Wird geladen
EuraStudy
Dein Lernraum wird vorbereitet — Curriculum, Notizen und KI verbinden sich.
Wird geladen
Dein Lernraum wird vorbereitet — Curriculum, Notizen und KI verbinden sich.
DE-Abitur · BiologieT·044 / 10
DNA-Struktur, semikonservative Replikation, Transkription und Translation, genetischer Code, Mutationen sowie Regulation prokaryotischer (Operon) und eukaryotischer Genexpression (Spleißen, Epigenetik).
6Abschnitteca. 10Min Lesezeit3Kompetenzen
Operatoren:beschreiben · erklären · analysieren · erläutern · beurteilen
grundlegendes Niveau
gA: Watson-Crick-Modell, drei Phasen der Replikation, Code-Eigenschaften, Mutationstypen, lac-Operon im Grundprinzip.
erhöhtes Niveau
eA: Leitstrang/Folgestrang mit Okazaki-Fragmenten, Mechanismus des Spleißens (Spleißosom, snRNPs), Repressor- vs. Aktivator-Modelle, Epigenetik (DNA-Methylierung, Histon-Acetylierung).
Kernpunkte
DNA-REPLIKATION — REPLIKATIONSGABEL
Welche drei Beschriftungen in "DNA-Replikation — Replikationsgabel" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Diskutieren Sie das End-Replikationsproblem linearer Eukaryotenchromosomen und die Rolle der Telomerase in Stamm- und Krebszellen.
Kernpunkte
TRANSKRIPTION — DNA → PRÄ-MRNA
Welche drei Beschriftungen in "Transkription — DNA → prä-mRNA" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
TRANSLATION AM RIBOSOM
Welche drei Beschriftungen in "Translation am Ribosom" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Musterlösung
Übersetzen Sie die mRNA 5´-AUG-GCU-UUU-UAA-3´ in die entsprechende Polypeptidsequenz und benennen Sie Start- und Stoppcodon.
Die Translation beginnt am ersten AUG; alle Codons werden anschließend in 5´→3´-Richtung als Tripletts gelesen.
AUG codiert für Methionin (Met) und definiert zugleich den Translationsstart.
GCU codiert für Alanin (Ala) — eine kleine hydrophobe Aminosäure.
UUU codiert für Phenylalanin (Phe) — aromatisch, hydrophob.
UAA ist eines der drei Stoppcodons; der Releasefaktor löst das Peptid vom Ribosom.
Ergebnis: Polypeptid Met-Ala-Phe; UAA terminiert die Translation.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Diskutieren Sie alternatives Spleißen und Wobble-Hypothese (Crick 1966) als Quellen für Code-Effizienz.
Kernpunkte
Musterlösung
Gegeben ist der codogene Triplettabschnitt, der die mRNA 5´-…AAA-GAA-GGU…-3´ ergibt (Lys-Glu-Gly). Untersuchen Sie die Auswirkung (a) eines Basenaustauschs GAA → GAG und (b) einer Insertion eines zusätzlichen A nach dem ersten Codon.
AAA = Lysin, GAA = Glutaminsäure, GGU = Glycin. Diese Tripletts bilden den Referenzrahmen.
Beide Codons GAA und GAG codieren Glutaminsäure (Degeneration des Codes). Es handelt sich um eine stumme (synonyme) Mutation ohne Änderung der Aminosäuresequenz.
Die mRNA wird zu 5´-…AAA-AGA-AGG-U…-3´. Ab der Insertionsstelle verschiebt sich der Leserahmen: AGA = Arginin, AGG = Arginin — die gesamte nachfolgende Sequenz ändert sich.
Fall (a) ist eine stille Punktmutation; Fall (b) ist eine Rastermutation (Frameshift), die meist zu einem nicht funktionsfähigen Protein oder einem vorzeitigen Stoppcodon führt.
Rastermutationen sind in der Regel gravierender als Basenaustausche, weil sie alle stromabwärts gelegenen Codons betreffen. Die Degeneration des genetischen Codes puffert dagegen viele Basenaustausche an der dritten Position ab (Wobble).
Ergebnis: GAA → GAG ist stumm (weiterhin Glu); die Insertion verursacht einen Frameshift mit vollständig verändertem Leserahmen.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Diskutieren Sie die Hayflick-Grenze und die Rolle epigenetischer Marker für Zelldifferenzierung und Reprogrammierung.
Kernpunkte
DNA-REPLIKATION — REPLIKATIONSGABEL
Welche drei Beschriftungen in "DNA-Replikation — Replikationsgabel" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Diskutieren Sie die Beadle-Tatum-Experimente an Neurospora und die Entwicklung des Genbegriffs bis zur heutigen funktionellen Definition.
Kernpunkte
TRANSKRIPTION — DNA → PRÄ-MRNA
Welche drei Beschriftungen in "Transkription — DNA → prä-mRNA" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Diskutieren Sie die Prinzipien des RNA-Seq und seine Vorteile gegenüber Microarrays (offener Ansatz, größerer dynamischer Bereich, Entdeckung neuer Transkripte).
Kernpunkte
TRANSLATION AM RIBOSOM
Welche drei Beschriftungen in "Translation am Ribosom" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Diskutieren Sie die Rolle der lncRNA XIST bei der X-Inaktivierung und verknüpfen Sie dies mit der gonosomalen Vererbung aus der klassischen Genetik.