Aufgabenstellung
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Magnetfelder, Lorentzkraft und elektromagnetische Induktion - Grundlage für Motoren, Generatoren, Transformatoren und Wechselstromübertragung.
6Abschnitteca. 17Min Lesezeit3KompetenzenNiveauStandard 5 · Vertiefung 1Stand 06/2026
Lesetiefe: Vertiefung
Schriftgröße: Standard
Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule
Lorentzkraft - Drei-Finger-Regel
Lorentzkraft
Magnetfeld der langen Spule
Kreisbahn im homogenen B-Feld
Ein Elektron ( kg, C) fliegt mit m/s senkrecht in ein Magnetfeld mT. Berechne den Bahnradius.
Lorentzkraft Zentripetalkraft: .
.
m.
Ergebnis: Bahnradius rund cm.
Bewegte Ladungen erzeugen Magnetfelder, und sie spüren in einem Magnetfeld die Lorentzkraft.
Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule
Die Lorentzkraft steht senkrecht auf Geschwindigkeit und Magnetfeld.
Lorentzkraft - Drei-Finger-Regel
Im homogenen Feld bewegen sich geladene Teilchen auf Kreisbahnen mit r = m v durch q B.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Ein Proton ( kg) bewegt sich mit m/s senkrecht zu einem Magnetfeld T. Berechne Bahnradius und Umlaufdauer.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Demtröder Experimentalphysik 2 - Elektrodynamik (Springer)
Lenzsche Regel - Induzierter Strom
Induktionsgesetz (Faraday)
Bewegungsinduktion am Leiterstab
Ein leitender Stab der Länge m bewegt sich mit m/s senkrecht zu einem Magnetfeld T. Berechne die induzierte Spannung.
Fläche ändert sich pro Zeit um .
.
V.
Ergebnis: Induzierte Spannung V (Vorzeichen folgt aus Lenz-Regel).
Faraday entdeckte, dass eine Änderung des magnetischen Flusses eine Spannung erzeugt.
Lenzsche Regel - Induzierter Strom
Die Lenz-Regel sagt: der induzierte Strom widersetzt sich der Änderung, die ihn verursacht.
Generator, Transformator und Induktionsherd nutzen alle dieses Prinzip.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Eine Spule mit Windungen und Querschnitt cm befindet sich in einem Magnetfeld, das gleichmäßig in s von T auf T abnimmt. Welche mittlere Induktionsspannung entsteht?
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: MIT OCW 8.02 - Faraday Induction (MIT OpenCourseWare)
Wechselspannung - Scheitel- und Effektivwert
Transformatorgleichung
Effektivwert
RLC-Resonanzfrequenz
Eine Leitung überträgt MW. Vergleiche Verluste bei V und kV bei Leitungswiderstand .
A; W (!).
A; W kW.
Verluste sinken um Faktor .
Ergebnis: Hohe Übertragungsspannung reduziert Leitungsverluste drastisch - daher Hochspannungsnetze.
Wechselspannung schwingt sinusförmig, und der Effektivwert ist der Wert, der gleiche Leistung wie Gleichspannung liefert.
Ein Transformator wandelt Spannung und Strom im Verhältnis der Windungszahlen.
Hohe Übertragungsspannungen reduzieren ohmsche Verluste im Quadrat des Stromes.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Ein Trafo soll V auf V herunterspannen. Wie verhalten sich die Windungszahlen? Wie gross ist der Eingangsstrom bei einer Sekundärlast von A (idealer Trafo)?
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax College Physics - AC and Transformers (OpenStax)
Lorentzkraft - Drei-Finger-Regel
Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule
Drehmoment auf eine Leiterschleife
Generator-Spitzenspannung
, m, T, A.
Maximales Drehmoment bei : .
N m.
Bei (Schleifenebene senkrecht zu B) ist , also - hier kippt der Kommutator den Strom um.
Ergebnis: Maximales Drehmoment N m; es verschwindet in der Totlage und wird durch den Kommutator wieder aufgebaut.
Eine stromdurchflossene Spule im Magnetfeld erfährt ein Drehmoment - das treibt jeden Elektromotor an.
Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule
Der Kommutator sorgt dafür, dass das Drehmoment immer in dieselbe Richtung wirkt.
Dreht man die Spule mechanisch, wird eine Spannung induziert - das ist der Generator.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Eine Rechteckspule mit Windungen und Fläche m wird in einem Feld T von Strom A durchflossen. Berechne das maximale Drehmoment und erkläre, wann es null wird.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax College Physics - Motors and Generators (OpenStax)
Magnetisierungskurve eines Ferromagneten
Magnetische Flussdichte in Materie
Eine Spule erzeugt im Vakuum die Feldstärke , entsprechend mT. Mit Eisenkern () steigt die Flussdichte. Wie gross wird ?
.
T.
Der Eisenkern verstärkt die Flussdichte um den Faktor - Grundlage von Elektromagneten und Trafokernen.
Ergebnis: Mit Eisenkern steigt von mT auf rund T - eine Verstärkung um das -fache.
Stoffe reagieren je nach Bauart dia-, para- oder ferromagnetisch auf ein äußeres Feld.
In Ferromagneten richten sich ganze Weisssche Bezirke aus und verstärken das Feld enorm.
Die Hysteresekurve zeigt, dass Ferromagnete ein Gedächtnis haben - genutzt in Permanentmagneten und Datenspeichern.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Erkläre mithilfe der Weissschen Bezirke, warum sich ein zunächst unmagnetisches Stück Eisen in einem äußeren Feld magnetisieren lässt und teilweise magnetisch bleibt. Was geschieht oberhalb der Curie-Temperatur?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Demtröder Experimentalphysik 2 - Magnetismus in Materie (Springer)
Elektromagnetische Welle - E- und B-Feld
Lichtgeschwindigkeit und Wellengleichung
Sender bei MHz Hz.
.
m.
Wellenlänge im Meterbereich -> Radiowelle (UKW).
Ergebnis: Die Welle ist m lang und liegt im Radiobereich des EM-Spektrums.
Maxwell erkannte, dass sich wechselnde elektrische und magnetische Felder gegenseitig erzeugen.
So entsteht eine elektromagnetische Welle, die sich auch im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.
Vom Radio bis zur Gammastrahlung ist es dasselbe Phänomen - nur die Frequenz unterscheidet sich.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Ein UKW-Radiosender strahlt bei MHz. Berechne die Wellenlänge der Radiowelle und ordne sie ins elektromagnetische Spektrum ein.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax College Physics - Electromagnetic Waves (OpenStax)
Belege & Quellen
MIT OpenCourseWare