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Existenzphilosophie stellt die konkrete menschliche Existenz in den Mittelpunkt: nicht das abstrakte Wesen, sondern das je eigene, endliche, frei-zur-Wahl-stehende Dasein. Kierkegaard (Entweder/Oder 1843) eröffnet diese Linie mit den drei Existenzstadien (ästhetisch, ethisch, religiös) und der unbedingten Bedeutung der Wahl. Sartre (Das Sein und das Nichts 1943; Ist der Existentialismus ein Humanismus? 1946) radikalisiert: „Die Existenz geht der Essenz voraus" — der Mensch ist, was er aus sich macht. Camus (Der Mythos des Sisyphos 1942) konfrontiert das Absurde — die Spannung zwischen menschlichem Sinnverlangen und schweigendem Universum.
6Abschnitteca. 34Min Lesezeit2KompetenzenNiveauStandard 3 · Vertiefung 3Stand 06/2026
grundlegendes Niveau
gA-Niveau: Existenz vor Essenz (Sartre); drei Existenzstadien (Kierkegaard); das Absurde (Camus).
erhöhtes Niveau
eA-Niveau: Kierkegaards Sprung (Glaubenssprung, Abraham-Beispiel); Sartres mauvaise foi und Verantwortung; Camus’ vier Antworten aufs Absurde (Selbstmord — Hoffnung — Glaubenssprung — Auflehnung).
Lesetiefe: Vertiefung
Schriftgröße: Standard
Kierkegaards drei Existenzstadien
Rekonstruieren Sie Sartres These „Die Existenz geht der Essenz voraus" (L’existentialisme est un humanisme) als Argument und beurteilen Sie die Konsequenz der radikalen Verantwortung.
Essenz = das Wesen, die Bestimmung, das „Was" eines Dings (bei einem Brieföffner: sein Zweck, vorab im Kopf des Handwerkers). Existenz = das faktische Dasein, das „Dass". Bei hergestellten Dingen geht die Essenz (der Bauplan) der Existenz voraus.
P1: Bei Artefakten geht die Essenz der Existenz voraus (der Zweck ist vor dem Ding da). P2: Es gibt keinen Schöpfergott, der den Menschen nach einem vorgefassten Plan (menschliche Natur) erschaffen hätte (atheistischer Existenzialismus). P3: Also gibt es für den Menschen keine vorgegebene Essenz.
K: Beim Menschen geht die Existenz der Essenz voraus — „der Mensch existiert zunächst, begegnet sich, taucht in der Welt auf und definiert sich danach". Der Mensch ist nichts anderes als das, wozu er sich macht.
Aus K folgt: Der Mensch ist „zur Freiheit verurteilt" — es gibt keine vorgegebene Natur, kein Wertfundament, keine Entschuldigung. Mit jeder Wahl entwirft der Mensch zugleich ein Menschenbild („wählend für alle"). Daraus erwächst Angst, Verlassenheit (délaissement) und Verzweiflung.
Einwand 1 (anthropologisch): Sartre unterschätzt die Faktizität (Körper, Herkunft, Geschichte) — der Mensch ist nicht reine Freiheit (vgl. Merleau-Ponty, Plessner). Einwand 2 (ethisch): Wenn alle Werte selbstgesetzt sind, fehlt ein Maßstab gegen Willkür — woher die Verbindlichkeit? Einwand 3: P2 (kein Gott) ist Voraussetzung, kein Beweis.
Das Argument ist gültig, wenn man P2 akzeptiert; seine Stärke liegt in der ernstgenommenen Verantwortung. Schwäche: Die Faktizität wird unterbestimmt, und die Begründung von Werten bleibt offen. Sartres These bleibt eine kraftvolle Aufforderung zur Selbstgestaltung — kein vollständiges ethisches System.
Ergebnis: Sartres These folgt gültig aus der atheistischen Prämisse (kein vorgegebener Schöpfungsplan): Der Mensch hat keine vorgegebene Essenz und ist voll verantwortlich. Stark als Freiheitsethik, schwach in der Begründung verbindlicher Werte und in der Berücksichtigung der Faktizität.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Vergleichen Sie Kierkegaards „Sprung" in den Glauben mit Sartres „Existenz vor Essenz". Beide beginnen beim existierenden Einzelnen und der unbedingten Wahl — doch wohin führt die Wahl? Diskutieren Sie, ob Sartres atheistische Variante die religiöse Tiefendimension Kierkegaards (Verzweiflung als Sünde, Gottesverhältnis) bloß streicht oder ob sie ein eigenständiges, säkulares Authentizitätsideal gewinnt.
Aktive Wiederholung
Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie Sartre’sche mauvaise foi an sich beobachten — und eine, in der Sie eine Kierkegaard’sche „Wahl der Wahl" getroffen haben. Begründen Sie jeweils mit den Fachbegriffen.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Stanford Encyclopedia of Philosophy — Søren Kierkegaard (Stanford University) · Stanford Encyclopedia of Philosophy — Jean-Paul Sartre (Stanford University)
Rekonstruieren Sie Camus’ Begründung der „Auflehnung" (Le mythe de Sisyphe, 1942) und beurteilen Sie, ob die Auflehnung eine philosophische Antwort auf das Absurde ist.
Camus eröffnet den „Mythos des Sisyphos" mit dem berühmten Satz: „Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord" („Il n’y a qu’un problème philosophique vraiment sérieux: c’est le suicide"). Die Frage lautet also nicht abstrakt „Was ist Sinn?", sondern existenziell: Ist das Leben angesichts seiner Sinnlosigkeit lebenswert?
Das Absurde ist keine Eigenschaft der Welt und keine Eigenschaft des Menschen, sondern die Spannung zwischen beiden: zwischen dem menschlichen Verlangen nach Sinn, Einheit und Klarheit und dem „unvernünftigen Schweigen der Welt". Es entsteht erst in der Konfrontation — nähme man eine der beiden Seiten weg (kein Sinnverlangen oder eine sinnvolle Welt), verschwände das Absurde.
Camus prüft drei Auswege und verwirft sie: (1) der physische Selbstmord löst das Absurde nicht, er schneidet nur einen seiner Pole (das Bewusstsein) weg; (2) die Hoffnung auf eine sinnstiftende Zukunft (Fortschritt, Jenseits) ist Selbsttäuschung; (3) der „philosophische Selbstmord" — der Glaubenssprung Kierkegaards, Jaspers’ oder Schestows — kapituliert vor der Vernunft, indem er das Absurde durch einen transzendenten Sinn überspringt, statt es auszuhalten.
Bleibt die Auflehnung (révolte): das hellwache Leben mit dem Absurden, ohne es aufzulösen. Aus ihr folgen für Camus drei Konsequenzen — die beständige Auflehnung selbst, die Freiheit (da kein höherer Sinn die Handlungen vorschreibt) und die Leidenschaft (das quantitative Auskosten der Erfahrungen). Der absurde Mensch sagt weder Ja zur Sinnlosigkeit noch flieht er sie; er hält die Spannung wach.
Sisyphos, der den Felsen ewig den Berg hinaufwälzt, ist der absurde Held: Gerade weil er sein aussichtsloses Schicksal klar durchschaut und dennoch annimmt, triumphiert er über die Götter. Camus schließt: „Man muss sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen" („Il faut imaginer Sisyphe heureux"). Das Glück liegt nicht im Erfolg, sondern in der bewussten Annahme des eigenen Loses.
Stärke: Camus nimmt die Sinnkrise der Moderne ernst, ohne in Nihilismus oder Vertröstung zu flüchten; aus der Auflehnung entwickelt er später (L’homme révolté, 1951) eine Solidaritätsethik — „Ich lehne mich auf, also sind wir" („Je me révolte, donc nous sommes"). Einwand: Ob das „glückliche" Aushalten eine philosophische Begründung oder eine ästhetische Trotzhaltung ist, bleibt strittig; Camus liefert eine Lebenshaltung, kein argumentatives Letztbegründungssystem.
Ergebnis: Camus’ Argument schließt physischen Selbstmord, Hoffnung und Glaubenssprung als Fluchten aus und begründet die Auflehnung als einzige Haltung, die dem Absurden treu bleibt. Sie ist eine konsequente, lebenskluge Antwort — eher eine bewusst gewählte Lebenshaltung als ein zwingender Beweis.
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Beurteilen Sie: Ist Camus’ Lösung („Sisyphos glücklich vorstellen") eine philosophische Antwort auf das Absurde oder eine ästhetische Selbsttäuschung? Argumentieren Sie mit den vier Antworten.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Stanford Encyclopedia of Philosophy — Albert Camus (Stanford University) · Stanford Encyclopedia of Philosophy — Jean-Paul Sartre (Stanford University)
Vom Nihilismus zur Selbstgestaltung
Deuten Sie Nietzsches Wort vom „Tod Gottes" (Die fröhliche Wissenschaft § 125) und beurteilen Sie, ob es eine atheistische Triumphmeldung oder eine Krisendiagnose ist.
Im Aphorismus „Der tolle Mensch" läuft ein Mann mit einer Laterne am hellen Vormittag über den Markt und ruft: „Wo ist Gott? … Wir haben ihn getötet — ihr und ich!" Die Umstehenden, die nicht an Gott glauben, lachen ihn aus.
„Gott" steht nicht nur für den christlichen Gott, sondern für das gesamte übersinnliche Fundament der abendländischen Kultur: objektive Werte, Wahrheit, Sinn, Moral. Sein „Tod" ist der Glaubwürdigkeitsverlust dieses Fundaments durch Aufklärung und Wissenschaft.
Der tolle Mensch kommt „zu früh": die Menschen haben Gott getötet, ohne die Tragweite zu erfassen. Bilder des Sturzes („Wohin bewegen wir uns? … Stürzen wir nicht fortwährend?") zeigen Orientierungsverlust, nicht Befreiung. Es ist eine Krisendiagnose.
Mit dem Wegfall des obersten Wertfundaments droht der Nihilismus — die Entwertung aller Werte, das „Es fehlt das Ziel; es fehlt die Antwort auf das Warum?". Nietzsche sieht ihn als unheimlichsten Gast, aber auch als notwendige Durchgangsstufe.
Überwindung durch Umwertung aller Werte: der Mensch soll selbst zum Wertsetzer werden (Wille zur Macht), den Übermenschen als neues Ideal entwerfen und die ewige Wiederkunft bejahen (amor fati). Aktiver statt passiver Nihilismus.
Das Wort ist eine kulturdiagnostische Krisenansage, keine simple Atheismus-Feier — gerade die lachenden Ungläubigen verfehlen den Ernst. Stärke: hellsichtige Diagnose des modernen Sinnverlusts. Problem: Nietzsches Antwort (Übermensch, Wille zur Macht) ist anschlussfähig für problematische Vereinnahmungen und bleibt selbst begründungsbedürftig.
Ergebnis: Der „Tod Gottes" ist eine Diagnose der Wertkrise (drohender Nihilismus durch Wegfall des übersinnlichen Fundaments), nicht eine atheistische Triumphmeldung. Nietzsche fordert die aktive Umwertung der Werte — eine kraftvolle, aber selbst begründungsbedürftige und missbrauchsanfällige Antwort.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Vertiefen Sie Nietzsches Perspektivismus („Es gibt keine Tatsachen, nur Interpretationen") und prüfen Sie ihn auf den Selbstwiderspruch: Ist dieser Satz selbst nur eine Interpretation — und wenn ja, mit welchem Geltungsanspruch tritt er auf? Diskutieren Sie, ob ein konsequenter Perspektivismus sich nicht selbst aufhebt (das Argument der pragmatischen Inkonsistenz).
Aktive Wiederholung
Deuten Sie Nietzsches „Tod Gottes" (FW § 125) und beurteilen Sie, ob es eine Befreiung oder eine Krise markiert. Beziehen Sie aktiven und passiven Nihilismus ein.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Stanford Encyclopedia of Philosophy — Søren Kierkegaard (Stanford University) · Stanford Encyclopedia of Philosophy — Informal Logic (Stanford University)
Erläutern Sie Heideggers Analyse des „Seins zum Tode" (Sein und Zeit, 1927, §§ 46–53) und beurteilen Sie, inwiefern das „Vorlaufen zum Tode" eigentliche Existenz ermöglicht.
Heideggers Daseinsanalyse will das Dasein (den Menschen) als Ganzes in den Blick bekommen. Solange das Dasein lebt, steht aber stets noch etwas aus; im Tod ist es ganz, aber dann nicht mehr „da". Der Ausweg: nicht den eingetretenen Tod (das Ableben anderer), sondern das Verhältnis des Daseins zu seinem eigenen Tod, das „Sein zum Tode", analysieren.
Der Tod ist für Heidegger keine künftige Tatsache, sondern eine Seinsweise des Daseins: die „eigenste, unbezügliche, unüberholbare" Möglichkeit (SuZ § 50). Eigenst, weil niemand mir mein Sterben abnehmen kann; unbezüglich, weil im Sterben alle Bezüge zu anderen wegfallen; unüberholbar, weil keine Möglichkeit dahinter liegt. Der Tod ist die „Möglichkeit der schlechthinnigen Daseinsunmöglichkeit".
Alltäglich verdeckt das „Man" den Tod: Man sagt „man stirbt" — gestorben wird, aber zunächst und einstweilen nicht ich selbst (SuZ § 51). Der Tod wird zu einem öffentlichen Vorkommnis verharmlost, das Sterben zu einer „Taktlosigkeit", vor der man sich „beruhigt". So weicht das Dasein der eigensten Möglichkeit aus und verliert sich an die anonyme Durchschnittlichkeit.
Eigentlich verhält sich zum Tod, wer ihn nicht verdrängt, sondern in ihn „vorläuft": Das Vorlaufen erschließt den Tod als die eigenste Möglichkeit und gibt das Dasein damit an sich selbst zurück. Indem ich meine Endlichkeit ergreife, werde ich frei für mein je eigenes, unvertretbares Sein-können — die Möglichkeiten verlieren ihre Selbstverständlichkeit und ich übernehme die Verantwortung für mein Existieren.
Erschlossen wird das Sein zum Tode in der Grundbefindlichkeit der Angst. Anders als die Furcht hat die Angst kein bestimmtes Objekt; sie ängstigt sich um das In-der-Welt-sein selbst und bringt das Dasein vor sein nacktes „Dass-es-ist". In ihr wird das Man-Selbst hinfällig, und das Dasein steht vereinzelt vor seiner eigensten Möglichkeit.
Stärke: Heidegger denkt die Endlichkeit nicht als morbides Thema, sondern als Struktur, die ein authentisches, entschlossenes Leben überhaupt erst ermöglicht — eine fruchtbare Kritik an der Verdrängung des Todes in der Konsum- und Mediengesellschaft. Einwand: Adorno wirft Heidegger im „Jargon der Eigentlichkeit" (1964) eine pathetische Leerformel vor; zudem bleibt offen, welche konkreten Inhalte das „eigentliche" Leben hat (Dezisionismus-Vorwurf).
Ergebnis: Das „Sein zum Tode" ist eine existenziale (nicht morbide) Struktur: Erst das Vorlaufen in die eigenste, unüberholbare Möglichkeit reißt das Dasein aus dem „Man" und gibt es an sein eigentliches Selbst zurück. Stark als Kritik der Todesverdrängung, aber inhaltlich unbestimmt und dem Vorwurf des Pathos ausgesetzt.
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Adorno wirft Heidegger im „Jargon der Eigentlichkeit" (1964) vor, „Eigentlichkeit" sei eine inhaltsleere, pseudo-tiefsinnige Beschwörungsformel, die keine konkrete Lebensform begründe (Dezisionismus-Vorwurf). Diskutieren Sie diesen Einwand: Liefert das „Vorlaufen zum Tode" einen formalen Rahmen für Authentizität — oder bleibt offen, WAS das eigentliche Leben inhaltlich auszeichnet?
Aktive Wiederholung
Erläutern Sie Heideggers Unterscheidung von Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit am Phänomen des „Man" und beurteilen Sie ihre Aktualität für das Leben in sozialen Medien.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Stanford Encyclopedia of Philosophy — Jean-Paul Sartre (Stanford University) · Stanford Encyclopedia of Philosophy — Søren Kierkegaard (Stanford University)
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Husserls Lebensweltbegriff und Merleau-Pontys Leib-Subjekt werden in der heutigen Philosophie des Geistes als Argumente gegen den Komputationalismus (Geist = Programm) angeführt (Embodiment-/4E-Cognition-Debatte). Diskutieren Sie, ob die Phänomenologie der ersten Person etwas erfasst (das „Wie" des Erlebens, die Qualia), das eine rein funktionalistisch-physikalische Beschreibung des Geistes notwendig verfehlt — und stellen Sie den Bezug zu Jacksons „Mary’s Room" her.
Aktive Wiederholung
Erläutern Sie an einem Beispiel (z. B. das Sehen eines Apfels) den Begriff der Intentionalität und die phänomenologische Reduktion. Was bleibt nach der epoché im Blick?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Stanford Encyclopedia of Philosophy — Jean-Paul Sartre (Stanford University) · Stanford Encyclopedia of Philosophy — Philosophical Anthropology (Stanford University)
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Vergleichen Sie Sartres frühe (solipsistische) Freiheitskonzeption mit Beauvoirs Ethik der Zweideutigkeit. Inwiefern korrigiert Beauvoir den Existenzialismus durch die wechselseitige Bezogenheit der Freiheiten („Sich frei wollen heißt die anderen frei wollen")? Prüfen Sie, ob sie damit das Problem der Wertbegründung löst, das Sartres reine Selbstsetzung offenlässt.
Aktive Wiederholung
Erörtern Sie Beauvoirs These „Man wird nicht als Frau geboren, man wird es" im Licht der existenzialistischen Formel „Existenz vor Essenz". Welche Rolle spielt die Kategorie des „Anderen"?
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Stanford Encyclopedia of Philosophy — Jean-Paul Sartre (Stanford University) · bpb — Politische Philosophie (Bundeszentrale für politische Bildung)
Belege & Quellen
Stanford University
Bundeszentrale für politische Bildung