Aufgabenstellung
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Wirtschaftssektoren (Fourastie), Standortfaktoren (Weber, Christaller), Globalisierung und Welthandel, AT-Aussenhandel, Tourismus als Wirtschaftsmotor.
6Abschnitteca. 16Min Lesezeit2KompetenzenNiveauBasis 1 · Standard 3 · Vertiefung 2Stand 06/2026
Lesetiefe: Vertiefung
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BIP Österreich 2013-2023 (real, Mrd. EUR)
Sektorenanteile Österreich 2023 (Bruttowertschöpfung, %)
Eine Region erwirtschaftet 2 Mrd. EUR im primären, 40 Mrd. im sekundären und 158 Mrd. im tertiären Sektor. Bestimme die Anteile und ordne die Wirtschaft ein.
Alle Sektoren addieren: 2 + 40 + 158 = 200 Mrd. EUR.
Jeden Sektor durch die Summe teilen.
Klar tertiärisierte, postindustrielle Wirtschaft — typisch für ein hochentwickeltes Land.
Ergebnis: Primär 1 %, sekundär 20 %, tertiär 79 % — eine ausgeprägte Dienstleistungsökonomie.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Skizziere die Sektorale Struktur Österreichs heute und vergleiche mit 1950. Welche Schwerpunkte hat AT?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Statistik Austria Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (Statistik Austria)
Weber-Modell: optimaler Industriestandort
Ein Produkt nutzt 3 t Rohstoff für 1 t Fertigware. Bestimme den Materialindex und die Standortorientierung.
M = 3 / 1 = 3.
M > 1 -> rohstofforientiert (Gewichtsverlust); Standort nahe Rohstoffquelle minimiert Transport.
Ergebnis: Materialindex 3, Standort rohstofforientiert (z. B. Erzaufbereitung am Bergwerk).
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Wende Webers Modell auf eine Brauerei an: wo wäre der optimale Standort, wenn Wasser, Hopfen, Markt drei Eckpunkte sind?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Porter Cluster-Analyse (Harvard Business School)
AT-Exportstruktur 2023 (Mrd. EUR, ausgew. Partner)
Land A produziert in 1 h entweder 4 Stück Wein oder 2 Stück Tuch. Land B in 1 h 1 Wein oder 5 Tuch. Wer hat absoluten/komparativen Vorteil?
A: Wein (4 vs. 1) und Tuch (2 vs. 5) — A bei Wein, B bei Tuch.
A: 1 Wein kostet 0.5 Tuch. B: 1 Wein kostet 5 Tuch. -> A komparativer Vorteil Wein.
A: 1 Tuch kostet 2 Wein. B: 1 Tuch kostet 0.2 Wein. -> B komparativer Vorteil Tuch.
Ergebnis: A spezialisiert sich auf Wein, B auf Tuch; Handel macht beide besser. Komparativer Vorteil entsteht aus Opportunitätskostenunterschied.
SRDP-Aufgaben
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Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Erläutere Ricardos Theorie des komparativen Vorteils anhand eines Beispiels. Welche realen Friktionen schränken die Theorie ein?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: WTO World Trade Statistics (WTO) · WIFO Konjunkturprognose (WIFO)
Alpine Höhenstufen und Nutzung
Eine Gemeinde mit 4000 Einwohnern zählt 600 000 Nächtigungen pro Jahr. Wie hoch ist die Tourismusintensität (Nächtigungen je Einwohner) und wie ist sie einzuordnen?
Nächtigungen durch Einwohnerzahl.
150 Nächtigungen je Einwohner ist ein sehr hoher Wert (Tiroler Spitzengemeinden), typisch für monostrukturierten Tourismus.
Hohe Intensität bringt Wertschöpfung, aber auch Abhängigkeit und Belastung (Overtourism, Infrastruktur).
Ergebnis: 150 Nächtigungen je Einwohner — sehr hohe Tourismusintensität mit Chancen und Konfliktpotenzial.
SRDP-Aufgaben
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Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Analysiere den österreichischen Wintertourismus. Welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Konflikte gibt es?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Statistik Austria Tourismus (Statistik Austria) · OESW Tourismusforschung (Österreich Werbung)
Alpine Höhenstufen und Nutzung
Ein Betrieb erntet 480 t Weizen auf 60 ha. Wie hoch ist der Hektarertrag und wie verhält er sich zum AT-Durchschnitt von 6 t/ha?
480 t / 60 ha.
8 t/ha vs. 6 t/ha Durchschnitt = plus 33 %.
Der Betrieb liegt deutlich über dem Schnitt — Gunstlage und intensive Bewirtschaftung.
Ergebnis: Hektarertrag 8 t/ha, rund 33 % über dem Durchschnitt.
Von 2,6 Mio. ha landwirtschaftlicher Fläche werden rund 0,70 Mio. ha biologisch bewirtschaftet. Wie hoch ist der Bio-Anteil?
0,70 / 2,6 . 100.
Rund 27 % ist EU-weit Spitzenwert.
Hoher Bio-Anteil als Standortmerkmal und Vermarktungsvorteil.
Ergebnis: Der Bio-Anteil beträgt rund 27 %.
SRDP-Aufgaben
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Aktive Wiederholung
Vergleiche die Landwirtschaft im Marchfeld mit der alpinen Berglandwirtschaft hinsichtlich Naturraum, Betriebsform und Förderung.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: BML — Grüner Bericht Österreich (Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft) · Statistik Austria — Land- und Forstwirtschaft (Statistik Austria)
Weber-Modell: optimaler Industriestandort
Ein Werk erzielt 240 Mio. EUR Wertschöpfung mit 800 Beschäftigten. Wie hoch ist die Arbeitsproduktivität?
240 Mio. EUR / 800.
0,3 Mio. EUR = 300000 EUR je Beschäftigtem.
Hohe Produktivität deutet auf kapital- und technologieintensive Fertigung.
Ergebnis: Arbeitsproduktivität rund 300000 EUR je Beschäftigtem.
Stückkosten Inland 50 EUR, Ausland 38 EUR, aber Transport und Lieferkettenrisiko addieren 9 EUR/Stück. Lohnt die Verlagerung rein rechnerisch?
38 + 9 = 47 EUR.
Inland 50 EUR vs. Ausland 47 EUR -> Differenz 3 EUR.
Kostenvorteil nur 3 EUR; Qualität und Liefersicherheit können für Reshoring sprechen.
Ergebnis: Der Kostenvorteil schrumpft auf 3 EUR — Reshoring kann sich lohnen.
SRDP-Aufgaben
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Aktive Wiederholung
Analysiere den Strukturwandel eines österreichischen Industriestandorts und diskutiere Chancen durch Reshoring und Industrie 4.0.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: WKO — Industrie und Produktion in Österreich (WKO) · WIFO — Strukturwandel und Industrie (WIFO)
Belege & Quellen
Harvard Business School
Österreich Werbung
Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft