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Brechung und Reflexion, Abbildung an Linsen und Spiegeln, Wellenoptik (Interferenz, Beugung), Polarisation und optische Geräte. Verknüpft Felder, Wellen und Quantenphysik.
6Abschnitteca. 7Min Lesezeit3KompetenzenNiveauBasis 1 · Standard 2 · Vertiefung 3Stand 05/2026
grundlegendes Niveau
gA: Reflexions- und Brechungsgesetz, Linsenabbildung, qualitative Behandlung der Wellenoptik.
erhöhtes Niveau
eA: Polarisation, Photoeffekt-Schwelle, Auflösungsvermögen optischer Geräte.
Lesetiefe: Vertiefung
Schriftgröße: Standard
Brechung am Übergang Luft / Glas
Snelliussches Brechungsgesetz
Bestimmen Sie den Grenzwinkel der Totalreflexion für Licht, das in Glas () unter einem Winkel auf die Grenzfläche zur Luft trifft.
Totalreflexion bei , also .
.
.
Lichtwellenleiter nutzen Totalreflexion — Datenübertragung mit minimalem Verlust ist erst ab dichteren Medien möglich.
Ergebnis: Grenzwinkel .
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Diskutieren Sie quantitativ Snellius im Sonderfall einer planparallelen Platte und zeigen Sie, dass der Strahl parallel versetzt austritt.
Aktive Wiederholung
Berechnen Sie, unter welchem Winkel ein im Wasser () verlaufender Lichtstrahl auf die Grenzfläche treffen muss, damit er gerade noch ins Luftmedium () austreten kann.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Linsengleichung und Abbildungsmassstab
Ein Gegenstand der Höhe steht vor einer Sammellinse mit Brennweite . Bestimmen Sie Bildweite , Bildgröße und Bildart.
.
.
, also .
und — Bild ist reell, umgekehrt und verkleinert.
Ergebnis: , (umgekehrt), reelles Bild.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Diskutieren Sie Linsenfehler (chromatische und sphärische Aberration) und nennen Sie Strategien zu deren Korrektur (Achromat, asphärische Linsen).
Aktive Wiederholung
Bestimmen Sie für eine Sammellinse mit und einen Gegenstand bei Bildweite und Vergrößerung sowie die Bildart.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Bedingung Verstärkung Dünnschicht
Rayleigh-Auflösungskriterium
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Leiten Sie das Rayleigh-Kriterium aus der Beugung am Einzelspalt her und diskutieren Sie das Auflösungsvermögen des Hubble-Weltraumteleskops ().
Aktive Wiederholung
Bestimmen Sie die Mindestdicke einer Antireflexschicht aus () für grünes Licht ().
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Gesetz von Malus (Polarisator)
Brewster-Winkel
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Diskutieren Sie das Polarisationsverhalten einer Anordnung mit drei Polarisatoren (, , ) und zeigen Sie, dass zwischen ihnen Licht durchkommt, obwohl die äußeren gekreuzt sind.
Aktive Wiederholung
Berechnen Sie, welcher Bruchteil der Intensität hinter zwei gekreuzten Polarisatoren ( zueinander) verbleibt, wenn das einfallende Licht unpolarisiert ist.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Fernrohr-Vergrößerung
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Diskutieren Sie qualitativ STED-Mikroskopie und erklären Sie, warum diese Methode die Beugungsgrenze unterschreitet.
Aktive Wiederholung
Bestimmen Sie die Vergrößerung eines astronomischen Fernrohrs mit Objektivbrennweite und Okular und beurteilen Sie die maximale Auflösung anhand eines Objektivdurchmessers von .
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Elektromagnetisches Spektrum
Wiensches Verschiebungsgesetz
Das Intensitätsmaximum des Sonnenspektrums liegt bei .
Aus folgt .
.
stimmt mit der bekannten Effektivtemperatur der Sonnenphotosphäre überein — die Sonne ist ein G-Stern.
Ergebnis: Oberflächentemperatur der Sonne .
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Erläutern Sie, wie aus der Rotverschiebung der Fraunhofer-Linien eines fernen Sterns dessen Radialgeschwindigkeit bestimmt wird, und verknüpfen Sie dies mit dem optischen Doppler-Effekt.
Aktive Wiederholung
Bestimmen Sie aus dem Intensitätsmaximum bei die Oberflächentemperatur der Sonne mit dem Wienschen Verschiebungsgesetz () und ordnen Sie das Ergebnis ein.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.