Aufgabenstellung
Loading
Loading
Druck in ruhenden und strömenden Fluiden: Schweredruck, Pascalsches Prinzip, archimedischer Auftrieb, Gasgesetze bei konstanter Temperatur sowie Kontinuität und Bernoulli als Grundlage der Strömungslehre.
6Abschnitteca. 17Min Lesezeit3KompetenzenNiveauBasis 2 · Standard 2 · Vertiefung 2Stand 06/2026
Lesetiefe: Vertiefung
Schriftgröße: Standard
Schweredruck - lineare Zunahme mit der Tiefe
Druck und hydrostatischer Schweredruck
Hydraulische Presse (Pascal)
Ein Taucher befindet sich in m Tiefe im Meerwasser ( kg/m). Welcher Gesamtdruck wirkt auf ihn? Luftdruck an der Oberfläche bar.
Pa bar.
bar.
Pro m Wassertiefe steigt der Druck um rund bar.
Ergebnis: Auf den Taucher wirken rund bar - das Vierfache des Atmosphärendrucks.
Druck ist Kraft pro Fläche; in einer Flüssigkeitssäule wächst er linear mit der Tiefe.
Schweredruck - lineare Zunahme mit der Tiefe
Das Pascalsche Prinzip erklärt, warum sich Druck in eingeschlossenen Fluiden gleichmäßig fortpflanzt.
Die hydraulische Presse verstärkt Kräfte - aber auf Kosten des Weges, denn Energie bleibt erhalten.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Eine hydraulische Hebebühne hat einen Druckkolben mit cm und einen Hubkolben mit cm. Welche Kraft am kleinen Kolben hebt ein Auto von kg? Welcher Weg ist am kleinen Kolben nötig, um das Auto um cm zu heben?
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax College Physics - Fluid Statics (OpenStax)
Archimedisches Prinzip - Auftrieb
Archimedischer Auftrieb
Scheinbares Gewicht im Fluid
Ein Eisenwürfel mit Kantenlänge cm ( kg/m) hängt vollständig getaucht an einer Federwaage in Wasser ( kg/m). Welches scheinbare Gewicht zeigt die Waage?
m.
N.
N.
N.
Ergebnis: Die Federwaage zeigt rund N - der Würfel scheint um den Auftrieb ( N) leichter.
Der Auftrieb entspricht dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit - das ist das archimedische Prinzip.
Archimedisches Prinzip - Auftrieb
Ob ein Körper schwimmt, sinkt oder schwebt, entscheidet der Vergleich seiner Dichte mit der des Fluids.
Schiffe schwimmen, weil ihr grosses Verdrängungsvolumen die mittlere Dichte unter die von Wasser senkt.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Ein Holzbalken ( kg/m) schwimmt in Wasser. Welcher Anteil seines Volumens ragt aus dem Wasser? Begründe mit der Schwimmbedingung.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax College Physics - Archimedes Principle (OpenStax)
Isotherme - Gesetz von Boyle-Mariotte
Gesetz von Boyle-Mariotte
Kraft durch Luftdruck auf eine Fläche
Luft m bei bar wird auf bar komprimiert (isotherm).
.
m.
Ergebnis: Das Luftvolumen schrumpft auf m - ein Viertel des Ausgangswertes.
Der Luftdruck entsteht durch das Gewicht der darüber liegenden Atmosphärensäule.
Bei konstanter Temperatur sind Druck und Volumen eines Gases umgekehrt proportional - Boyle-Mariotte.
Ballons steigen, weil das Füllgas leichter ist als die verdrängte Umgebungsluft.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Eine Taucherglocke schliesst bei bar an der Oberfläche ein Luftvolumen von m ein. Auf welches Volumen wird die Luft bei m Tiefe (Gesamtdruck bar) komprimiert, wenn die Temperatur konstant bleibt?
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax College Physics - Gas Laws (OpenStax)
Venturi-Effekt - Strömung durch eine Rohrverengung
Kontinuitätsgleichung (inkompressibel)
Bernoulli-Gleichung
Ausströmgeschwindigkeit (Torricelli)
Wasser strömt in einem Rohr mit Querschnitt cm und m/s. Das Rohr verengt sich auf cm. Bestimme und die Druckdifferenz zwischen weitem und engem Abschnitt.
m/s.
.
Pa bar.
Ergebnis: m/s; im engen Abschnitt ist der Druck um rund bar niedriger (Venturi-Effekt).
Die Kontinuitätsgleichung sagt: wo das Rohr enger wird, strömt das Fluid schneller.
Bernoulli verbindet statischen Druck, dynamischen Druck und Schweredruck zu einem konstanten Gesamtdruck.
Der Venturi-Effekt erklärt Tragflächenauftrieb, Zerstäuber und Wasserstrahlpumpen.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Aus einem grossen offenen Wassertank strömt Wasser durch ein Loch m unter dem Wasserspiegel. Bestimme mit der Bernoulli-Gleichung die Ausströmgeschwindigkeit (Torricelli) und vergleiche sie mit dem freien Fall.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Demtröder Experimentalphysik 1 - Hydrodynamik (Springer)
Kapillarität - Steighöhe in einer engen Röhre
Kapillarsteighöhe
Oberflächenspannung
N/m, kg/m, mm m.
.
.
m cm.
Ergebnis: Wasser steigt rund cm; bei halbem Radius wäre die Steighöhe doppelt so gross ().
Oberflächenspannung entsteht, weil Moleküle an der Oberfläche nach innen gezogen werden.
Bei benetzenden Flüssigkeiten überwiegt die Adhäsion, und das Fluid steigt in engen Röhren auf.
Je enger die Kapillare, desto höher steigt die Flüssigkeit - das nutzt jede Pflanze.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Berechne die Steighöhe von Wasser ( N/m, kg/m) in einer Kapillare mit Radius mm und erläutere, warum dünnere Röhren höher steigen.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax College Physics - Cohesion and Adhesion (OpenStax)
Sinkende Kugel - Kräfte bei Endgeschwindigkeit
Reynolds-Zahl
Stokessche Reibungskraft
mm m, m/s, Pa s.
.
.
N.
Ergebnis: Die Reibungskraft beträgt rund N; bei konstanter Sinkgeschwindigkeit halten sich Gewicht, Auftrieb und Reibung im Gleichgewicht.
Die Viskosität beschreibt die innere Reibung eines Fluids - Honig ist zäher als Wasser.
Die dimensionslose Reynolds-Zahl entscheidet, ob eine Strömung laminar oder turbulent ist.
Im Stokesschen Bereich fällt eine Kugel mit konstanter Geschwindigkeit, weil sich alle Kräfte ausgleichen.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Eine kleine Kugel ( mm) sinkt mit konstanter Geschwindigkeit m/s in Glyzerin ( Pa s). Berechne die Stokessche Reibungskraft und erläutere, warum die Sinkgeschwindigkeit konstant ist.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Demtröder Experimentalphysik 1 - Viskosität (Springer)
Belege & Quellen