Aufgabenstellung
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Vom Funktionsbegriff über lineare und stückweise Modelle bis zu Potenzfunktionen mit ganzzahligen Exponenten. Schwerpunkt: Darstellungswechsel Tabelle - Graph - Formel - Kontext. Siehe Thema AG 2 (Gleichungen, Ungleichungen und Gleichungssysteme): Schnitt- und Nullstellen werden algebraisch über Gleichungen bestimmt.
6Abschnitteca. 20Min Lesezeit3KompetenzenNiveauBasis 3 · Standard 3Stand 06/2026
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Allgemeine Schreibweise
Eine Zuordnung ist durch eine Wertetabelle gegeben: mit den zugehörigen Werten . Entscheide, ob eine Funktion vorliegt, und gib Definitions- und Wertebereich an.
Jedem ist genau ein zugeordnet: , , , . Keine -Koordinate trägt zwei verschiedene Werte, also liegt eine Funktion vor.
Die Eingabewerte bilden .
Die tatsächlich angenommenen Ausgaben sind - der Wert wird in der Menge nur einmal genannt, obwohl er zweimal auftritt.
Dass zwei verschiedene denselben -Wert liefern, ist erlaubt; verboten wäre nur ein mit zwei verschiedenen -Werten.
Ergebnis: Es liegt eine Funktion vor mit und .
Eine Funktion ist eine eindeutige Zuordnung - jedem Eingabewert wird genau ein Ausgabewert zugewiesen.
Wechsle zwischen den Darstellungen Tabelle, Graph, Formel und Text, ohne Informationen zu verlieren.
Definitions- und Wertebereich sind oft entscheidend für die Bedeutung im Kontext.
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Prüfe, ob die Zuordnung "Personenanzahl -> Eintrittspreis" eine Funktion ist, und gib Definitions- und Wertebereich an.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: IQS Funktionsbegriff (IQS)
Lineare Funktion f(x)=2x+1
Lineare Funktion - Hauptform
Steigung aus zwei Punkten
Interaktive Grafik lädt…
Ein Handytarif kostet Euro Grundgebühr plus Euro pro Minute. Stelle die Funktion auf und berechne die Kosten für Minuten.
.
.
Steigung Euro/min ist der Minutenpreis; Achsenabschnitt Euro die Grundgebühr.
Ergebnis: Minuten kosten Euro.
Lineare Funktionen haben in jeder Tabelle einen konstanten Zuwachs - das ist die Steigung.
Aus zwei Punkten ergibt sich die Steigung als Differenzenquotient.
In Anwendungen sind Steigung und Achsenabschnitt oft Rate und Anfangswert.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Bestimme die Gleichung der Geraden durch und .
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: IQS lineare Funktionen (IQS)
Parabel f(x)=x²-x-2 mit Nullstellen
Scheitelform
x-Koordinate des Scheitels (allgemeine Form)
Die Flugbahn eines Balles wird durch (in Metern, in Sekunden) beschrieben. Wie hoch fliegt der Ball maximal?
.
m.
Ergebnis: Der Ball erreicht nach s seine maximale Höhe von m.
Eine quadratische Funktion hat eine Parabel als Graphen.
Die Scheitelform liefert dir sofort die Spitze und die Symmetrieachse.
Vorzeichen von entscheidet, ob die Parabel ein Maximum oder Minimum hat.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Forme in die Scheitelform um und nenne den Scheitel.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Mathago quadratische Funktionen (Mathago)
Wurzelfunktion f(x)=\sqrt{x}=x¹/²
Potenzfunktion
Gegeben sind und . Bestimme jeweils die größtmögliche Definitionsmenge in , untersuche auf Symmetrie und berechne sowie .
Der Exponent ist negativ, also darf der Nenner nicht null sein: .
Der Radikand der Wurzel muss nichtnegativ sein, da : also .
- der gerade Exponent macht achsensymmetrisch zur -Achse.
und .
Ergebnis: , , ist gerade; und .
Eine Potenzfunktion hat eine variable Basis und einen festen Exponenten.
Der Exponent entscheidet über Symmetrie und Wachstumsverhalten.
Bei Wurzeln ist der Definitionsbereich oft auf nichtnegative Zahlen beschränkt.
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Skizziere die Funktionen , und in einem Koordinatensystem und nenne Definitionsbereich und Symmetrie.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: IQS Potenzfunktionen (IQS)
Indirekte Proportionalität y=\tfrac{36}{x}
Direkte und indirekte Proportionalität
Vier Arbeiter benötigen Tage. Wie lange brauchen sechs Arbeiter?
Das Produkt aus Arbeitern und Tagen ist konstant: .
Für sechs Arbeiter gilt .
.
Ergebnis: Sechs Arbeiter brauchen Tage - mehr Arbeiter, weniger Zeit (indirekt proportional).
Bei direkter Proportionalität wachsen beide Größen im gleichen Verhältnis, der Graph ist eine Ursprungsgerade.
Bei indirekter Proportionalität bleibt das Produkt der Größen konstant.
Mehr Arbeiter bei gleicher Arbeit bedeuten weniger Zeit - ein klassischer indirekter Zusammenhang.
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Vier Arbeiter brauchen Tage. Wie lange brauchen Arbeiter bei gleicher Leistung? Begründe die Art der Proportionalität.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: IQS Funktionale Abhängigkeiten AHS (IQS)
Kubische Funktion f(x)=x³-4x
Symmetriebedingungen
Bestimme Nullstellen und Symmetrie von .
.
Nullstellen bei , und .
, also punktsymmetrisch zum Ursprung.
Ergebnis: Drei Nullstellen ; die Funktion ist ungerade (punktsymmetrisch).
Nullstellen findest du, indem du den Funktionsterm gleich null setzt und faktorisierst.
Die Symmetrie prüfst du, indem du minus x einsetzt und das Ergebnis mit der Funktion vergleichst.
Monotonie beschreibst du immer bezogen auf ein Intervall, nicht pauschal für die ganze Funktion.
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Untersuche auf Nullstellen und Symmetrie.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: IQS Funktionseigenschaften AHS (IQS)
Belege & Quellen