernlehrpläne.

11 · Themen kartiert

  1. 01

    IF 1: Der Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes

    Würde, Gottebenbildlichkeit, Sünde und Gnade. (Inferred parallel structure to NRW Kath. Religionslehre KLP IF 1)

  2. 02

    IF 2: Gotteslehre — Glaube und Gottesfrage

    Gottesbilder, Theodizee, Glaubenszweifel und Offenbarung. (Inferred parallel structure to NRW Kath. Religionslehre KLP IF 2)

  3. 03

    IF 3: Jesus Christus — Mitte des christlichen Glaubens

    Christologie, Leben Jesu, Kreuz und Auferstehung. (Inferred parallel structure to NRW Kath. Religionslehre KLP IF 3)

  4. 04

    IF 4: Kirche in der Welt

    Ekklesiologie, Sakramente, Kirchengeschichte und gesellschaftliche Verantwortung. (Inferred parallel structure to NRW Kath. Religionslehre KLP IF 4)

  5. 05

    IF 5: Christliche Ethik und Verantwortung

    Moraltheologie, Gewissensbegriff, soziale Gerechtigkeit und Friedensethik. (Inferred parallel structure to NRW Kath. Religionslehre KLP IF 5)

  6. 06

    IF 6: Tod, Auferstehung und Vollendung

    Eschatologie, Jüngste Gericht, Heil und Vollendung. (Inferred parallel structure to NRW Kath. Religionslehre KLP IF 6)

  7. 07

    Bibelkunde und Hermeneutik

    Aufbau der Heiligen Schrift, Kanon, historisch-kritische Methode, lehramtliche Hermeneutik (Dei Verbum).

  8. 08

    Konzilien und Zweites Vatikanisches Konzil

    Bedeutung der Konzilien, Reformen des Zweiten Vatikanums (Lumen Gentium, Gaudium et Spes), katholische Identität im Wandel.

  9. 09

    Befreiungstheologie

    Lateinamerikanische Befreiungstheologie (Gutiérrez, Boff), Option für die Armen, Verbindung von Glauben und Sozialethik.

  10. 10

    Religionspluralismus und interreligiöser Dialog

    Christentum, Judentum, Islam, östliche Religionen, exklusivistische/inklusivistische/pluralistische Modelle des Dialogs.

  11. 11

    Bioethik aus katholischer Perspektive

    Sterbehilfe, Pränataldiagnostik, Stammzellforschung, IVF, Würde menschlichen Lebens — katholische Moraltheologie und Lehramtspositionen.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·19PhilosophiePhilosophie13 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Philosophie mit 6 Inhaltsfeldern nach NRW KLP GOSt 2013; dient in NRW als nicht-konfessionelles Pendant zu Religionslehre.

13 · Themen kartiert

  1. 01

    IF 1: Der Mensch und sein Handeln

    Anthropologie, Handlungstheorie, Freiheit und Determinismus. (NRW KLP Philosophie IF 1)

  2. 02

    IF 2: Menschliche Erkenntnis und ihre Grenzen

    Erkenntnistheorie, Wahrheitstheorien, Rationalismus und Empirismus. (NRW KLP Philosophie IF 2)

  3. 03

    IF 3: Das Selbstverständnis des Menschen

    Identität, Person, Leib-Seele-Problem und philosophische Anthropologie. (NRW KLP Philosophie IF 3)

  4. 04

    IF 4: Werte und Normen des Handelns

    Normative Ethik, Metaethik, Deontologie, Konsequentialismus und Tugendethik. (NRW KLP Philosophie IF 4)

  5. 05

    IF 5: Zusammenleben in Staat und Gesellschaft

    Politische Philosophie, Legitimation von Herrschaft, Gerechtigkeit und Demokratietheorie. (NRW KLP Philosophie IF 5)

  6. 06

    IF 6: Geltungsansprüche der Wissenschaften

    Wissenschaftstheorie, Falsifikation, Paradigmen und Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft. (NRW KLP Philosophie IF 6)

  7. 07

    Philosophiegeschichte — Antike

    Vorsokratiker, Sokrates, Platon, Aristoteles, Stoa, Epikur und Skepsis; Grundlegung der westlichen Philosophie.

  8. 08

    Philosophiegeschichte — Mittelalter

    Augustinus, Thomas von Aquin, Anselm von Canterbury, Universalienstreit, Verhältnis von Glauben und Vernunft.

  9. 09

    Philosophiegeschichte — Neuzeit und Aufklärung

    Descartes, Spinoza, Leibniz, Hobbes, Locke, Hume, Rousseau, Kant; Rationalismus, Empirismus, kritische Philosophie.

  10. 10

    19. Jahrhundert — Hegel, Marx, Nietzsche

    Deutscher Idealismus (Hegel), Materialismus und Ideologiekritik (Marx), Nihilismus und Wertekritik (Nietzsche), Existenzphilosophie (Kierkegaard).

  11. 11

    20. Jahrhundert und Gegenwart

    Heidegger, Sartre, Wittgenstein, Frankfurter Schule (Adorno, Horkheimer, Habermas), Postmoderne (Foucault, Derrida).

  12. 12

    Sprachphilosophie und analytische Philosophie

    Frege, früher und später Wittgenstein, Sprechakttheorie (Austin, Searle), Verhältnis von Sprache, Welt und Denken.

  13. 13

    Ästhetik und Religionsphilosophie

    Philosophische Ästhetik (Kant, Hegel, Adorno) und Religionsphilosophie (Gottesbeweise, Theodizee, Religionskritik bei Feuerbach, Marx, Freud).

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

Fach öffnen→
F·20Pädagogik / ErziehungswissenschaftPädagogik13 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Erziehungswissenschaft (Pädagogik): Erziehung, Lernen, Entwicklung, Sozialisation, Identität und pädagogische Professionalisierung. Flaggschiff-Abiturfach in NRW/Niedersachsen, nicht in allen Bundesländern.

13 · Themen kartiert

  1. 01

    Das pädagogische Verhältnis und der Erziehungsbegriff

    Grundlagen von Erziehung/Bildung und Erziehungsbedürftigkeit; intentionale vs. funktionale Erziehung und das Verhältnis zu Sozialisation und Enkulturation. (NRW IF1)

  2. 02

    Anthropologische Grundannahmen, Erziehungsstile und Erziehungsziele

    Menschenbilder als Basis pädagogischen Handelns; Systematisierung von Erziehungsstilen und normative Steuerung durch Erziehungsziele. (NRW IF1)

  3. 03

    Behavioristische Lerntheorien und ihre pädagogischen Konsequenzen

    Klassisches und operantes Konditionieren sowie deren Grenzen und Implikationen für Erziehung und Unterricht. (NRW IF2)

  4. 04

    Lernen am Modell, kognitive und konstruktivistische Lerntheorien

    Beobachtungslernen (Bandura), kognitive Informationsverarbeitung, neurobiologische Grundlagen sowie Selbststeuerung in Lernprozessen. (NRW IF2)

  5. 05

    Kognitive und moralische Entwicklung

    Kognitive Entwicklung (Piaget) und die Entwicklung der moralischen Urteilsfähigkeit nach Lawrence Kohlberg. (NRW IF3)

  6. 06

    Psychoanalytische und psychosoziale Entwicklung

    Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht (Freud) und psychosoziale Entwicklung über die Lebensspanne nach Erik H. Erikson. (NRW IF3)

  7. 07

    Sozialisation als Rollenlernen — symbolischer Interaktionismus

    Sozialisation und Persönlichkeitsentwicklung nach George Herbert Mead; Rolle und Gruppe als zentrale Aspekte. (NRW IF3)

  8. 08

    Produktive Realitätsverarbeitung und unzureichende Identitätsentwicklung

    Modell der produktiven Verarbeitung der Realität (Hurrelmann) sowie aggressives Verhalten als unzureichende Identitätsentwicklung nach Wilhelm Heitmeyer. (NRW IF3/IF4)

  9. 09

    Identitätsentwicklung und ihre pädagogische Förderung

    Identität in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter; interaktionistische Identität (Mead, Krappmann — balancierende Identität) und Identität und Bildung. (NRW IF4)

  10. 10

    Erziehung in Familie und durch Medien

    Erziehung in der Familie sowie die erziehende Funktion von Medien (Medienerziehung), inkl. Chancen und Risiken sozialer Netzwerke für die Identitätsentwicklung. (NRW IF3)

  11. 11

    Werte, Normen und die Bedingtheit von Erziehungszielen

    Normative Grundlegung von Bildung; historisch-politisch-kulturelle Bedingtheit von Erziehungszielen und Bildung als Mündigkeit (Klafki). (NRW IF5)

  12. 12

    Erziehung im Nationalsozialismus und interkulturelle Bildung

    Prinzipien der NS-Erziehung am Beispiel von HJ und BDM sowie interkulturelle Bildung als Antwort auf gesellschaftliche Vielfalt. (NRW IF5)

  13. 13

    Institutionalisierung, Schule und pädagogische Professionalisierung

    Institutionalisierung von Erziehung, Funktionen von Schule (Fend) und reformpädagogische Konzepte (Korczak, Montessori) im professionellen pädagogischen Handeln. (NRW IF6)

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·21EthikEthik12 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Ethik als Pflichtfach (BY) oder Alternativfach (BW) mit Anthropologie, Normethik, Sozialphilosophie und Religionsphilosophie.

12 · Themen kartiert

  1. 01

    Grundfragen menschlicher Existenz

    Würde, Freiheit, Glück, Sinn und Tod als anthropologische Grundfragen. (BY ISB Ethik Abitur Lehrplan Themengebiet 1)

  2. 02

    Normen und Werte

    Ethische Grundpositionen (Deontologie, Konsequentialismus, Tugendethik), Gewissen und moralische Urteilsbildung. (BY ISB Ethik Themengebiet 2)

  3. 03

    Gesellschaft und Verantwortung

    Soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, globale Verantwortung und politische Partizipation. (BY ISB Ethik Themengebiet 3)

  4. 04

    Religionsphilosophie

    Gottesfrage, Theodizee, Religion und Vernunft, Verhältnis von Glaube und Wissen. (BY ISB Ethik Themengebiet 4; BW Bildungsplan)

  5. 05

    Wissenschaft und Technik

    Bioethik, KI-Ethik, Technikfolgen und Verantwortung in der Wissensgesellschaft. (BY ISB Ethik Themengebiet 5)

  6. 06

    Tugendethik — Aristoteles

    Nikomachische Ethik, eudaimonia, Mesotes-Lehre, Tugend als Habitus, MacIntyres Renaissance der Tugendethik im 20. Jh.

  7. 07

    Deontologische Ethik — Kant

    Kategorischer Imperativ, guter Wille, Pflichtethik, Autonomie, Selbstzweckformel und Menschenwürde.

  8. 08

    Utilitarismus

    Bentham (Hedonistischer Utilitarismus), Mill (qualitativer Utilitarismus), Handlungs- vs. Regelutilitarismus, Peter Singer.

  9. 09

    Diskursethik — Habermas und Apel

    Idealer Diskurs, Universalisierbarkeit, kommunikative Vernunft, Verfahrensethik als Erweiterung der Kantischen Tradition.

  10. 10

    Bioethik

    Sterbehilfe (aktive/passive/indirekte), Schwangerschaftsabbruch, Pränataldiagnostik, Stammzellforschung, Tiefenhirnstimulation.

  11. 11

    Tier- und Umweltethik

    Tierrechte (Singer, Regan), Pathozentrismus vs. Biozentrismus vs. Holismus, Umweltverantwortung (Jonas: Prinzip Verantwortung).

  12. 12

    Medien- und Digitalethik

    Verantwortung in sozialen Medien, Algorithmen-Ethik, Big Data, KI-Ethik, Privatsphäre und digitale Selbstbestimmung.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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F·22SportSport11 Themen kartiertFach öffnenFach schließen+

Sporttheorie und Praxisanteile; kein Aufgabenfeld, aber in vielen Ländern als Prüfungsfach möglich.

11 · Themen kartiert

  1. 01

    Trainingslehre

    Belastung, Anpassung, Trainingsplanung und Leistungsdiagnostik.

  2. 02

    Bewegungslehre

    Biomechanik, Bewegungsanalyse, Technik und Lernen.

  3. 03

    Sport und Gesellschaft

    Gesundheit, Fairness, Doping, Organisation und soziale Aspekte.

  4. 04

    Sportbiologie

    Anatomie, Physiologie und Energiebereitstellung als eigenständiger Sporttheorie-Block. (BY LehrplanPLUS; BW Abitur Vorgaben)

  5. 05

    Sportpsychologie

    Motivation, Volition, Wahrnehmung, Stress und mentale Trainingsmethoden. (BW Abitur Vorgaben; BY LehrplanPLUS)

  6. 06

    Energiebereitstellung und Leistungsphysiologie

    Aerob/anaerob alaktazide/laktazide Energiebereitstellung, ATP-Resynthese, Atmung, Herz-Kreislauf-Anpassung an Belastung.

  7. 07

    Mannschaftssportarten

    Spielsportarten (Fußball, Handball, Basketball, Volleyball), Spielsysteme, Taktik, Spielentwicklung und kollektive Bewegungsanalyse.

  8. 08

    Individualsportarten

    Leichtathletik (Lauf, Sprung, Wurf), Schwimmen, Turnen, Tanz; individuelle Technikanalyse und Leistungsentwicklung.

  9. 09

    Gesundheitssport und Prävention

    Gesundheitsbegriff (WHO, salutogenetisch), Risikofaktoren, Präventionsprogramme, Rehabilitation und gesundheitsorientiertes Training.

  10. 10

    Olympische Bewegung und Sportgeschichte

    Antike Spiele, Coubertin und moderne Olympische Bewegung, Olympia und Politik (Boykotte, Doping, Berlin 1936, Mexiko 1968).

  11. 11

    Sport, Medien und Ökonomie

    Kommerzialisierung des Sports, Mediensport, Sponsoring, Sport als Wirtschaftsfaktor, Doping- und Manipulationsskandale.

Kurswege

Grundlegendes Anforderungsniveau · Erhöhtes Anforderungsniveau · Landesspezifische Variante

Länder

Deutschland

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04 · Vertiefende Ratgeber

Vertiefende Ratgeber

G·01Wie erstelle ich einen Abitur-Lernplan, der wirklich funktioniert?Ein Abitur-Lernplan scheitert selten am Willen, sondern am Zuschnitt. So baust du einen Plan, der zu deinen Fächern, deiner Zeit und deinem Kopf passt.8 min →G·02Mathe-Abi: die häufigsten Fehler — und wie du sie vermeidestVerlorene Punkte im Mathe-Abi haben Muster: Kettenregel, Vorzeichen, bedingte Wahrscheinlichkeit. Die häufigsten Fehler aus unseren Lernnotizen im Überblick.8 min →G·03Wie läuft das Abitur ab? Prüfungsformen, Fächer und Bewertung erklärtGemeinsamer KMK-Rahmen, sechzehn Länder-Varianten: Prüfungsformen, Anforderungsniveaus, Operatoren und die 15-Punkte-Skala des Abiturs – nüchtern erklärt.8 min →

05 · Offizielle Quellen

Offizielle Quellen

Diese redaktionelle Auswahl verweist auf die maßgeblichen Stellen. Prüfen Sie aktuelle Termine, Vorgaben und landesspezifische Regelungen immer zusätzlich bei Ihrer Schule und der zuständigen Landesbehörde.

10 / 24
Offizielle Quellen

S·01KultusministerkonferenzBildungsstandards im Fach Deutsch für die Allgemeine Hochschulreife↗S·02Institut zur Qualitätsentwicklung im BildungswesenIQB Sekundarstufe II Abituraufgabenpools und Beispielaufgaben↗S·03KultusministerkonferenzVereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung↗S·04KultusministerkonferenzÜbersicht über die EPA - Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung↗S·05Staatsinstitut für Schulqualität und BildungsforschungAbiturprüfung am Gymnasium in Bayern↗S·06Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergTermine und Informationen zum Abitur in Baden-Württemberg↗S·07Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-WestfalenKernlehrplan Evangelische Religionslehre für die gymnasiale Oberstufe (GOSt) NRW↗S·08Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-WestfalenKernlehrplan Philosophie für die gymnasiale Oberstufe (GOSt) NRW↗S·09KultusministerkonferenzEinheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Geographie↗S·10KultusministerkonferenzEinheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Sozialkunde/Politik↗

06 · Q&A

Häufige Fragen

01Wann sollte ich mit der Abitur-Vorbereitung anfangen?+

Das hängt von deiner Ausgangslage ab. Wer in der Qualifikationsphase mitgelernt hat, kommt mit einigen Wochen strukturierter Wiederholung aus; wer größere Lücken hat, beginnt früher und sichert zuerst die Grundlagen, auf denen die Prüfungsaufgaben aufbauen. Wichtiger als der exakte Startpunkt ist, dass dein Plan Wiederholungen und Generalproben enthält – beides braucht Vorlauf, den ein später Start zuerst auffrisst.

02Wie viele Stunden pro Tag soll ich lernen?+

Mehr als vier bis fünf konzentrierte Stunden schaffen die wenigsten – und mehr sind selten nötig. Zwei bis drei Lernblöcke zu je 60 bis 90 Minuten mit echten Pausen bringen mehr als ein Zehn-Stunden-Tag, der zur Hälfte aus Bildschirmstarren besteht. Plane außerdem mindestens einen lernfreien Tag pro Woche ein: Erholung ist Teil des Plans, nicht sein Feind.

03Welche Fehler kosten im Mathe-Abi die meisten Punkte?+

Selten die „schweren" Stellen – meist wiederkehrende Handwerksfehler: die binomische Formel ohne mittleren Term, die Kettenregel ohne innere Ableitung, das vergessene Randextremum, addierte statt multiplizierte Pfadwahrscheinlichkeiten. Dazu kommen Prozessfehler wie ein Rechnerergebnis ohne erkennbaren Ansatz oder ein Ergebnis ohne Interpretation im Sachkontext. Beides ist trainierbar, weil es Muster sind.

04Warum verliere ich Punkte, obwohl mein Ergebnis richtig ist?+

Weil die Bewertung nicht nur das Endergebnis honoriert: Volle Punkte verlangen einen vollständigen, nachvollziehbaren Lösungsweg. Eine bloße Ergebnisausgabe aus dem Rechner ohne erkennbaren mathematischen Ansatz führt zu Punktabzug, und wo die Aufgabe „interpretieren" oder „begründen" sagt, bringt die nackte Zahl nicht die volle Punktzahl. Schreib den Ansatz hin, kommentiere den Weg und formuliere das Ergebnis im Sachzusammenhang.

05Ist das Abitur in allen Bundesländern gleich?+

Nein – und das ist der wichtigste Satz zu diesem Thema. Bildung ist Ländersache: Die KMK gibt mit der Vereinbarung zur gymnasialen Oberstufe und den Bildungsstandards den gemeinsamen Rahmen vor – Anforderungsniveaus, Anforderungsbereiche, Operatoren, Prüfungsarchitektur –, aber Termine, Fächerkombinationen, zugelassene Hilfsmittel und Details der Bewertung regelt jedes der sechzehn Länder selbst. Verbindlich ist immer die Auskunft deiner Schule und deines Kultusministeriums.

06Was bedeutet grundlegendes und erhöhtes Anforderungsniveau (gA und eA)?+

Das sind die beiden Niveaustufen der Oberstufenfächer – vielerorts als Grundkurs und Leistungskurs bekannt. Auf erhöhtem Niveau sind die Abiturklausuren länger und die Aufgaben anspruchsvoller und stärker vernetzt: In Mathematik kommen etwa Beweise und zusätzliche Integrationstechniken dazu, in den Sprachen längere und komplexere Texte. Welche Fächer du auf welchem Niveau belegst und einbringst, regelt dein Bundesland.

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