EuraStudy
Notizen/Geografie und Wirtschaftskunde/GW 3 — Klimawandel, IPCC, Pariser Abkommen, EU Green Deal
Notizen · Geografie und WirtschaftskundeAT · Matura

GW 3 — Klimawandel, IPCC, Pariser Abkommen, EU Green Deal

Naturwissenschaftliche Grundlagen des anthropogenen Klimawandels, IPCC-Berichte, Pariser Abkommen (COP21), EU Green Deal, "Fit for 55", Klimagesetz Österreich. Regionale Folgen im Alpenraum.

6 Abschnitte·~19 Min Lesezeit·2 Kompetenzen·Niveau Standard 4 · Vertiefung 2·Stand 06/2026

T·0333 / 12
Prüfungsprofil
GW-Klima-1 · Ursachen, Folgen, Lösungswege KlimawandelGW-Klima-2 · Politische Steuerungsinstrumente
Tiefe

Lesetiefe: Vertiefung

Schrift

Schriftgröße: Standard

Inhalt · 6 Abschnitte▾
  1. GW 3 — Klimawandel, IPCC, Pariser Abkommen, EU Green Deal
    • 01Physikalische Grundlagen: Treibhauseffekt, Strahlungsbilanz, CO2◐
    • 02Klimafolgen im Alpenraum und in Österreich◐
    • 03Pariser Abkommen, EU Green Deal, Fit for 55●
    • 04Energiewende Österreich: Strom, Wärme, Verkehr◐
    • 05Klimaszenarien und Kipppunkte●
    • 06Klimaanpassung, SDGs und Kreislaufwirtschaft◐
§ 01

Physikalische Grundlagen: Treibhauseffekt, Strahlungsbilanz, CO2#

●●○StandardLPGW-Klima-3.1

Kernpunkte

Ohne Atmosphäre wäre die Erde ein Eisplanet: Die Sonne wärmt die Oberfläche, diese strahlt die Energie als langwellige Infrarotstrahlung wieder ab, und Treibhausgase (Wasserdampf, CO2, Methan, Lachgas, Ozon) fangen einen Teil davon ein und strahlen ihn zurück. Dieser natürliche Treibhauseffekt hält die Erde um rund 33 K wärmer — +15 statt -18 Grad. Er ist also lebensnotwendig, kein Schaden.
Der Mensch verstärkt diesen Effekt: Durch das Verbrennen fossiler Energieträger ist die CO2-Konzentration von rund 280 ppm (vorindustriell) auf etwa 425 ppm (2024) gestiegen, dazu kommen mehr Methan und Lachgas. Mehr Treibhausgas hält mehr Infrarotstrahlung zurück, und die Erde heizt sich auf — zeigt den Verlauf der österreichischen Emissionen.

CO2-Emissionen Österreich 1990-2022 (Mt CO2-Äquivalent)

CO2-Emissionen Österreich (Mt CO2-Äq.)Liniendiagramm: Mt CO2-Äq. nach Jahr, Daten: 1990: 78.7; 1995: 79.4; 2000: 81; 2005: 92.8; 2010: 84.5; 2015: 78.9; 2020: 73.6; 2022: 72.702040608019901995200020052010201520202022Mt CO2-Äq.Jahr
Abb. 1Treibhausgasemissionen nach UNFCCC. Quelle: Umweltbundesamt / IPCC AR6.
Der Weltklimarat IPCC fasst im sechsten Sachstandsbericht (AR6, 2021–2023) den Forschungsstand zusammen: Die Erwärmung ist „unmissverständlich" menschengemacht, rund +1,1 Grad gegenüber 1850–1900 sind bereits erreicht, das Pariser Ziel liegt bei 1,5 Grad. Der IPCC ist dabei kein politisches Gremium, sondern eine wissenschaftliche Bewertungsplattform — ein häufiges Missverständnis.
Quantitativ misst man die Störung über den Strahlungsantrieb (radiative forcing), die zusätzliche Energie pro Quadratmeter. Für CO2 gilt näherungsweise ΔF=5,35⋅ln⁡(C/C0)\Delta F = 5{,}35 \cdot \ln(C/C_0)ΔF=5,35⋅ln(C/C0​); allein das CO2 trägt seit vorindustriell rund +2,1 W/m² bei (siehe Beispiel). Die logarithmische Form erklärt, warum jede weitere Verdopplung der Konzentration ungefähr denselben Antrieb liefert.
Wie stark sich die Erde pro CO2-Verdopplung erwärmt, fasst die Klimasensitivität zusammen — laut IPCC AR6 wahrscheinlich 2,5 bis 4 K. Diese Spanne ist die Hauptquelle der Unsicherheit in Klimaprojektionen, denn sie entscheidet, wie viel Erwärmung eine gegebene Emissionsmenge letztlich auslöst.
Die globale Mitteltemperatur verteilt sich räumlich sehr ungleich: Landflächen und hohe Breiten erwärmen sich schneller als die Ozeane, und der Alpenraum erwärmt sich mit rund dem Doppelten des globalen Mittels besonders stark. Eine globale Zahl darf man deshalb nie unbesehen auf eine Region übertragen.
Gemildert wird der Anstieg durch natürliche Senken: Ozeane und terrestrische Biosphäre nehmen zusammen rund die Hälfte der menschlichen CO2-Emissionen wieder auf. Doch diese Senken schwächen sich mit der Erwärmung ab, und CO2 verbleibt teils Jahrhunderte in der Atmosphäre — weshalb erst Netto-Null-Emissionen die Erwärmung wirklich stoppen.
ΔF=5,35⋅ln⁡ ⁣(CC0)\Delta F = 5{,}35 \cdot \ln\!\left(\dfrac{C}{C_0}\right)ΔF=5,35⋅ln(C0​C​)

Strahlungsantrieb durch CO2 (W/m²)

C aktuelle, C0 vorindustrielle CO2-Konzentration in ppm.

Musterbeispiel

Strahlungsantrieb durch CO2

Berechne den Strahlungsantrieb für den Anstieg von C0 = 280 ppm auf C = 415 ppm.

  1. 01Verhältnis

    C / C0 = 415 / 280 = 1,482.

    415280≈1,482\dfrac{415}{280} \approx 1{,}482280415​≈1,482
  2. 02Logarithmus

    ln(1,482) = 0,3935.

    ln⁡(1,482)≈0,3935\ln(1{,}482) \approx 0{,}3935ln(1,482)≈0,3935
  3. 03Strahlungsantrieb

    DeltaF = 5,35 . 0,3935 = 2,1 W/m^2.

    ΔF=5,35⋅0,3935≈2,1\Delta F = 5{,}35 \cdot 0{,}3935 \approx 2{,}1ΔF=5,35⋅0,3935≈2,1

Ergebnis: Strahlungsantrieb ca. +2,1 W/m^2 — deckt sich mit dem IPCC-AR6-Wert.

Musterbeispiel

Restbudget bis 1,5 Grad

Verbleibendes CO2-Budget für 1,5 degC ca. 500 Gt CO2 (ab 2020), jährliche Emissionen ca. 40 Gt CO2. Wie lange reicht das Budget rechnerisch?

  1. 01Ansatz

    Reichweite = Budget / Jahresemission = 500 / 40.

    t=50040t = \dfrac{500}{40}t=40500​
  2. 02Berechnung

    500 / 40 = 12,5 Jahre (rein rechnerisch, ohne Emissionsminderung).

  3. 03Deutung

    Ohne rasche Reduktion ist das 1,5-degC-Budget in gut einem Jahrzehnt aufgebraucht — dies begründet die Dringlichkeit von Netto-Null-Pfaden.

Ergebnis: Budget reicht rechnerisch nur ca. 12,5 Jahre — Reduktion ist unausweichlich.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Erläutern Sie den Treibhauseffekt und unterscheiden Sie natürliche von anthropogenen Anteilen.

Maturafokus

  • Natürlich vs. anthropogen unterscheiden.
  • IPCC AR6-Kernaussagen knapp wiedergeben.
  • Alpenraum-Verstärkung als regionale Ausprägung.

Typische Fehler

  • "Ozonloch" mit Klimawandel verwechseln (FCKW, andere Mechanik).
  • Treibhausgase als "Schadstoffe" sehen — Wirkung über Strahlungshaushalt.
  • IPCC als "politisches Gremium" abtun — es ist wissenschaftliche Bewertungsplattform.

Aktive Wiederholung

Erkläre den natürlichen Treibhauseffekt mit Strahlungsbilanz. Wie unterscheidet er sich vom anthropogenen?

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: IPCC AR6 Synthesis Report 2023 (IPCC)

§ 02

Klimafolgen im Alpenraum und in Österreich#

●●○StandardLPGW-Klima-3.2

CO2-Emissionen Österreich 1990-2022 (Mt CO2-Äquivalent)

CO2-Emissionen Österreich (Mt CO2-Äq.)Liniendiagramm: Mt CO2-Äq. nach Jahr, Daten: 1990: 78.7; 1995: 79.4; 2000: 81; 2005: 92.8; 2010: 84.5; 2015: 78.9; 2020: 73.6; 2022: 72.702040608019901995200020052010201520202022Mt CO2-Äq.Jahr
Abb. 3Treibhausgasemissionen nach UNFCCC. Quelle: Umweltbundesamt / IPCC AR6.

Kernpunkte

Der Alpenraum ist ein Brennglas des Klimawandels: Seit 1880 hat er sich um rund 2 Grad erwärmt — etwa doppelt so stark wie der globale Mittelwert. Diese Verstärkung macht die Alpen zu einem Frühwarnsystem, an dem Folgen früher und deutlicher sichtbar werden als anderswo ().

Alpine Höhenstufen und Nutzung

Talraum < 600 m Submontan 600-1000 Montan 1000-1500 Subalpin 1500-2000 Alpin 2000-2500 Nival > 2500 Siedlung, Acker, Industrie Dauersiedlung, Wein, Grünland Bergbauernhöfe, Wald, Tourismus Almwirtschaft, Wintertourismus Schitourismus, Schutzhütten Gletscher, alpinist. Nutzung Dorf Wald Schilift Höhenstufen verschieben sich infolge Klimawandel um ca. 100-150 m nach oben (IPCC AR6).
Abb. 2Submontan, montan, subalpin, alpin, nival mit jeweiliger Nutzung.
Am sichtbarsten ist der Gletscherschwund: Die Pasterze am Großglockner, Österreichs größter Gletscher, hat seit 1850 etwa die Hälfte ihres Eisvolumens und rund 60 % ihrer Fläche verloren; viele Ostalpengletscher dürften bis 2100 weitgehend verschwinden. Mit dem Eis geht ein natürlicher Wasserspeicher verloren, der die Flüsse im Hochsommer speist.
Höher hinauf bedroht die Permafrost-Degradation die Bergwelt: Taut der Dauerfrostboden oberhalb von rund 2500 m auf, verliert das Gestein seinen „Kitt", und Steinschlag sowie Felsstürze nehmen zu — mit direkten Folgen für Bergsteiger, Seilbahnstützen und Schutzhütten.
Wirtschaftlich trifft es zuerst den Wintertourismus: Unterhalb von etwa 1500 m wird Schneesicherheit zur Ausnahme. Die Antwort ist meist technische Beschneiung — doch sie ist energie- und wasserintensiv und nur eine Anpassung auf Zeit, die das Grundproblem nicht löst (siehe Beispiel).
Im Sommer häufen sich Hitzewellen, am stärksten in den Städten: Wien verzeichnet immer mehr Hitzetage und hitzebedingte Todesfälle, verstärkt durch den städtischen Wärmeinsel-Effekt (Heat Island), bei dem versiegelte Flächen die Wärme speichern. Die Rekordsommer 2022 und 2023 sind Vorboten.
Auch die Niederschläge verschieben sich: Das pannonische Ostösterreich wird im Sommer trockener, die Westalpen erhalten im Winter mehr, und Extremereignisse — Starkregen wie Dürre — werden häufiger. Die Landwirtschaft reagiert sichtbar: Weinbau reicht bis nach Oberösterreich, Mais gedeiht in höheren Lagen, gleichzeitig breiten sich neue Schädlinge aus.
Schließlich vergrößern sich die Hochwasser-Risikozonen, weil Starkregen und Bodenversiegelung zusammenwirken; Schutzsysteme wie die Wiener Donauinsel oder das HORA-Risikoportal gewinnen an Bedeutung. Strategisch trennt man dabei Klimaschutz (Mitigation, Emissionen senken) von Klimaanpassung (Adaption, Folgen abfedern) — der Alpenraum braucht beides.
Musterbeispiel

Wasserbedarf der Beschneiung

Ein Schigebiet beschneit 150 ha Piste; je m² werden über die Saison rund 1 m³ Wasser benötigt. Wie hoch ist der Wasserbedarf, und wie vielen Haushalten (rund 130 m³/Jahr) entspricht das?

  1. 01Fläche umrechnen

    150 ha sind 150 mal 10 000 m², also 1 500 000 m².

  2. 02Wasserbedarf

    Bedarf gleich Fläche mal 1 m³ je m².

    V=1 500 000 m2⋅1 m3m2=1,5 Mio. m3V = 1\,500\,000\,\text{m}^2 \cdot 1\,\tfrac{\text{m}^3}{\text{m}^2} = 1{,}5\,\text{Mio. m}^3V=1500000m2⋅1m2m3​=1,5Mio. m3
  3. 03In Haushalten

    Den Bedarf durch den Jahresverbrauch eines Haushalts teilen.

    1 500 000130≈11 500\dfrac{1\,500\,000}{130} \approx 11\,5001301500000​≈11500

Ergebnis: Rund 1,5 Mio. m³ pro Saison — der Jahresbedarf von etwa 11 500 Haushalten; das zeigt die Grenzen der Beschneiung als Anpassung.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Diskutieren Sie die Folgen des Klimawandels für den österreichischen Alpenraum und mögliche Anpassungsstrategien.

Maturafokus

  • Alpenraum-Verstärkung quantifizieren (Faktor ~2).
  • Gletscherschwund konkret benennen.
  • Tourismus als wirtschaftliche Anpassungsfrage.

Typische Fehler

  • Schneemangel allein als "schlechte Saisons" sehen, nicht als Trend.
  • Hochwasser auf Hochalpenregen reduzieren — Versiegelung als Mitursache.
  • Pasterze als "geschwunden" deuten, aktuelle Daten unklar.

Aktive Wiederholung

Analysiere drei konkrete Klimafolgen für den österreichischen Alpenraum (Tourismus, Hochwasser, Permafrost). Welche Anpassungsstrategien sind möglich?

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Austrian Panel on Climate Change (APCC) — AAR2 (Climate Change Centre Austria)

§ 03

Pariser Abkommen, EU Green Deal, Fit for 55#

●●●VertiefungLPGW-Klima-3.3

Kernpunkte

Das Pariser Abkommen (COP21, 2015) ist der globale Rahmen der Klimapolitik (): Knapp 200 Staaten einigten sich, die Erwärmung „deutlich unter 2 Grad" und möglichst auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Es ist völkerrechtlich verbindlich, kennt aber keinen Sanktionsmechanismus — es wirkt über Transparenz, Berichtspflichten und politischen Druck.

Meilensteine der Klimapolitik

Meilensteine der KlimapolitikZeitleiste von 1995 bis 2052, 1997: Kyoto-Protokoll, 2015: Paris (COP21), 2030: -55 %, 2050: Netto-Null, 2019–2050: EU Green Deal19952052JahrEU Green Deal1997Kyoto-Protokoll2015Paris (COP21)2030−55 %2050Netto-Null
Abb. 4Von Kyoto über Paris zum EU Green Deal mit dem Ziel Netto-Null 2050.
Der Motor von Paris sind die national festgelegten Beiträge (NDCs): Jeder Staat meldet freiwillig seine Klimaziele und schärft sie alle fünf Jahre nach. Eine globale Bestandsaufnahme (Global Stocktake, erstmals 2023) prüft, ob die Summe der Zusagen reicht — bislang tut sie es nicht, der Mechanismus soll den Ehrgeiz aber schrittweise erhöhen.
Die EU übersetzt Paris in den European Green Deal (2019): Bis 2050 soll die Union klimaneutral werden, als Zwischenziel gelten minus 55 % Treibhausgase bis 2030 (das Paket „Fit for 55"). Damit wird das globale Ziel in verbindliches EU-Recht und konkrete Sektorziele gegossen.
Die zentralen Instrumente arbeiten marktwirtschaftlich: Der EU-Emissionshandel (EU ETS) verteuert über handelbare Zertifikate den CO2-Ausstoß von Energie und Industrie, ein neuer ETS2 (Handelsstart 2027) erfasst Verkehr und Gebäude. Der Grenzausgleich CBAM bepreist die Emissionen importierter Güter wie Stahl, Aluminium und Zement, um Carbon Leakage zu verhindern, und das Renaturierungsgesetz (2024) verpflichtet zur Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme.
Weil der Umbau Regionen ungleich trifft, flankiert ein Just Transition Fund den Strukturwandel, etwa in ehemaligen Kohleregionen. Klimapolitik soll so sozial abgefedert werden — ein wichtiges Argument für ihre Akzeptanz.
Österreich füllt den Rahmen mit eigenen Maßnahmen: dem Mobilitätsmasterplan 2030, dem Klimaticket (1095 Euro pro Jahr für den gesamten öffentlichen Verkehr, seit 2021) und einer CO2-Bepreisung. Umstritten bleibt das nationale Klimaschutzgesetz, dessen Novelle lange ausstand — ein Beleg dafür, dass ehrgeizige EU-Ziele national erst mit Leben gefüllt werden müssen.
International markierte die COP28 (Dubai 2023) einen Wendepunkt: Erstmals nannte ein Beschluss den „Übergang weg von fossilen Energieträgern" (transitioning away from fossil fuels) ausdrücklich. Das ist kein verbindliches Enddatum, aber ein symbolisch starkes Signal, dass die fossile Ära enden soll.
Musterbeispiel

Das -55-%-Ziel in Zahlen

Die EU-Treibhausgase betrugen 1990 rund 4800 Mt CO2-Äquivalent. Welches Niveau entspricht dem Ziel von -55 % bis 2030, und wie viel muss gegenüber 1990 gemindert werden?

  1. 01Restanteil

    Minus 55 % bedeutet, dass 45 % des Ausgangswerts bleiben dürfen.

  2. 02Zielniveau

    Zielwert gleich Ausgangswert mal 0,45.

    4800 Mt⋅0,45=2160 Mt4800\,\text{Mt} \cdot 0{,}45 = 2160\,\text{Mt}4800Mt⋅0,45=2160Mt
  3. 03Minderung

    Einzusparen sind 55 % von 4800.

    4800 Mt⋅0,55=2640 Mt4800\,\text{Mt} \cdot 0{,}55 = 2640\,\text{Mt}4800Mt⋅0,55=2640Mt

Ergebnis: Das Zielniveau liegt bei rund 2160 Mt CO2e; gegenüber 1990 sind etwa 2640 Mt einzusparen.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Erläutern Sie das Pariser Abkommen und den EU Green Deal als zentrale klimapolitische Rahmen. Wie wirken sie in Österreich?

Maturafokus

  • Paris-Ziele und Mechanismus (NDC, Stocktake).
  • Drei Green-Deal-Instrumente (ETS, CBAM, Renaturierung).
  • AT-spezifische Massnahmen.

Typische Fehler

  • Paris als "verbindliche Sanktionen" missverstehen.
  • EU ETS und CBAM verwechseln.
  • Klimaticket als reine Verkehrsmassnahme — ist auch Klimaschutz.

Aktive Wiederholung

Skizziere die wichtigsten Instrumente des EU Green Deal. Wie unterstützt Österreich die Umsetzung?

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: EU Climate Action — Fit for 55 (European Commission) · BMK Klimaschutzplan 2030 (BMK)

§ 04

Energiewende Österreich: Strom, Wärme, Verkehr#

●●○StandardLPGW-Klima-3.4

Kernpunkte

Beim Strom ist Österreich schon weit: Rund 87 % der inländischen Stromaufbringung stammten 2023 aus erneuerbaren Quellen — allen voran die Wasserkraft mit etwa 60 %, dazu Wind (11 %), Photovoltaik (9 %) und Biomasse (rund 7 %); nur etwa 13 % waren fossil, vor allem Gas (). Dieser hohe Wasserkraftanteil ist Österreichs geographischer Sonderfall.

Österreichischer Strommix 2023 (Anteile in %)

Strommix Österreich 2023 (%)Kreisdiagramm, Daten: Wasserkraft: 60; Wind: 11; Photovoltaik: 9; Biomasse: 7; Fossil: 13Wasserkraft 60%Wind 11%Photovoltaik 9%Biomasse 7%Fossil 13%
Abb. 5Anteile der Erzeugungsarten an der inländischen Stromaufbringung. Quelle: E-Control.
Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG, 2021) setzt das Ziel, den Strom bis 2030 bilanziell zu 100 % aus Erneuerbaren zu decken — über einen Zubau von rund 27 TWh, vor allem Wind und PV. „Bilanziell" heißt übers Jahr gerechnet: In einzelnen Stunden kann weiter Strom importiert werden, in anderen wird exportiert.
Die tragende Wasserkraft stößt allerdings an ökologische Grenzen: Die meisten geeigneten Flüsse sind bereits genutzt, und neue Speicherkraftwerke wie der geplante Kaunertal-Ausbau sind wegen ihrer Eingriffe in alpine Ökosysteme umstritten. Der weitere Zubau verlagert sich deshalb zu Wind und Sonne.
Schwieriger als der Strom ist die Wärme: Rund ein Viertel der CO2-Emissionen stammt aus Gebäuden. Die Wärmewende setzt auf thermische Sanierung, Wärmepumpen und Fernwärme. Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (2023) untersagt neue Ölheizungen (bereits seit 2022) und sieht einen Gas-Ausstieg bis 2040 vor.
Der größte Brocken ist der Verkehr mit rund 28 % der Emissionen — und lange der einzige Sektor, dessen Ausstoß wuchs. Gegengesteuert wird mit dem Klimaticket, dem Ausbau der ÖBB, der E-Mobilität und einer Bahn-Investitionsoffensive. Hier zeigt sich besonders deutlich, dass Klimaschutz immer auch Verkehrspolitik ist.
Die Energiewende hat auch eine sicherheitspolitische Seite: 2022 bezog Österreich noch rund 80 % seines Erdgases aus Russland. Seit dem Angriff auf die Ukraine wird diversifiziert (LNG über Italien, Lieferungen aus Norwegen). Erneuerbare senken damit nicht nur Emissionen, sondern auch die geopolitische Abhängigkeit.
Als ökonomisches Steuerungsinstrument wirkt seit Oktober 2022 ein nationaler CO2-Preis (Start 30 Euro je Tonne, 45 Euro 2024, weiter steigend), dessen Einnahmen über den Klimabonus pauschal an alle zurückfließen (siehe Beispiel). So wird klimaschädliches Verhalten teurer, ohne die Haushalte unterm Strich zu belasten — ein Lenkungs-, kein Belastungsinstrument. Wichtig: CO2-Preis und allgemeine Energiesteuer sind zweierlei.
Musterbeispiel

CO2-Preis und Klimabonus verrechnen

Ein Haushalt verursacht rund 5 t CO2 aus Heizen und Autofahren. Bei einem CO2-Preis von 45 EUR/t und einem Klimabonus von 290 EUR: Wie hoch ist die Belastung, und bleibt netto eine Entlastung?

  1. 01CO2-Kosten

    Kosten gleich Menge mal Preis.

    5 t⋅45 EURt=225 EUR5\,\text{t} \cdot 45\,\tfrac{\text{EUR}}{\text{t}} = 225\,\text{EUR}5t⋅45tEUR​=225EUR
  2. 02Saldo mit Bonus

    Klimabonus minus CO2-Kosten.

    290−225=+65 EUR290 - 225 = +65\,\text{EUR}290−225=+65EUR
  3. 03Deutung

    Wer wenig emittiert, behält mehr vom Bonus; der Anreiz, Emissionen zu senken, bleibt bestehen.

Ergebnis: Einer Belastung von 225 EUR steht ein Bonus von 290 EUR gegenüber — netto rund 65 EUR Entlastung; sparsamere Haushalte profitieren stärker.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Skizzieren Sie die Energiewende in Österreich. Welche Erfolge, welche offenen Konflikte erkennen Sie?

Maturafokus

  • AT-Strommix Anteile grob nennen.
  • EAG-Ziel 100 % erneuerbar bilanziell 2030.
  • CO2-Preis und Klimabonus als wirtschaftliches Steuerungsinstrument.

Typische Fehler

  • "100 % erneuerbar" mit "stündlich autark" verwechseln (es ist Jahresbilanz).
  • Wasserkraft als beliebig ausbaubar deuten.
  • CO2-Preis und Energiesteuer vermischen.

Aktive Wiederholung

Analysiere den österreichischen Strommix 2023. Welche Rolle spielt das EAG? Welche Konflikte sind bei der Energiewende absehbar?

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: E-Control Statistikbroschuere (Energie-Control Austria)

§ 05

Klimaszenarien und Kipppunkte#

●●●VertiefungLPGW-Klima-3.1

Kernpunkte

Weil die künftige Erwärmung von menschlichen Entscheidungen abhängt, rechnet der IPCC mit Szenarien statt mit einer einzelnen Prognose. Die SSP-Szenarien (Shared Socioeconomic Pathways) spannen den Möglichkeitsraum auf: von SSP1-1.9 (sehr ambitionierter Klimaschutz) über SSP1-2.6 (Paris-kompatibel) und SSP2-4.5 (mittlerer Weg) bis SSP5-8.5 (fossil-intensiv). zeigt die zugehörige Erwärmung bis 2100.

Erwärmung bis 2100 je IPCC-Szenario (Grad ggü. vorindustriell)

Erwärmung bis 2100 je Szenario (°C)Säulendiagramm: Erwärmung (°C) nach Szenario, Daten: SSP1-1.9: 1.4; SSP1-2.6: 1.8; SSP2-4.5: 2.7; SSP3-7.0: 3.6; SSP5-8.5: 4.401234SSP1-1.9SSP1-2.6SSP2-4.5SSP3-7.0SSP5-8.51.41.82.73.64.4Erwärmung (°C)Szenario
Abb. 6Beste Schätzung der mittleren Erwärmung bis 2100 nach SSP-Szenarien. Quelle: IPCC AR6 WGI.
Die Spannweite ist gewaltig: Bis 2100 reicht die beste Schätzung von rund 1,4 Grad (SSP1-1.9) über etwa 2,7 Grad (SSP2-4.5) bis zu rund 4,4 Grad (SSP5-8.5) gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Der Unterschied zwischen den Pfaden ist damit größer als die bisher erreichte Erwärmung — die Zukunft ist gestaltbar.
Besonders gefährlich sind Kipppunkte (tipping points): selbstverstärkende Prozesse, die ab einer Schwelle in einen neuen Zustand kippen und kaum umkehrbar sind. Das Stichwort ist Hysterese — ist die Schwelle einmal überschritten, genügt es nicht, die Temperatur wieder leicht zu senken, um den alten Zustand zurückzuholen.
Zu den großen Kippelementen zählen das Abschmelzen des grönländischen Eisschilds, das Auftauen des Permafrosts (das große Mengen Methan freisetzt), ein Versiegen der atlantischen Umwälzströmung AMOC (die Europas Klima mild hält) und das Absterben des Amazonas-Regenwaldes. Jedes für sich hätte globale Folgen.
Solche Prozesse werden von positiven Rückkopplungen angetrieben. Die Eis-Albedo-Rückkopplung ist das Paradebeispiel: Schmilzt helles, reflektierendes Eis, kommt darunter dunkles Wasser oder Land zum Vorschein, das mehr Sonnenenergie absorbiert — es wird wärmer, und noch mehr Eis schmilzt. Ähnlich verstärkt wärmere Luft, die mehr Wasserdampf (selbst ein Treibhausgas) aufnimmt, die Erwärmung weiter.
Wichtig für die Interpretation: Szenarien sind keine Vorhersagen, sondern Wenn-Dann-Pfade — sie sagen, was bei welchem Verhalten zu erwarten ist. Man darf sie also nicht als feststehende Prognose lesen, und nicht jedes Extremwetter ist schon ein Kipppunkt. Gerade weil die Pfade so weit auseinanderliegen, ist rasche Emissionsminderung die wirksamste Versicherung (siehe Beispiel).
Musterbeispiel

Erwärmung zwischen zwei Szenarien

Szenario A erreicht 2.7 deg C, Szenario B 4.4 deg C bis 2100. Um welchen Faktor ist die Zusatzerwärmung gegenüber 1.5 deg C in B größer als in A?

  1. 01Zusatzerwärmung A

    2.7 - 1.5 = 1.2 deg C über dem Paris-Ziel.

  2. 02Zusatzerwärmung B

    4.4 - 1.5 = 2.9 deg C über dem Paris-Ziel.

  3. 03Faktor

    Verhältnis 2.9 / 1.2.

    f=2,91,2≈2,4f = \dfrac{2{,}9}{1{,}2} \approx 2{,}4f=1,22,9​≈2,4

Ergebnis: Die Zusatzerwärmung ist in Szenario B rund 2,4-mal so gross.

Musterbeispiel

Restbudget und Szenario

Bei einem globalen Restbudget von 400 Gt CO2 und Emissionen von 40 Gt/Jahr: wie viele Jahre bleiben bis zum Überschreiten?

  1. 01Budget durch Jahresemission

    400 Gt / 40 Gt/Jahr.

    t=40040=10 Jahret = \dfrac{400}{40} = 10\,\text{Jahre}t=40400​=10Jahre
  2. 02Interpretation

    Ohne Reduktion ist das 1.5-deg-Budget in rund 10 Jahren erschöpft.

  3. 03Konsequenz

    Nur ambitionierte Szenarien (SSP1-1.9/2.6) halten das Budget ein.

Ergebnis: Bei konstanten Emissionen reicht das Budget rund 10 Jahre.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Erläutern Sie IPCC-Szenarien und das Konzept der Kipppunkte und diskutieren Sie deren Bedeutung für die Klimapolitik.

Maturafokus

  • Mindestens drei SSP-Szenarien grob einordnen.
  • Kipppunkt von linearem Wandel unterscheiden.
  • Eine positive Rückkopplung erklären.

Typische Fehler

  • Szenarien als sichere Prognosen lesen.
  • Kipppunkte mit jedem Extremwetter gleichsetzen.
  • Rückkopplung und Treibhauseffekt vermischen.

Aktive Wiederholung

Vergleiche zwei IPCC-Szenarien hinsichtlich Erwärmung und Folgen und erläutere am Permafrost einen Kipppunkt mit Rückkopplung.

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: IPCC AR6 WGI — Summary for Policymakers (IPCC)

§ 06

Klimaanpassung, SDGs und Kreislaufwirtschaft#

●●○StandardLPGW-Klima-3.2

Kernpunkte

Klimapolitik hat zwei Standbeine, die man sauber trennen muss. Klimaschutz (Mitigation) bekämpft die Ursache, indem er Emissionen senkt; Klimaanpassung (Adaptation) bekämpft die Folgen der ohnehin nicht mehr vermeidbaren Erwärmung. Beides ist nötig — selbst bei sofortigem Emissionsstopp bliebe ein Teil der Erwärmung, an den wir uns anpassen müssten.
Österreichs Anpassung ist erstaunlich konkret: Hitzeaktionspläne schützen vulnerable Gruppen in den Städten, das Schwammstadt-Prinzip speichert Regen im Boden, statt ihn abzuleiten, Schutzwald und Murenverbauung sichern die Hänge, und in der Landwirtschaft helfen hitzeresistente Baum- und Sortenwahl sowie effizientes Bewässerungsmanagement. Anpassung ist also nicht abstrakt, sondern Planungspraxis.
Eingebettet ist all das in das Leitbild der Nachhaltigkeit, klassisch dargestellt als Drei-Säulen-Modell (): Ökologie, Ökonomie und Soziales müssen gemeinsam tragfähig sein. Eine Maßnahme, die nur eine Säule bedient — etwa wirtschaftlich rentabel, aber sozial ungerecht —, ist nicht nachhaltig. Genau dieses Abwägen prüft die Matura.

Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit

Drei-Säulen-Modell der NachhaltigkeitBaumdiagramm, 3 Pfade, Daten: Ökologie; Ökonomie; SozialesNachhaltigkeitÖkologieÖkonomieSoziales
Abb. 7Nachhaltigkeit trägt nur, wenn Ökologie, Ökonomie und Soziales gemeinsam berücksichtigt werden.
Global konkretisiert die Agenda 2030 der UN dieses Leitbild in 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs). Klimarelevant sind besonders SDG 7 (saubere Energie), SDG 11 (nachhaltige Städte), SDG 12 (verantwortungsvoller Konsum) und SDG 13 (Klimaschutz). Die SDGs zeigen, dass Klima, Armut, Bildung und Wirtschaft zusammenhängen.
Ein Schlüssel zu SDG 12 ist die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy): Statt der linearen Wegwerfwirtschaft (nehmen, nutzen, wegwerfen) gilt die Hierarchie Reduce – Reuse – Recycle, wobei Vermeidung vor Wiederverwendung und diese vor Recycling steht. Das EU-Kreislaufwirtschaftspaket setzt dafür Quoten und Designvorgaben. Recycling allein ist also noch keine Kreislaufwirtschaft.
Wie weit wir vom Ziel entfernt sind, macht der ökologische Fußabdruck sichtbar: Würden alle so wirtschaften wie Österreich, bräuchte es mehrere Erden (siehe Beispiel), und der Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day) — der Tag, an dem die Jahresressourcen aufgebraucht sind — rückt immer weiter nach vorn. Der Fußabdruck übersetzt abstrakte Nachhaltigkeit in eine greifbare Zahl.
Musterbeispiel

Ökologischer Fussabdruck

Die globale Biokapazität beträgt rund 1.6 gha/Kopf, der AT-Fussabdruck rund 6.4 gha/Kopf. Wie viele Erden wären bei diesem Lebensstil nötig?

  1. 01Verhältnis bilden

    Fussabdruck / Biokapazität = 6.4 / 1.6.

    n=6,41,6=4n = \dfrac{6{,}4}{1{,}6} = 4n=1,66,4​=4
  2. 02Interpretation

    Würden alle so leben wie in Österreich, bräuchte es rund 4 Erden.

  3. 03Schlussfolgerung

    Der Lebensstil ist nicht global verallgemeinerbar; Reduktion von Konsum und Emissionen nötig.

Ergebnis: Es wären rund 4 Erden nötig.

Musterbeispiel

Recyclingquote interpretieren

Von 1000 t Verpackungsabfall werden 620 t recycelt. Wie hoch ist die Recyclingquote und reicht sie für ein EU-Ziel von 65 %?

  1. 01Quote berechnen

    620 / 1000 . 100.

    q=6201000⋅100=62 %q = \dfrac{620}{1000} \cdot 100 = 62\,\%q=1000620​⋅100=62%
  2. 02Mit Ziel vergleichen

    62 % liegt unter dem EU-Ziel von 65 %.

  3. 03Konsequenz

    Es fehlen 3 Prozentpunkte; getrennte Sammlung und Vermeidung müssen verbessert werden.

Ergebnis: Die Quote beträgt 62 % und verfehlt das 65-%-Ziel knapp.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Unterscheiden Sie Klimaschutz und Klimaanpassung und ordnen Sie Massnahmen den SDGs zu.

Maturafokus

  • Mitigation und Adaptation klar trennen.
  • Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit anwenden.
  • Lineare vs. zirkuläre Wirtschaft gegenüberstellen.

Typische Fehler

  • Klimaschutz und Klimaanpassung gleichsetzen.
  • Nachhaltigkeit auf Ökologie reduzieren.
  • Recycling mit Kreislaufwirtschaft gleichsetzen (Vermeidung steht vor Recycling).

Aktive Wiederholung

Erläutere am Beispiel einer österreichischen Stadt drei Klimaanpassungsmassnahmen und ordne sie den SDGs zu.

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: UN Sustainable Development Goals — Agenda 2030 (United Nations) · Umweltbundesamt — Klimawandelanpassung (Umweltbundesamt)

Inhalt

Abschnitt -- / 06

    • 01Physikalische Grundlagen: Treibhauseffekt, Strahlungsbilanz, CO2◐
    • 02Klimafolgen im Alpenraum und in Österreich◐
    • 03Pariser Abkommen, EU Green Deal, Fit for 55●
    • 04Energiewende Österreich: Strom, Wärme, Verkehr◐
    • 05Klimaszenarien und Kipppunkte●
    • 06Klimaanpassung, SDGs und Kreislaufwirtschaft◐

0/6 Gelesen

Aus den Notizen ins Training

GW 3 — Klimawandel, IPCC, Pariser Abkommen, EU Green Deal

Festige dieses Thema an passenden Aufgaben aus der Fragenbank.

~19
Min
2
Kompetenzen
Üben
Beispielfrage

Erläutern Sie den Treibhauseffekt und unterscheiden Sie natürliche von anthropogenen Anteilen.

10 BE · 2024

Zur Fragenbank

Belege & Quellen

Quellen

IPCC

  • IPCC AR6 Synthesis Report 2023
  • IPCC AR6 WGI — Summary for Policymakers

Climate Change Centre Austria

  • Austrian Panel on Climate Change (APCC) — AAR2

European Commission

  • EU Climate Action — Fit for 55

BMK

  • BMK Klimaschutzplan 2030

Energie-Control Austria

  • E-Control Statistikbroschuere

United Nations

  • UN Sustainable Development Goals — Agenda 2030

Umweltbundesamt

  • Umweltbundesamt — Klimawandelanpassung

Vorheriges Thema

GW 2 — Plattentektonik, Vulkanismus, Geomorphologie, Klima, Boden

Nächstes Thema

GW 4 — Bevölkerung, Migration, Urbanisierung

EuraStudy·Notizen T·03·MMXXVI

Weiter mit dem nächsten Thema — der Lernpfad bleibt erhalten.