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Notizen/Deutsch/D 1 - Zuhören und Sprechen
Notizen · DeutschAT · Matura

D 1 - Zuhören und Sprechen

Mündliche Kompetenzen der AHS-Oberstufe: aktives Zuhören, eigenständiges Sprechen, Diskussions- und Argumentationsfähigkeit. Diese Kompetenzen sind Grundlage für die mündliche Reifeprüfung und für die schriftliche Argumentation gleichermaßen.

6 Abschnitte·~17 Min Lesezeit·3 Kompetenzen·Niveau Basis 2 · Standard 4·Stand 06/2026

T·0111 / 13
Prüfungsprofil
D-Z-1 · Komplexen mündlichen Beiträgen folgen, Hauptaussagen und Argumentationsmuster erkennenD-SP-2 · Sich situations- und adressatengerecht mündlich ausdrückenD-SP-3 · An Diskussionen aktiv und konstruktiv teilnehmen
Tiefe

Lesetiefe: Vertiefung

Schrift

Schriftgröße: Standard

Inhalt · 6 Abschnitte▾
  1. D 1 - Zuhören und Sprechen
    • 01Aktives Zuhören und Mitschreiben○
    • 02Argumentationsstrukturen mündlich erkennen◐
    • 03Diskussionskultur und Streitkompetenz◐
    • 04Präsentationen halten - vom Konzept zur Live-Performance◐
    • 05Konstruktives Feedback geben und annehmen○
    • 06Spontanes Sprechen planen - die fünf Produktionsstufen◐
§ 01

Aktives Zuhören und Mitschreiben#

●○○BasisLPD-Z-1.1LPD-Z-1.2

Vier-Seiten-Modell (Schulz von Thun)

Vier-Seiten-ModellBaumdiagramm, 4 Pfade, Daten: Sachinhalt → Worüber ich informiere; Selbstoffenbarung → Was ich von mir zeige; Beziehung → Was ich von dir halte; Appell → Was ich erreichen willSachinhaltSelbstoffenbarungBeziehungAppellNachrichtWorüber ich informiereWas ich von mir zeigeWas ich von dir halteWas ich erreichen will
Abb. 1Jede Nachricht enthält vier Seiten: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Der Sender spricht mit „vier Schnäbeln", der Empfänger hört mit „vier Ohren".

Kernpunkte

Aktives Zuhören bedeutet: erstens den Hauptgedanken erfassen, zweitens Argumentationsstruktur erkennen (These, Argument, Gegenposition), drittens Sprecherabsicht ableiten.
Notizen werden in einer Spalten- oder Cornell-Struktur angefertigt: linke Spalte = Stichworte, rechte Spalte = eigene Reaktion (Frage, Anmerkung, Anschlussgedanke).
Wichtige Diskursmarker signalisieren Argumentationsschritte: "zunächst", "darüber hinaus", "andererseits", "abschließend lässt sich festhalten". Wer sie hört, kann die Argumentationskette mitschreiben, ohne jedes Wort zu protokollieren.
Paraphrasieren ist eine Hör-Prüfmethode: Versuche, das Gehörte in eigenen Worten wiederzugeben - gelingt das nicht, hast du nicht verstanden.
Im Prüfungs- und Diskussionsalltag entscheidet Zuhören über die Qualität jeder Antwort - 70 % der schwachen Antworten beruhen nicht auf Wissenslücken, sondern auf falsch verstandenen Fragen.
Aktives Zuhören ist nicht passiv: Mimik, Notiz und gezielte Rückfrage sind sichtbare Hörhandlungen.
Musterbeispiel

Vier-Seiten-Analyse eines Diskussionsbeitrags

Ein Mitschüler sagt in einer Klassendiskussion: "Es bringt doch nichts, jetzt noch über Klimapolitik zu streiten - meine Generation wird es sowieso ausbaden." Analysiere die vier Botschaftsebenen nach Schulz von Thun.

  1. 01Sachinhalt

    "Politische Klimadebatten haben keinen praktischen Nutzen mehr." - Die behauptete Wirkungslosigkeit politischer Streitkultur.

  2. 02Selbstoffenbarung

    "Ich bin frustriert und fühle mich machtlos." - Der Sprecher offenbart Resignation und Generationenbewusstsein.

  3. 03Beziehung

    "Ich rechne mit dir nicht als ernstzunehmender Mitdiskutantin, weil die Debatte sowieso zwecklos ist." - Implizite Abwertung der Mitdiskussionspartner.

  4. 04Appell

    "Hör auf, mir mit Klimaargumenten zu kommen / Stelle dich solidarisch zu meiner Generation." - doppelter Appell, je nach Adressatengruppe.

Ergebnis: Die richtige Antwortebene hängt davon ab, welche Botschaft du adressierst: Sachebene (Faktenargument), Selbstoffenbarung (Empathie + sachliche Aufmunterung), Beziehung (Klärung), Appell (Verhandeln). Wer nur auf der Sachebene antwortet, verfehlt oft die eigentliche Mitteilung.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Aktives Zuhören ist eine Prüfungsdisziplin - nicht eine angeborene Fähigkeit.

    Vier-Seiten-Modell (Schulz von Thun)

    Vier-Seiten-ModellBaumdiagramm, 4 Pfade, Daten: Sachinhalt → Worüber ich informiere; Selbstoffenbarung → Was ich von mir zeige; Beziehung → Was ich von dir halte; Appell → Was ich erreichen willSachinhaltSelbstoffenbarungBeziehungAppellNachrichtWorüber ich informiereWas ich von mir zeigeWas ich von dir halteWas ich erreichen will
    Abb.Jede Nachricht enthält vier Seiten: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Der Sender spricht mit „vier Schnäbeln", der Empfänger hört mit „vier Ohren".
  2. 2

    Strukturiere deine Notizen in zwei Spalten: links Stichwort, rechts deine eigene Reaktion oder Frage.

  3. 3

    Prüfe dein Verständnis durch Paraphrase - wenn du das Gehörte nicht in eigenen Worten wiederholen kannst, hast du etwas verpasst.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank16 Punkte

Aufgabenstellung

In der mündlichen Reifeprüfung wird Ihnen ein dreiminütiger Diskussionsauszug zur Debatte um die Gendersprache vorgespielt. Fassen Sie die zentralen Positionen und Argumente der drei Diskussionsteilnehmer:innen zusammen und beurteilen Sie die Argumentationsqualität anhand der Kriterien Stringenz, Beleg und Adressatenorientierung.

Maturafokus

  • In der mündlichen Reifeprüfung wird zugehörtes Material (Diskussionsbeitrag, kurze Audio-Quelle) in der Aufgabenstellung integriert - aktives Zuhören ist hier punkterelevant.
  • In der Diskussionsprüfung (Gruppenformat) honoriert die Prüfungskommission Aufgreifen und Weiterführen des Vorredners explizit.
  • Wenn du in einer Diskussion eine fremde Position paraphrasierst, bevor du widersprichst, signalisiert das hohe Argumentationsdisziplin.

Typische Fehler

  • Schüler hören nur die ersten 30 Sekunden zu und verlassen sich auf eigene Vorbereitung - die Anschlussfrage wird dann oft nicht beantwortet.
  • Notizen werden in vollständigen Sätzen gemacht - dadurch geht der Anschluss verloren. Besser: Schlagworte und Pfeile.
  • Die Diskussion wird als Gelegenheit zur eigenen Selbstdarstellung verstanden - der Bezug zum Vorredner fehlt.

Aktive Wiederholung

Höre dir ein 10-minütiges Interview mit einer Autorin/einem Autor an (zB Ö1 "Im Gespräch") und protokolliere in 8 Stichpunkten: Hauptthese, drei Argumente, eine Gegenposition, zwei Beispiele, eine offene Frage.

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: AHS-Lehrplan Deutsch (Oberstufe) (BMBWF / RIS) · Schulz von Thun: Miteinander reden 1 - Störungen und Klärungen (Schulz von Thun Institut)

§ 02

Argumentationsstrukturen mündlich erkennen#

●●○StandardLPD-Z-1.3LPD-SB-3.2

Argumentationsbaum - These, Argument, Beleg

ArgumentationsbaumBaumdiagramm, 6 Pfade, Daten: Argument 1 → Beleg; Argument 1 → Beispiel; Argument 2 → Studie; Argument 2 → Zitat; Argument 3 → Statistik; Argument 3 → ErfahrungArgument 1Argument 2Argument 3TheseBelegBeispielStudieZitatStatistikErfahrung
Abb. 2Hierarchische Struktur einer Argumentation: jede These wird durch Argumente, jedes Argument durch Belege gestützt. Aus den geprüften Argumenten folgt die begründete Schlussposition.

Kernpunkte

Jede Argumentation hat eine Tiefenstruktur: Behauptung (These) - Grund (Argument) - Stützung (Beleg). Wer diese Schichten mündlich heraushört, kann jede Position rekonstruieren.
Toulmin-Modell (1958): These - Daten - Schlussregel (warrant) - Stützung (backing) - Modaloperator - Einschränkung. Im Schulalltag genügt das verkürzte Schema These-Argument-Beleg, aber die Schlussregel ist oft der entscheidende implizite Schritt.
Argumenttypen: Faktenargument (empirisch), Autoritätsargument (Berufung), Plausibilitätsargument (logisch), Wertargument (moralisch), analogisches Argument (Vergleich), indirektes Argument (Widerlegung).
Fehlschlüsse (Argumentfehler) erkennen: ad hominem (Person statt Sache), Strohmann (verzerrte Wiedergabe), false dilemma (nur zwei Optionen), Zirkelschluss, Slippery Slope, Anekdotenargument als Verallgemeinerung.
Ironie und Mehrdeutigkeit erfordern doppeltes Zuhören: Was ist gesagt? Was ist gemeint? Im Prüfungsalltag oft entscheidend bei Kabarettausschnitten oder satirischen Beilagen.
Musterbeispiel

Toulmin-Schema an einem Beispiel

Eine Politikerin sagt: "Weil die Mieten in Wien um 9,2 % gestiegen sind, brauchen wir einen Mietendeckel - in Berlin hat das funktioniert."

  1. 01These (Behauptung)

    "Wir brauchen einen Mietendeckel."

  2. 02Daten (Grund)

    "Die Mieten in Wien sind um 9,2 % gestiegen."

  3. 03Schlussregel (warrant)

    Implizit: "Wenn Mieten stark steigen, ist ein gesetzlicher Deckel die wirksamste Maßnahme." (Genau hier sitzt die Angriffsfläche.)

  4. 04Stützung (backing)

    "In Berlin hat das funktioniert." (Prüfbar - und faktisch zweifelhaft: Das Bundesverfassungsgericht erklärte den Berliner Mietendeckel am 25.3.2021 für nichtig, weil dem Land Berlin die Gesetzgebungskompetenz fehlte (der Bund hat das Mietpreisrecht in den Paragrafen 556-561 BGB abschließend geregelt). Die Maßnahme hat in Berlin also gerade NICHT dauerhaft funktioniert - die Stützung ist damit faktisch falsch.)

  5. 05Modaloperator

    Fehlt im Beispiel - die Politikerin behauptet absolut, statt zu sagen "wahrscheinlich" oder "unter bestimmten Bedingungen". Das ist ein Schwachpunkt.

  6. 06Einschränkung

    Fehlt komplett - keine Differenzierung nach Stadtteil, Einkommensgruppe, Wohnungsgröße.

Ergebnis: Die Argumentation ist auf den ersten Blick stark (Zahlen, Beispiel), bei genauerer Analyse schwach: die Schlussregel ist nicht offen gelegt, die Stützung ist faktisch falsch, Einschränkungen fehlen. Ein guter Gegenredner adressiert genau die Schlussregel.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Jedes Argument hat eine sichtbare und eine unsichtbare Schicht - die Schlussregel ist meist unsichtbar.

  2. 2

    Prüfe Argumente nach Typ: Fakt, Autorität, Plausibilität, Wert, Analogie, Widerlegung.

  3. 3

    Sieben klassische Fehlschlüsse kannst du auswendig lernen - sie wiederholen sich in fast jeder öffentlichen Debatte.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank16 Punkte

Aufgabenstellung

Im Ausschnitt aus der ORF-Sendung "Pressestunde" mit einem Regierungsmitglied identifizieren Sie drei Argumente für die geplante Bildungsreform. Bestimmen Sie den Argumenttyp und beurteilen Sie die Tragfähigkeit jedes Arguments. Decken Sie mindestens einen Fehlschluss auf.

Maturafokus

  • In der mündlichen Reifeprüfung wird ein Argumentationsdialog häufig zur Analyse vorgelegt - die Prüfungskommission honoriert die Benennung des Argumenttyps explizit.
  • In der Diskussionsprüfung musst du auf Argumente nicht nur reagieren, sondern sie typologisch einordnen ("Das ist ein Autoritätsargument, das durch die Tatsache geschwächt wird, dass ...").
  • Strohmann-Argumente sind in öffentlichen Debatten häufig - wer sie erkennt, hat einen rhetorischen Vorteil.

Typische Fehler

  • Argumenttypen werden verwechselt: ein anekdotisches Beispiel wird als Faktenargument behandelt, eine moralische Wertung als logischer Schluss.
  • Ironie wird nicht erkannt und die Aussage wird wörtlich zitiert - peinlich vor allem bei der Kabarettanalyse.
  • Die Schlussregel (warrant) wird nicht hinterfragt - "Studien zeigen X, daher gilt Y" wird akzeptiert, ohne den Schluss zu prüfen.

Aktive Wiederholung

Höre dir einen 5-minütigen Ausschnitt aus der ORF-Sendung "Im Zentrum" an und identifiziere für zwei Diskutanten je drei Argumente. Bestimme den Typ jedes Arguments und benenne mindestens einen Fehlschluss.

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Toulmin: The Uses of Argument (1958, dt. 1996) (Suhrkamp) · Duden: Argumentieren und Erortern (Duden)

§ 03

Diskussionskultur und Streitkompetenz#

●●○StandardLPD-SP-2.4LPD-SP-3.1LPD-SP-3.2

Argumentationsbaum - These, Argument, Beleg

ArgumentationsbaumBaumdiagramm, 6 Pfade, Daten: Argument 1 → Beleg; Argument 1 → Beispiel; Argument 2 → Studie; Argument 2 → Zitat; Argument 3 → Statistik; Argument 3 → ErfahrungArgument 1Argument 2Argument 3TheseBelegBeispielStudieZitatStatistikErfahrung
Abb. 3Hierarchische Struktur einer Argumentation: jede These wird durch Argumente, jedes Argument durch Belege gestützt. Aus den geprüften Argumenten folgt die begründete Schlussposition.

Kernpunkte

Diskussion ist nicht Streit, sondern strukturierter Austausch zur Klärung einer Frage. Ziel ist nicht zu siegen, sondern eine gemeinsame oder begründete Position zu finden.
Gesprächsformen unterscheiden sich nach Vorbereitung und Moderation: Fishbowl, Pro-Kontra-Debatte (Karl-Popper-Format), Podiumsdiskussion, Stuhlkreis, Streitgespräch.
Vier Phasen einer Diskussion: Eröffnung (Themaklärung), Positionierung (Standpunkte), Argumentation (Pro/Kontra), Synthese (Gemeinsames oder Beibehaltung der Differenz).
Gesprächsregeln (Grice 1975): Quantität (so viel wie nötig), Qualität (nichts Unbelegtes), Relation (themabezogen), Modalität (klar, eindeutig).
Konstruktive Reaktionsmuster: aufgreifen ("Sie haben gesagt ..."), würdigen ("das ist ein berechtigter Punkt"), differenzieren ("allerdings ..."), eigene Position ergänzen.
Destruktive Reaktionsmuster sind zu vermeiden: ad hominem, Strohmann, Endlosrede, Themawechsel, Unterbrechen.
Musterbeispiel

Dialektische Erörterung - Pro/Kontra-Plan in 8 Minuten

Plane eine dialektische Erörterung zur Frage "Soll der Gratiseintritt in österreichischen Bundesmuseen für alle bis 19 Jahre erhalten bleiben?". Wortumfang 540-660. Beilage: Kommentar pro Erhalt und Statistik der Besucherzahlen 2020-2024.

  1. 01Leitfrage zuspitzen

    Ja/Nein-Frage in eine differenzierte Leitfrage übersetzen: "Welche bildungspolitischen und finanziellen Argumente sprechen für/gegen die Beibehaltung des Gratiseintritts?". So vermeidet der Schluss eine bloß bejahende Floskel.

  2. 02Pro-Block (3 Argumente, ca. 180 W.)

    A1: Bildungsgerechtigkeit (Beleg: Beilage zeigt Verdreifachung der unter-19-Besucher seit 2010). - A2: Demokratiebildung (Beleg: Museum als außerschulischer Lernort, Kommentar zitiert UNESCO-Studie). - A3: Geringer Steuerausfall (Beleg: ca. 5 Mio. Euro/Jahr - 0,01 % des Bundesbudgets).

  3. 03Kontra-Block (2-3 Argumente, ca. 150 W.)

    A4: Mitnahmeeffekt (Familien mit hohem Einkommen profitieren genauso wie sozial Schwache - Gießkannenprinzip). - A5: Finanzbedarf der Museen (Eintrittsausfälle könnten Investitionen in Vermittlungsprogramme blockieren). - A6 (optional): Andere Bildungsangebote würden mehr Nutzen bringen (Theater-, Konzertgutscheine).

  4. 04Abwägung (ca. 120 W.)

    Maßstab offenlegen: "Aus bildungspolitischer Perspektive wiegt A1 (Bildungsgerechtigkeit) schwerer als A4 (Mitnahmeeffekt), weil A4 durch eine einfache Einkommensbindung lösbar wäre - A1 dagegen verlangt strukturellen Zugang, der nicht über jährlich neu zu beantragende Gutscheine ersetzt werden kann."

  5. 05Synthetische Schlussposition (ca. 80 W.)

    NICHT bloß "Ja, der Gratiseintritt soll bleiben." - sondern: "Der Gratiseintritt sollte erhalten bleiben, aber mit zwei Erweiterungen: (1) zusätzliche Förderung von Vermittlungsprogrammen aus dem Kulturbudget, (2) Evaluation der Besucherzusammensetzung alle drei Jahre, um die soziale Reichweite zu prüfen." - Position + Bedingungen + Prüfkriterium.

Ergebnis: Plan in 8 Minuten erstellt: 4 Blöcke, klare Wortgrenzen, jedes Argument hat Beleg. Wichtig: Im Schlussabsatz steht IMMER eine begründete Position - "Es kommt darauf an" reicht nicht. IQS-Raster honoriert klare Schlüsse mit voller Inhaltsdimension.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Diskussion ist strukturierter Austausch - der Streitwert liegt im Verfahren, nicht im Sieg.

  2. 2

    Greife zuerst auf, was die Vorrednerin gesagt hat, bevor du widersprichst.

  3. 3

    Wer Gesprächsregeln einhält, wirkt souveräner als wer am lautesten spricht.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank16 Punkte

Aufgabenstellung

Sie nehmen an einer Schuldiskussion teil, die Frage lautet: "Soll Social-Media-Nutzung unter 16 Jahren staatlich beschränkt werden?". Formulieren Sie ein 90-Sekunden-Eingangsstatement, in dem Sie Position, zwei Argumente und ein Beispiel einbringen.

Maturafokus

  • Die Diskussionsprüfung (sofern an deiner Schule angeboten) ist ein klassisches Maturaformat - geübt wird mit den Klassiker-Themen Schulnoten, Wahlpflicht, Digitalisierung.
  • In der schriftlichen Klausur ist die Textsorte "Diskussionsbeitrag" zwar nicht eigenständig, aber das dialektische Erörtern hat denselben Aufbau.
  • Die mündliche Prüfungskommission honoriert nicht nur Argumente, sondern explizit Gesprächskompetenz - Würdigung, Nachfrage, Präzisierung.

Typische Fehler

  • Schüler verwechseln Diskussion mit Monolog - sie tragen ihre vorbereitete Position vor, ohne auf andere einzugehen.
  • Reaktionen auf Gegenargumente fallen ad hominem aus ("das ist typisch für Leute, die ...").
  • Die Eröffnungsphase wird übersprungen - jeder argumentiert sofort, ohne die Frage gemeinsam zu klären.

Aktive Wiederholung

Bereite in Dreiergruppen ein 12-minütiges Karl-Popper-Format zur Frage "Soll an österreichischen Schulen ein Schulfach Glück eingeführt werden?" vor. Jede Seite hat 4 Minuten Eingangsstatement, 4 Minuten Kreuzverhör, 4 Minuten Schlussstatement.

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Karl-Popper-Debatte - Format und Regeln (International Debate Education Association) · Grice: Logic and Conversation (1975) (University College London)

§ 04

Präsentationen halten - vom Konzept zur Live-Performance#

●●○StandardLPD-SP-2.5

Argumentationsbaum - These, Argument, Beleg

ArgumentationsbaumBaumdiagramm, 6 Pfade, Daten: Argument 1 → Beleg; Argument 1 → Beispiel; Argument 2 → Studie; Argument 2 → Zitat; Argument 3 → Statistik; Argument 3 → ErfahrungArgument 1Argument 2Argument 3TheseBelegBeispielStudieZitatStatistikErfahrung
Abb. 4Hierarchische Struktur einer Argumentation: jede These wird durch Argumente, jedes Argument durch Belege gestützt. Aus den geprüften Argumenten folgt die begründete Schlussposition.

Kernpunkte

Eine gute Präsentation hat drei Ebenen: Inhalt (Was sage ich?), Struktur (In welcher Reihenfolge?), Auftritt (Wie wirke ich?).
Die Pyramidenregel (Minto): wichtigste Aussage zuerst, dann Begründung, dann Detail. Niemals chronologisch über den Recherchezeitraum erzählen.
Visuelle Stützung: maximal 6 Punkte pro Folie, keine Bullet-Points-Lawine, ein Bild oder eine Grafik pro Folie. Folien begleiten die Rede, sie ersetzen sie nicht.
Sprechtempo: ca. 110-130 Wörter pro Minute für Prüfungen, ca. 150 für informelle Vorträge. Pausen sind starke rhetorische Mittel.
Stimme und Körper: aufrechte Haltung, Blickkontakt mit drei Punkten im Raum, Hände sichtbar (keine Hosentaschen), Gestik einsetzen statt vermeiden.
Lampenfieberkontrolle: Atemtechnik (4-7-8: 4s einatmen, 7s halten, 8s ausatmen), Verankerung (die ersten 30 Sekunden auswendig), Notfall-Strategie (Trinkflasche als bewusste Pause).
Musterbeispiel

Pyramidenaufbau einer 8-Minuten-Präsentation

Du sollst zum Thema "Die Erzählperspektive in Bachmanns Roman Malina" präsentieren.

  1. 01Spitze (zentrale These, 30 Sek.)

    "Bachmanns Malina ist nicht ein Roman über eine Frau und zwei Männer, sondern ein Roman über eine zerfallende Sprecherposition - die Erzählperspektive ist der eigentliche Hauptdarsteller."

  2. 02Erste Ebene (drei Stützungen, je 1,5 Min.)

    A: Wechsel zwischen Tagebuch-Ich, Dialog und Monologisierung. - B: Doppelfigur Malina/Ivan als Aufspaltung des Selbst. - C: Schlusssatz "Es war Mord" als Konsequenz der gespaltenen Stimme.

  3. 03Zweite Ebene (Belege)

    Pro Stützung: ein Textzitat (max. 10 Sek.), eine Sekundärquelle (Böhme 2003 oder Toepperwien 2017), ein Gegenargument zur Eigenprüfung.

  4. 04Schluss (Rückbindung, 30 Sek.)

    Rückkehr zur These: "Der Roman erzählt seinen eigenen Zerfall - das ist Bachmanns radikale Innovation."

Ergebnis: Klassischer Pyramidenaufbau: 30s These + 4,5 Min Argumente + 2 Min Belege + 30s Schluss = 7,5 Min plus Pufferzeit. Folien: 5 Stück, eine pro Logik-Block. Die Kommission weiß nach 30 Sek., worauf du hinaus willst - das ist Prüfungsgold.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Präsentationen sind drei Ebenen gleichzeitig: Inhalt, Struktur, Auftritt.

  2. 2

    Die Pyramidenregel: wichtigste Aussage zuerst, niemals chronologisch erzählen.

  3. 3

    Folien begleiten die Rede - vorlesen ist der schlimmste Fehler.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank16 Punkte

Aufgabenstellung

Sie haben aus dem 24-Themen-Pool das Thema "Politische Lyrik im 20. Jahrhundert" gezogen. Präsentieren Sie in 10 Minuten den Themenbereich mit einer eigenen Schwerpunktsetzung. Beziehen Sie mindestens zwei Texte ein und stellen Sie eine Verbindung zu einer aktuellen gesellschaftlichen Frage her.

Maturafokus

  • In der mündlichen Reifeprüfung präsentierst du in 10 Minuten ein Themengebiet aus dem 24-Themen-Pool - klassische Präsentationsregeln gelten auch hier.
  • In Fachpräsentationen (Englisch, Geschichte, Sozialkunde) wird Präsentationskompetenz oft gleichgewichtig mit Inhalt bewertet.
  • Die Prüfungskommission achtet auf strukturierten Aufbau - Präsentationen ohne klare Gliederung werden mit Punktabzug versehen.

Typische Fehler

  • Folien werden vorgelesen - die Prüfungskommission liest schneller als jeder Vortrag, und der Vortrag wirkt monoton.
  • Die Einleitung dauert zu lange - bis zur eigentlichen These sind 3 von 10 Minuten verstrichen.
  • Quellenangaben fehlen oder erscheinen erst am Ende - jede zentrale Behauptung sollte direkt mit der Quelle verknüpft sein.

Aktive Wiederholung

Plane eine 7-minütige Präsentation zum Thema "Die literarische Wiener Moderne - drei Schlüsselautorinnen". Erstelle eine Struktur mit Pyramidenaufbau (zentrale These zuerst), maximal 5 Folien und drei rhetorischen Mitteln (zB Anapher in der Einleitung, rhetorische Frage in der Mitte, Appell am Schluss).

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Minto: The Pyramid Principle (1973) (Barbara Minto) · BMBWF Schreib- und Präsentationsleitfaden Deutsch (BMBWF)

§ 05

Konstruktives Feedback geben und annehmen#

●○○BasisLPD-SP-2LPD-Z-1

Vier-Seiten-Modell (Schulz von Thun)

Vier-Seiten-ModellBaumdiagramm, 4 Pfade, Daten: Sachinhalt → Worüber ich informiere; Selbstoffenbarung → Was ich von mir zeige; Beziehung → Was ich von dir halte; Appell → Was ich erreichen willSachinhaltSelbstoffenbarungBeziehungAppellNachrichtWorüber ich informiereWas ich von mir zeigeWas ich von dir halteWas ich erreichen will
Abb. 5Jede Nachricht enthält vier Seiten: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Der Sender spricht mit „vier Schnäbeln", der Empfänger hört mit „vier Ohren".

Kernpunkte

Konstruktives Feedback ist eine mündliche Schlüsselkompetenz: Es kombiniert genaues Zuhören mit präzisem, wertschätzendem Sprechen und ist Grundlage jeder Peer-Review-Arbeit im Deutschunterricht.
Feedback wird beschreibend, nicht wertend formuliert: nicht Dein Vortrag war schlecht, sondern Der Mittelteil hatte drei Schwerpunkte, das hat den roten Faden für mich verdeckt - konkret und nachvollziehbar.
Ich-Botschaften statt Du-Vorwürfe: Auf mich wirkte ... beschreibt die eigene Wahrnehmung und vermeidet Pauschalurteile; das senkt die Abwehr beim Gegenüber.
Die WWW-Struktur ordnet Feedback: Wahrnehmung (was ist mir aufgefallen), Wirkung (wie hat es auf mich gewirkt), Wunsch (was würde ich mir künftig wünschen).
Konkretheit und Ausgewogenheit: Feedback benennt Stärken und Entwicklungspunkte an konkreten Stellen; pauschales Lob hilft so wenig wie pauschale Kritik.
Feedback annehmen heißt zuhören, nicht rechtfertigen: erst verstehen und nachfragen (paraphrasieren), dann prüfen, was übernommen wird - eine reife Hör- und Gesprächshaltung.
Musterbeispiel

Feedback nach der WWW-Struktur

Formuliere Feedback zu einem Vortrag, dessen Schluss zu schnell und ohne Zusammenfassung endete.

  1. 01Wahrnehmung

    "Mir ist aufgefallen, dass der Schluss in etwa zwanzig Sekunden ohne zusammenfassenden Satz endete."

  2. 02Wirkung

    "Auf mich wirkte der Abschluss dadurch etwas abrupt - ich konnte die Kernaussage nicht noch einmal festhalten."

  3. 03Wunsch

    "Für das nächste Mal würde ich mir einen kurzen Schlusssatz wünschen, der die Hauptthese noch einmal bündelt."

Ergebnis: Das Feedback ist beschreibend, konkret und wertschätzend: Es benennt die Stelle (Schluss), die Wirkung (abrupt) und einen umsetzbaren Wunsch - genau die Form, die Lernen ermöglicht statt Abwehr auszulösen.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Konstruktives Feedback verbindet genaues Zuhören mit präzisem Sprechen.

  2. 2

    WWW-Struktur: Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch.

  3. 3

    Beschreiben statt werten, Ich-Botschaften statt Du-Vorwürfe.

Maturafokus

  • Gib zu einem Vortrag konstruktives Feedback nach der WWW-Struktur mit mindestens einer Stärke und einem Entwicklungspunkt.
  • Erläutere den Unterschied zwischen beschreibendem und wertendem Feedback an Beispielen.
  • Demonstriere, wie Feedback durch Paraphrasieren angenommen wird, ohne sich zu rechtfertigen.

Typische Fehler

  • Feedback bleibt pauschal (war gut / war schlecht) ohne konkrete Stelle und Wirkung.
  • Du-Vorwürfe statt Ich-Botschaften lösen Abwehr aus.
  • Beim Annehmen wird sofort gerechtfertigt statt zugehört und nachgefragt.

Aktive Wiederholung

Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler zu einer kurzen Präsentation Feedback nach der WWW-Struktur (Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch) mit je einer konkreten Stärke und einem Entwicklungspunkt.

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: BMBWF Schreib- und Präsentationsleitfaden Deutsch (BMBWF) · Duden Rhetorik - Gesprächsführung (Duden)

§ 06

Spontanes Sprechen planen - die fünf Produktionsstufen#

●●○StandardLPD-SP-2LPD-SP-3

Argumentationsbaum - These, Argument, Beleg

ArgumentationsbaumBaumdiagramm, 6 Pfade, Daten: Argument 1 → Beleg; Argument 1 → Beispiel; Argument 2 → Studie; Argument 2 → Zitat; Argument 3 → Statistik; Argument 3 → ErfahrungArgument 1Argument 2Argument 3TheseBelegBeispielStudieZitatStatistikErfahrung
Abb. 6Hierarchische Struktur einer Argumentation: jede These wird durch Argumente, jedes Argument durch Belege gestützt. Aus den geprüften Argumenten folgt die begründete Schlussposition.

Kernpunkte

Auch das spontane Sprechen folgt einem Plan: Die klassische Rhetorik beschreibt fünf Produktionsstufen, die sich auf jede Wortmeldung übertragen lassen - Inventio, Dispositio, Elocutio, Memoria, Actio.
Inventio (Stofffindung): in der kurzen Bedenkzeit die zwei bis drei stärksten Punkte sammeln, nicht alles, was einfällt.
Dispositio (Gliederung): eine Mini-Struktur wählen - Position, Begründung, Beispiel, Rückbindung. Dieser Vierschritt trägt auch eine 30-Sekunden-Antwort.
Elocutio (sprachliche Gestaltung): klares Register, ein bis zwei wirksame Formulierungen, keine Füllwörter; bewusste Pausen ersetzen aeh und halt.
Memoria und Actio: sich die Kernpunkte merken (nicht den Wortlaut) und sie mit ruhiger Stimme, Blickkontakt und bewusster Körperhaltung vortragen.
Bedenkzeit ist erlaubt und souverän: drei bis fünf Sekunden Stille vor der Antwort wirken überlegter als sofortiges, ungeordnetes Drauflosreden.

Vier-Seiten-Modell (Schulz von Thun)

Vier-Seiten-ModellBaumdiagramm, 4 Pfade, Daten: Sachinhalt → Worüber ich informiere; Selbstoffenbarung → Was ich von mir zeige; Beziehung → Was ich von dir halte; Appell → Was ich erreichen willSachinhaltSelbstoffenbarungBeziehungAppellNachrichtWorüber ich informiereWas ich von mir zeigeWas ich von dir halteWas ich erreichen will
Abb. 7Jede Nachricht enthält vier Seiten: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Der Sender spricht mit „vier Schnäbeln", der Empfänger hört mit „vier Ohren".
Musterbeispiel

Vierschritt für einen spontanen Diskussionsbeitrag

Strukturiere eine spontane 45-Sekunden-Antwort auf die Frage Soll die Schule mehr Projektunterricht anbieten?

  1. 01Inventio und Position

    In der Bedenkzeit den stärksten Punkt wählen und die Position benennen: "Mehr Projektunterricht ist sinnvoll, weil er selbstständiges Arbeiten fördert."

  2. 02Begründung und Beispiel

    "Im Projekt muss man planen, recherchieren und entscheiden - Kompetenzen, die im Frontalunterricht selten geübt werden. In unserem Geschichteprojekt etwa haben wir selbstständig Quellen ausgewertet."

  3. 03Rückbindung

    "Deshalb sollte Projektunterricht ausgebaut werden - allerdings ergänzend, nicht als Ersatz für systematisches Grundwissen."

Ergebnis: Der Beitrag ist in unter einer Minute klar strukturiert: Position, Begründung mit Beispiel und differenzierende Rückbindung. Der Vierschritt macht aus spontanem Sprechen einen geordneten, überzeugenden Beitrag.

Schritt-für-Schritt Erklärung3 Schritte
  1. 1

    Fünf Produktionsstufen: Inventio, Dispositio, Elocutio, Memoria, Actio.

  2. 2

    Vierschritt Position - Begründung - Beispiel - Rückbindung trägt jede Wortmeldung.

  3. 3

    Bedenkzeit und bewusste Pausen wirken souveräner als Drauflosreden.

Maturafokus

  • Strukturiere einen spontanen Diskussionsbeitrag nach dem Vierschritt Position - Begründung - Beispiel - Rückbindung.
  • Erläutere die fünf rhetorischen Produktionsstufen und ihre Anwendung auf eine Wortmeldung.
  • Demonstriere den Einsatz bewusster Pausen statt Füllwörtern.

Typische Fehler

  • Sofortiges Drauflosreden ohne Inventio und Dispositio - der Beitrag wird unstrukturiert.
  • Der Versuch, den Wortlaut auswendig zu lernen, statt sich die Kernpunkte zu merken - bei Störung bricht alles zusammen.
  • Füllwörter und Weichmacher ersetzen die Pause und senken die Wirkung.

Aktive Wiederholung

Beantworte eine spontane Diskussionsfrage in maximal 60 Sekunden und strukturiere den Beitrag bewusst nach Inventio (zwei Punkte), Dispositio (Vierschritt) und Elocutio (eine prüfen Formulierung, bewusste Pause).

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: Duden Rhetorik - klassische Produktionsstufen (Duden) · AHS-Lehrplan Deutsch (BMBWF / RIS)

Inhalt

Abschnitt -- / 06

    • 01Aktives Zuhören und Mitschreiben○
    • 02Argumentationsstrukturen mündlich erkennen◐
    • 03Diskussionskultur und Streitkompetenz◐
    • 04Präsentationen halten - vom Konzept zur Live-Performance◐
    • 05Konstruktives Feedback geben und annehmen○
    • 06Spontanes Sprechen planen - die fünf Produktionsstufen◐

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Aus den Notizen ins Training

D 1 - Zuhören und Sprechen

Festige dieses Thema an passenden Aufgaben aus der Fragenbank.

~17
Min
3
Kompetenzen
Üben
Beispielfrage

In der mündlichen Reifeprüfung wird Ihnen ein dreiminütiger Diskussionsauszug zur Debatte um die Gendersprache vorgespielt. Fassen Sie die zentralen Positionen und Argumente der drei Diskussionsteilnehmer:innen zusammen und beurteilen Sie die Argumentationsqualität anhand der Kriterien Stringenz, Beleg und Adressatenorientierung.

16 BE · 2022

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Belege & Quellen

Quellen

BMBWF / RIS

  • AHS-Lehrplan Deutsch (Oberstufe)

Schulz von Thun Institut

  • Schulz von Thun: Miteinander reden 1 - Störungen und Klärungen

Suhrkamp

  • Toulmin: The Uses of Argument (1958, dt. 1996)

Duden

  • Duden: Argumentieren und Erortern
  • Duden Rhetorik - Gesprächsführung

International Debate Education Association

  • Karl-Popper-Debatte - Format und Regeln

University College London

  • Grice: Logic and Conversation (1975)

Barbara Minto

  • Minto: The Pyramid Principle (1973)

BMBWF

  • BMBWF Schreib- und Präsentationsleitfaden Deutsch

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D 2 - Lesen und Textverständnis

EuraStudy·Notizen T·01·MMXXVI

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