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Schwerpunkte des Alten Testaments für das evangelisch-religiöse Abitur: Schöpfungsberichte und Bilderverbot, Bundesvorstellung (Abraham, Sinai, neuer Bund), prophetische Sozialkritik (Amos, Jesaja, Jeremia), Weisheitsliteratur (Hiob, Kohelet, Sprüche). Theologische Kernbegriffe und ihre Wirkungsgeschichte im NT und in der Reformation. Querverweise: die Weisheits- und Hiob-Tradition wird in „Gottesfrage" (Theodizee) fortgeführt, der „neue Bund" in „Neues Testament" und „Christologie".
6Abschnitteca. 31Min Lesezeit4KompetenzenNiveauStandard 5 · Vertiefung 1Stand 06/2026
grundlegendes Niveau
gA: zwei Schöpfungsberichte und ihre Pointen unterscheiden, Bundesbegriff am Beispiel Abraham + Sinai erklären, Amos als prophetisches Beispiel, Hiob als Beispiel der Weisheitsliteratur.
erhöhtes Niveau
eA: priesterschriftliche und jahwistische Theologie vertieft, vier Bundesmodelle plus Jeremias „neuer Bund", Prophetenkritik historisch und systematisch, Weisheit als Krisengattung im Hellenismus.
Lesetiefe: Vertiefung
Schriftgröße: Standard
Biblische Heilsgeschichte als Zeitstrahl
Würde-Begründung biblisch (Gen 1,27)
Die Würde des Menschen wurzelt in seiner Gottebenbildlichkeit — relational, nicht leistungs- oder vernunftgebunden.
Erörtern Sie das Verhältnis von biblischer Schöpfungstheologie und Evolutionstheorie und beurteilen Sie das Konkordanz-, Konflikt- und Komplementaritätsmodell.
Zwei Schöpfungsberichte: Gen 1,1–2,4a (priesterschriftlich, ca. 6./5. Jh. v. Chr., systematisch, in Sieben-Tage-Schema) und Gen 2,4b–25 (jahwistisch, älter, narrativ, anthropozentrisch). Beide sind keine Naturwissenschaft, sondern Bekenntnistexte: Welt als Schöpfung Gottes, nicht als Selbstläufer; Mensch als Geschöpf in Verantwortung.
Darwin „On the Origin of Species" (1859): Variation, Selektion, Vererbung. Moderne Synthese (1930er) mit Genetik; Erweiterung um Epigenetik, Evo-Devo, Symbiogenese. Beschreibt Mechanismus der Artentstehung, nicht Sinn oder Zweck.
Annahme: Bibel und Wissenschaft konkurrieren um dieselbe Wahrheitsebene. Klassisch: Kreationismus (Junge-Erde, Intelligent Design) oder umgekehrt szientistischer Atheismus (Dawkins). Anfrage: setzt einen Bibelbegriff voraus (Faktenliteralismus), den Bibelwissenschaft ablehnt — Gattungsverkennung.
I. Barbour, J. Polkinghorne, U. Lüke: Wissenschaft und Theologie sprechen auf verschiedenen Ebenen über dieselbe Wirklichkeit. Wissenschaft beschreibt das „Wie" (kausale Prozesse), Theologie das „Wozu" und „Woher" (Sinn, Würde, Verantwortung). Schöpfungsglaube ist nicht Gegenposition zur Evolution, sondern Tiefendeutung.
Das Komplementaritätsmodell ist im akademisch-theologischen Mainstream Standard. EKD-Texte (z. B. „Naturwissenschaftliches Weltverständnis", 1988) folgen ihm. Der Mensch erscheint als evolutionär entstandenes Wesen und zugleich als Gott zugesprochen würdiges Gegenüber — beides ist verträglich, wenn die Aussageebenen sauber unterschieden werden.
Ergebnis: Schöpfungsglaube und Evolutionstheorie konkurrieren nicht; sie beschreiben verschiedene Aspekte (Sinn vs. Mechanismus). Konfliktmodelle entstehen meist aus Gattungsverkennungen biblischer Texte oder szientistischer Übergeneralisierung.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Erörtern Sie das Verhältnis von biblischer Schöpfungstheologie und moderner Evolutionsbiologie und beurteilen Sie Konflikt-, Konkordanz- und Komplementaritätsmodell.
Aktive Wiederholung
Vergleichen Sie die beiden Schöpfungsberichte (Gen 1 und Gen 2–3) hinsichtlich Aussagestruktur, Menschenbild und theologischer Pointe und beurteilen Sie ihre Relevanz für eine ökologische Schöpfungsethik.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Bibelwissenschaft.de — Wibilex (Deutsche Bibelgesellschaft) (Deutsche Bibelgesellschaft) · KMK EPA Evangelische Religionslehre (Beschluss 1989 i. d. F. 2006) (KMK)
Erläutern Sie das 2. Gebot („Du sollst dir kein Bildnis machen", Ex 20,4–6) in seiner historischen und systematischen Bedeutung und beurteilen Sie dessen Relevanz für eine evangelische Bildtheologie.
Ex 20,4–6 (parallel Dtn 5,8–10). Das Bilderverbot folgt unmittelbar dem ersten Gebot („Du sollst keine anderen Götter haben"). Es zielt nicht auf Bilder schlechthin, sondern auf Götterbilder und auf jeden Versuch, Gott durch ein Abbild verfügbar zu machen.
Im Alten Orient war Götterbilder zentrale Praxis (Babylon, Ägypten). Israels Verbot ist religionsgeschichtlich einmalig: der lebendige Gott (JHWH) entzieht sich kultischer Vergegenwärtigung im Bild. Sinn: keine Manipulation Gottes, keine Verwechslung von Schöpfer und Geschöpf.
Luther: das Bilderverbot ist nicht zentral — er gliedert es ins erste Gebot ein. Bilder sind tolerierbar, wenn sie nicht angebetet werden („Adiaphoron"). Calvin und Zwingli: strenger; Bildersturm in reformierten Gebieten (Zürich 1524, Genf 1535). Die Differenz spiegelt unterschiedliche Bildtheologien innerhalb der Reformation.
P. Tillich: Bilder müssen „symbolisch", nicht „eigentlich" verstanden werden — sie verweisen aufs Unbedingte, ersetzen es aber nicht. EKD-Text 95 „Bildersprache" (2007): Kunstwerke in Kirchen sind theologisch produktiv, solange ihre Symbolfunktion gegenüber Direktverehrung gewahrt bleibt.
Das Bilderverbot ist in einer Bilderflut-Gesellschaft hochaktuell: es schärft das Bewusstsein für die Differenz zwischen Bild und Sache, gegen Götzenbildung (Erfolg, Geld, Nation, eigene Ideale). Theologisch wichtig: Gott ist nicht visuell repräsentierbar; jede Visualisierung ist hilfreich oder gefährlich je nach Funktion. Christologie macht eine Ausnahme: Christus ist das „Bild des unsichtbaren Gottes" (Kol 1,15) — nicht ein gemachtes Bild, sondern eine vom Vater gesandte Gegenwart.
Ergebnis: Das 2. Gebot bleibt aktuell als Schutz vor Götzenbildung und Manipulation Gottes. Eine evangelische Bildtheologie ist nicht bilderfeindlich, aber bildkritisch — Bilder müssen ihre symbolische Verweisungsfunktion behalten.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Vergleichen Sie Luthers Verständnis der Bilder als Adiaphora mit Calvins strenger Bildkritik und beurteilen Sie, welche Position dem alttestamentlichen Bilderverbot (Schutz der Unverfügbarkeit Gottes) und seiner christologischen Brechung (Kol 1,15) angemessener ist.
Aktive Wiederholung
Erläutern Sie das 2. Gebot (Bilderverbot) in seiner alttestamentlichen und reformatorischen Bedeutung und entwickeln Sie eine Position zur Visualisierung Gottes in heutiger Kunst und Werbung.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Bibelwissenschaft.de — Wibilex (Deutsche Bibelgesellschaft) (Deutsche Bibelgesellschaft) · KMK EPA Evangelische Religionslehre (Beschluss 1989 i. d. F. 2006) (KMK)
Die Bundesschlüsse des Alten Testaments
Struktur des biblischen Bundes (berit)
Bund ist nicht Vertrag zwischen Gleichen, sondern asymmetrisches Bundesverhältnis — Initiative geht von Gott aus, Israel antwortet.
Wenden Sie die biblische Bundestheologie auf den Fall „atomare Abschreckung" an und beurteilen Sie deren ethische Zulässigkeit aus evangelisch-theologischer Sicht.
Der Bund Gottes mit Israel und der „neue Bund" in Christus (Jer 31; 1 Kor 11,25) konstituieren ein Volk Gottes, dessen Lebensform Schalom (umfassender Friede) heißt. Friede ist nicht nur Abwesenheit von Krieg, sondern Recht, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung (vgl. EKD-Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben", 2007).
Bellum-iustum-Lehre (Augustin, Aquin): Krieg ist nur unter strengen Bedingungen zulässig. Pazifismus (Bergpredigt-Tradition, Quäker, Mennoniten): grundsätzliche Gewaltlosigkeit. Rechtsethische Position (Heidelberger Thesen 1959): Atomwaffen-Einsatz „nie mehr und nirgends" zulässig; Besitz unter Bedingung der Abrüstung tolerabel.
Schöpfungsverantwortung: massive Vernichtung widerspricht Gen 1,28. Verhältnismäßigkeit: keine politische Notwendigkeit kann unbegrenzte Vernichtung rechtfertigen (ius in bello). Goldene Regel und Liebesgebot: würden die Bedrohten zustimmen? Nein. Verantwortung vor künftigen Generationen: Atomwaffen erzeugen transgenerationelle Risiken.
Realpolitisches Argument: Abschreckung verhindert Krieg (MAD). Anfrage: empirisch nicht eindeutig belegt; ethisch problematisch, weil Drohung mit Massenvernichtung selbst Unrecht ist. Argument der schrittweisen Abrüstung: vertretbar nur als Übergang, nicht als Dauerzustand.
Aus bundestheologischer Perspektive ist atomare Abschreckung als Dauerstrategie unhaltbar; sie ist allenfalls als Übergang zu nuklearer Abrüstung tolerabel. Heute (nach UN-Atomwaffenverbotsvertrag 2017) verschiebt sich die Argumentationslast: Nichtbeteiligung wird begründungsbedürftig. Christliche Friedensethik fordert konsequente Abrüstungsschritte und Investition in zivile Konfliktlösung.
Ergebnis: Atomare Abschreckung ist mit bundestheologischer Friedensethik nur unter strikten Bedingungen vereinbar; perspektivisch zielt evangelische Friedensethik auf vollständige nukleare Abrüstung.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Diskutieren Sie das Verhältnis von Bund und Erwählung Israels heute angesichts des christlich-jüdischen Dialogs (Vatikanum II Nostra aetate, EKD-Studie „Christen und Juden III" 2000).
Aktive Wiederholung
Vergleichen Sie den Sinai-Bund (Ex 19–24) und den „neuen Bund" (Jer 31,31–34) und beurteilen Sie, inwiefern das Neue Testament den letzteren auf Christus deutet.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Bibelwissenschaft.de — Wibilex (Deutsche Bibelgesellschaft) (Deutsche Bibelgesellschaft) · KMK EPA Evangelische Religionslehre (Beschluss 1989 i. d. F. 2006) (KMK) · EKD-Texte (Grundlagenpapiere) (EKD)
Erschließen Sie Amos 5,21–24 („Ich hasse eure Feste…") und erörtern Sie die Verbindung von Bundestheologie und prophetischer Sozialkritik.
Amos 5,21–24: scharfe Gottesrede gegen den Kult Israels („Ich verwerfe eure Feste"). V. 24: „Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach." Datierung: Mitte 8. Jh. v. Chr., Nordreich Israel unter Jerobeam II., wirtschaftlicher Aufschwung, soziale Polarisierung.
Gattung: Gerichtswort gegen das Volk Gottes. Schockierender Bruch: Gott lehnt den eigenen Kult ab — nicht weil dieser falsch praktiziert würde, sondern weil er ohne Recht (mischpat) und Gerechtigkeit (zedaka) nichts gilt. Die Pointe ist nicht antikultisch, sondern bundes-theologisch.
Bund (berit) verpflichtet das Volk auf die Tora; Gerechtigkeit gegenüber Armen, Witwen, Waisen, Fremden ist Kern der Bundesethik (Ex 22,20–26; Dtn 24,17–22). Wer den Bund verletzt, kann sich nicht durch Kultpraxis „freikaufen". Prophetenwort ist Bundeserinnerung.
Aufnahme bei Hosea, Jesaja, Micha, Jeremia. Jesus radikalisiert in der Tempelreinigung (Mk 11,15ff.) und im Doppelgebot. Reformatorische Tradition: das „nackt vor Gott stehen" (sola gratia) korrespondiert prophetischer Kultkritik. M. L. King zitierte Am 5,24 wörtlich („Let justice roll down like waters") — Civil-Rights-Bewegung als prophetisches Erbe.
Amos zeigt: biblischer Glaube ist nicht primär Religion (Kult), sondern Bundesleben (Recht). Gott und Gerechtigkeit sind untrennbar; ein Glaube ohne soziales Engagement verfehlt nach prophetischer Sicht das Eigentliche. Heutige Anschlüsse: Diakonie, Befreiungstheologie, Klimaethik. Eine Theologie ohne prophetisches Element droht in Privatfrömmigkeit zu zerfallen.
Ergebnis: Bei Amos sind Bund und Sozialkritik untrennbar; prophetische Theologie ist konstitutiv gesellschaftskritisch. Diese Linie zieht sich durch die ganze Bibel bis ins Doppelgebot Jesu und verpflichtet christliche Ethik zur Verbindung von Frömmigkeit und Gerechtigkeit.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Vergleichen Sie das Königs- und Tempelverständnis bei Jeremia (Jer 7; 22) mit der Friedensvision Jesajas (Jes 2,2–5) und beurteilen Sie das Verhältnis prophetischer Kritik zu staatlichen Institutionen.
Aktive Wiederholung
Erschließen Sie Amos 5,21–24 unter Berücksichtigung der bundestheologischen Verankerung der prophetischen Sozialkritik und beurteilen Sie deren Aktualität für heutige Diskussionen um soziale Gerechtigkeit.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Bibelwissenschaft.de — Wibilex (Deutsche Bibelgesellschaft) (Deutsche Bibelgesellschaft) · KMK EPA Evangelische Religionslehre (Beschluss 1989 i. d. F. 2006) (KMK)
Vergleichen Sie die Hiob-Erzählung (Hi 1–2; 38–42) mit Leibniz „Théodicée" (1710) in ihrer Antwort auf das Leid Unschuldiger und beurteilen Sie die Tragfähigkeit beider Positionen.
Hiob, ein „frommer und rechtschaffener" Mann, verliert Besitz, Familie, Gesundheit. Die Freunde versuchen mit Tun-Ergehen-Zusammenhang zu erklären; Hiob protestiert und klagt Gott an. Die Gottesreden (Hi 38–41) antworten nicht mit Erklärung, sondern mit einer Verweisung auf die Größe und Unverfügbarkeit der Schöpfung.
Gott wählt aus allen möglichen Welten die beste mögliche; Übel ist metaphysisch (Endlichkeit), physisch (Naturübel) oder moralisch (menschliche Freiheit). Das Übel ist conditio sine qua non eines harmonischen Universums und durch das Größere Gute gerechtfertigt.
Beide Positionen halten an Allmacht und Allgüte fest. Beide leugnen, dass Übel direkter Strafvergeltung entspringt. Beide ordnen das Leid in einen größeren Sinnhorizont ein.
Hiob verweigert die Erklärung und ersetzt sie durch Begegnung mit dem unverfügbaren Gott; Leibniz argumentiert rationalistisch. Hiob lässt die Klage stehen (Hi 30); Leibniz neutralisiert sie zur Erkenntnis. Voltaire wird in „Candide" (1759) genau diese Neutralisierung satirisch zerlegen.
Nach Auschwitz wird die rationale Theodizee von H. Jonas, J. B. Metz und D. Sölle als „obszön" zurückgewiesen. Die Hiob-Tradition (Klage, Protest, theologia crucis) wird dagegen produktiv. Eine tragfähige christliche Antwort verknüpft theologia crucis (Gott ist im Leiden präsent) mit konkreter Solidarität — sie löst das Problem nicht, sie trägt es.
Ergebnis: Hiob ist heute tragfähiger als Leibniz, weil er die Klage bewahrt und auf billige Erklärungen verzichtet. Christliche Theodizee nach Auschwitz argumentiert eher praktisch-solidarisch als spekulativ-rational.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Erörtern Sie Kohelets Skepsis im Kontext hellenistischer Philosophie (Stoa, Epikureismus) und beurteilen Sie die Tragfähigkeit seiner Position als christlich-evangelische Lebenshaltung.
Aktive Wiederholung
Interpretieren Sie die Antwort Gottes aus dem Sturm (Hi 38,1–11) und beurteilen Sie, inwiefern diese Antwort den Tun-Ergehen-Zusammenhang theologisch durchbricht.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Bibelwissenschaft.de — Wibilex (Deutsche Bibelgesellschaft) (Deutsche Bibelgesellschaft) · KMK EPA Evangelische Religionslehre (Beschluss 1989 i. d. F. 2006) (KMK)
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Erörtern Sie am individuellen Klagepsalm (z. B. Ps 13 oder Ps 22), inwiefern die biblische Klage — bis hin zur Anklage Gottes — eine theologisch legitime und seelsorglich tragfähige Gebetsform ist, und vergleichen Sie sie mit einem rein affirmativen, klaglosen Gottesbild.
Aktive Wiederholung
Interpretieren Sie Ps 22 als Klagepsalm und erläutern Sie seine christologische Wirkungsgeschichte (Mk 15,34; Mt 27,46).
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Bibelwissenschaft.de — Wibilex (Deutsche Bibelgesellschaft) (Deutsche Bibelgesellschaft) · Luthers Septembertestament 1522 — gemeinfreier Volltext (Deutsches Textarchiv (BBAW))
Belege & Quellen
Deutsche Bibelgesellschaft
Deutsches Textarchiv (BBAW)