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DE-Abitur · MathematikT·011 / 10
Voraussetzungswissen aus Sekundarstufe I: Zahlbereiche, Termumformungen, Potenz- und Logarithmusgesetze, lineare und quadratische Gleichungen, Ungleichungen und Gleichungssysteme. Diese Techniken werden in praktisch jeder Abituraufgabe vorausgesetzt; Lücken hier wirken sich auf Analysis, Stochastik und analytische Geometrie aus.
7Abschnitteca. 11Min Lesezeit3Kompetenzen
Operatoren:berechnen · umformen · begründen · überprüfen
grundlegendes Niveau
gA: Sichere Beherrschung von Termumformungen, pq-Formel, einfachen Gleichungssystemen und Logarithmus-Anwendungen ohne ausgedehnte Beweise. Hilfsmittel und Formelsammlung dürfen genutzt werden.
erhöhtes Niveau
eA: Zusätzlich allgemeine Beweise (z. B. , Eindeutigkeit von Lösungen), Polynomdivision, vollständige Diskussion linearer 3×3-Systeme und sichere Umformung gemischter Wurzel-, Potenz- und Logarithmusterme.
Kernpunkte
INKLUSIONSKETTE DER ZAHLMENGEN
ZAHLBEREICHSERWEITERUNGEN N ⊂ Z ⊂ Q ⊂ R ⊂ C
Welche drei Beschriftungen in "Zahlbereichserweiterungen N ⊂ Z ⊂ Q ⊂ R ⊂ C" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Musterlösung
Begründen Sie, in welcher kleinsten der Mengen , , , die Zahlen , , und liegen.
ist nicht in , aber in (kleinste Menge).
ist als Bruch darstellbar und damit in ; nicht in .
(kleinste Menge); die Wurzeloperation ist hier nur Schreibweise.
ist keine periodische Dezimalzahl und nicht als Bruch darstellbar; .
Ergebnis: Zuordnung: , , , .
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Führen Sie den indirekten Beweis, dass irrational ist (Annahme teilerfremd; aus folgt 2|p, dann 2|q — Widerspruch).
Kernpunkte
BINOMISCHE FORMELN
Musterlösung
Faktorisieren Sie und geben Sie die Nullstelle an.
und ; mittlerer Term .
(Form ).
(doppelte Nullstelle).
Ergebnis: Faktorisierung ; doppelte Nullstelle bei .
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Führen Sie Polynomdivision an mit der Nullstelle durch und faktorisieren Sie das Restpolynom mittels pq-Formel.
Kernpunkte
POTENZGESETZE (GLEICHE BASIS A > 0)
WURZEL ALS RATIONALE POTENZ
Musterlösung
Vereinfachen Sie für und geben Sie das Ergebnis als Potenz von an.
.
.
.
Ergebnis: Ergebnis: für .
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Untersuchen Sie, für welche der Term definiert ist und vereinfachen Sie auf eine einzige Potenz oder Wurzel.
Kernpunkte
LOGARITHMUSGESETZE (X, Y > 0)
BASISWECHSELFORMEL
HALBWERTSZEIT BEI STETIGEM ZERFALL
EXPONENTIALFUNKTION UND NATÜRLICHER LOGARITHMUS
Welche drei Beschriftungen in "Exponentialfunktion und natürlicher Logarithmus" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Musterlösung
Bestimmen Sie die Lösung der Gleichung und interpretieren Sie das Ergebnis im Kontext einer Verzinsung von 4 % pro Jahr.
Division durch 250 ergibt .
.
.
Nach rund 22,3 Jahren hat sich das Anfangskapital auf 600 € erhöht; nach 22 vollen Jahren wäre der Wert knapp unter 600 €.
Ergebnis: Lösung Jahre — Interpretation im Sachkontext: Verzinsung führt nach gut 22 Jahren zur Ver-2,4-fachung.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Leiten Sie die Basiswechselformel aus der Definition des Logarithmus her, indem Sie benutzen und beide Seiten logarithmieren.
Kernpunkte
PQ-FORMEL (NORMALFORM X² + PX + Q = 0)
ABC-FORMEL (MITTERNACHTSFORMEL) AX² + BX + C = 0
DISKRIMINANTE
DISKRIMINANTE UND ANZAHL REELLER LÖSUNGEN
Welche drei Beschriftungen in "Diskriminante und Anzahl reeller Lösungen" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Beweisen Sie die pq-Formel mittels quadratischer Ergänzung und diskutieren Sie, warum keine reelle Lösung erlaubt.
Kernpunkte
DETERMINANTE EINER 2×2-MATRIX
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Untersuchen Sie das LGS auf seine Lösungsmenge in Abhängigkeit vom Parameter und interpretieren Sie die Lösung geometrisch als Lage dreier Ebenen.
Kernpunkte
BETRAGSUNGLEICHUNGEN FÜR A > 0
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA: Lösen Sie durch Fallunterscheidung nach den Nullstellen der Betragsausdrücke und stellen Sie die Lösungsmenge graphisch dar.