Aufgabenstellung
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Wirtschaftsstruktur der neun Bundesländer, alpine Raumnutzung und Konflikte, Energiewende und EAG, Landwirtschaft AT, Industrie-Hotspots, Forschung und Innovation.
6Abschnitteca. 16Min Lesezeit2KompetenzenNiveauBasis 1 · Standard 4 · Vertiefung 1Stand 06/2026
Lesetiefe: Vertiefung
Schriftgröße: Standard
Bevölkerung der Bundesländer 2024 (Mio.)
Bevölkerungsdichte (E/km²)
Wien: 1,97 Mio Einwohner, 415 km^2. Burgenland: 0,30 Mio Einwohner, 3.965 km^2. Berechne und vergleiche die Bevölkerungsdichte.
1.970.000 / 415 = 4.747 E/km^2.
300.000 / 3.965 = 76 E/km^2.
Verhältnis 4.747 / 76 = 62 — Wien ist rund 62-mal dichter besiedelt, Ausdruck des Stadt-Land-Gegensatzes.
Ergebnis: Wien ca. 4.747 E/km^2, Burgenland ca. 76 E/km^2 — rund 62-facher Dichteunterschied.
Wien BIP/Kopf 50.500 EUR, Burgenland 37.000 EUR, AT-Schnitt 47.000 EUR. Bestimme die Indexwerte (AT = 100).
50.500 / 47.000 . 100 = 107,4.
37.000 / 47.000 . 100 = 78,7.
Wien liegt rund 7 % über, das Burgenland rund 21 % unter dem Bundesschnitt — messbares Ost-West- und Stadt-Land-Gefälle.
Ergebnis: Index Wien ca. 107, Burgenland ca. 79 (AT = 100) — deutliche regionale Disparität.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Vergleiche die Wirtschaftsstruktur Vorarlbergs (Industrie + Tourismus) mit jener des Burgenlandes (Landwirtschaft + Pendler). Welche Disparitäten ergeben sich?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Statistik Austria Bundesländer (Statistik Austria)
Alpine Höhenstufen und Nutzung
Beim geplanten Ausbau eines alpinen Speicherkraftwerks treffen verschiedene Interessen aufeinander. Ordne die Akteure ihren Hauptinteressen zu und benenne den Zielkonflikt.
Will Ökostrom und Speicherkapazität für die Energiewende — Interesse: Versorgungssicherheit und Wertschöpfung.
Will das unberührte Hochtal und die Gletscherreste erhalten — Interesse: Ökosystem und Landschaftsbild.
Wägt ab: Arbeitsplätze und Einnahmen gegen mögliche Schäden am Tourismuskapital „intakte Natur".
Klimaschutz (mehr Erneuerbare) gegen Naturschutz (Eingriff in ein sensibles Ökosystem) — beides sind legitime Umweltziele.
Ergebnis: Der Kernkonflikt ist Klimaschutz gegen Naturschutz; eine tragfähige Lösung verlangt Abwägung, Alternativenprüfung und Beteiligung aller Akteure.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Analysiere einen aktuellen alpinen Konflikt (z. B. Kaunertal-Ausbau). Welche Akteure mit welchen Interessen treffen aufeinander?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Alpenkonvention (Permanent Secretariat of the Alpine Convention) · BMK Nationalpark Hohe Tauern (NP Hohe Tauern)
CO2-Emissionen Österreich 1990-2022 (Mt CO2-Äquivalent)
Österreich verbraucht rund 72 TWh Strom pro Jahr, davon sind 75 % erneuerbar. Wie viel TWh sind noch fossil, und wie viel muss bilanziell zugebaut werden, um 100 % zu erreichen?
75 % von 72 TWh.
72 minus 54 ergibt 18 TWh (rund 25 %).
Um die fossilen 18 TWh bilanziell zu ersetzen, müssen rund 18 TWh erneuerbar zugebaut werden — die Größenordnung des EAG-Ziels (27 TWh inklusive Verbrauchswachstum).
Ergebnis: Rund 18 TWh sind noch fossil; ihr bilanzieller Ersatz ist der Kern des EAG-Ausbauziels bis 2030.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Diskutiere die Energieabhängigkeit Österreichs von russischem Erdgas. Welche Diversifizierungsstrategien gibt es?
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: BMK Energiebericht (BMK) · BMLUK Grüner Bericht (BMLUK)
Widmungskategorien der Raumordnung
Österreich verbraucht rund 12 ha Boden pro Tag, das Ziel liegt bei 2,5 ha/Tag. Um welchen Anteil muss der Verbrauch sinken, und wie viel ha pro Jahr liegen über dem Ziel?
Differenz geteilt durch Ausgangswert.
12 minus 2,5 ergibt 9,5 ha über dem Ziel.
Tagesüberschuss mal 365.
Ergebnis: Der Verbrauch müsste um rund 79 % sinken; aktuell liegt er pro Jahr rund 3470 ha über dem Ziel.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Analysieren Sie Ursachen und Folgen des hohen Bodenverbrauchs in Österreich und beurteilen Sie zwei Gegenmassnahmen.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OEROK Bodenstrategie (OEROK)
F&E-Quote im Vergleich 2023 (% des BIP)
Österreich gibt rund 15 Mrd. EUR für Forschung und Entwicklung aus, das BIP beträgt rund 471 Mrd. EUR. Wie hoch ist die F&E-Quote, und wie verhält sie sich zum EU-Ziel?
F&E-Ausgaben durch BIP mal 100.
Der Wert liegt über dem EU-Ziel von 3,0 % und über dem EU-Schnitt von rund 2,2 %.
Die hohe Quote ist ein Standortvorteil — sie sichert Innovation und damit Wettbewerbsfähigkeit trotz hoher Lohnkosten.
Ergebnis: Die F&E-Quote liegt bei rund 3,2 % und damit über dem EU-Ziel — ein Pfeiler der Standortqualität.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Beurteilen Sie die Standortqualität Österreichs anhand von vier Standortfaktoren und leiten Sie eine wirtschaftspolitische Empfehlung ab.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: FFG Forschungsförderung (FFG) · WIFO Standortanalyse (WIFO)
Bevölkerungsentwicklung Österreich 1950-2024 (Mio.)
Eine Region hat 90 000 Personen im erwerbsfähigen Alter (15–64) und 27 000 über 65. Berechne den Altenquotienten und ordne ihn ein.
Über-65 je 100 Erwerbsfähige.
30 bedeutet: auf 100 Erwerbsfähige kommen 30 Ältere — etwa der österreichische Wert, Tendenz steigend.
Ein steigender Altenquotient erhöht die Last für das Pensions- und Pflegesystem.
Ergebnis: Altenquotient 30 — auf 100 Erwerbsfähige kommen 30 über 65; ein typischer, steigender Wert für Österreich.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Analysieren Sie den demografischen Wandel in einer peripheren Alpenregion und beurteilen Sie zwei Massnahmen gegen die Abwanderung junger Menschen.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Statistik Austria Demografie (Statistik Austria)
Belege & Quellen
Statistik Austria
Permanent Secretariat of the Alpine Convention
NP Hohe Tauern
BMLUK
OEROK