Aufgabenstellung
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Atommodelle vom Dalton-Modell bis zum Orbitalmodell, Elektronenkonfiguration, Aufbau und Trends im Periodensystem (Atomradius, Ionisierungsenergie, Elektronegativität, Metall-/Nichtmetall-Charakter).
6Abschnitteca. 21Min Lesezeit3KompetenzenNiveauBasis 3 · Standard 3Stand 06/2026
Lesetiefe: Vertiefung
Schriftgröße: Standard
Bohrsches Atommodell - Kohlenstoff
Orbitalformen - s, p und d
Bohr-Energieniveaus für das H-Atom
Lichtquant beim Schalenübergang
Berechne mit dem Bohr-Modell die Energie und die Wellenlänge des Lichts, das ein Wasserstoffatom beim Übergang von nach aussendet (Balmer-Serie).
und .
Das Elektron fällt von auf : werden als Photon frei.
.
.
Ergebnis: - rotes Licht. Das ist die bekannte -Linie im Wasserstoffspektrum, die das Bohr-Modell quantitativ richtig vorhersagt - genau die Leistung, die das ältere Thomson-Modell nicht erbringen konnte.
Stell dir die Modellgeschichte als Zoom-In vor: Dalton sieht nur die Kugel, Thomson das Innere, Rutherford den Kern, Bohr die Schalen, Schrödinger die Orbitalwolken.
Jedes Modell ist eine Werkzeugkiste für eine andere Frage - für Stöchiometrie reicht Dalton, für Bindungswinkel brauchst du Orbitale.
Orbitalformen - s, p und d
In der Matura verlangt das Bewertungskriterium immer den Bezug Modell - Phänomen - Grenze.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Erläutere am Rutherfordschen Streuversuch, warum das Thomson-Modell verworfen werden musste, und beschreibe das daraus folgende Atombild.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax Chemistry 2e, Kap. 6 "Electronic Structure" (OpenStax) · Mortimer, Chemie - das Basiswissen, Kap. 2 Atombau (Thieme)
Periodensystem - Blockgliederung
Stelle die Elektronenkonfiguration von Eisen () und vom Ion auf.
oder .
Zuerst 4s-Elektronen abgeben (2), dann ein 3d-Elektron (1). Insgesamt 3 Elektronen weg.
- halbgefülltes d-Niveau, besonders stabil.
Ergebnis: ; die halbvolle d-Schale erklärt die thermodynamische Präferenz von Eisen(III) gegenüber Eisen(II) in vielen Umgebungen.
Folge dem Aufbauprinzip wie einem Treppenhaus: jedes Stockwerk hat 2, 6, 10 oder 14 Plätze.
Schreib bei Übergangsmetallen die Argon-Klammer vor das 3d; das spart Schreibarbeit und Fehler.
Bei Ionen merke dir: Erst die 4s-Plätze räumen, dann das 3d-Niveau.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Gib die vollständige und die Edelgas-Konfiguration für (a) Mangan und (b) das Eisen(III)-Ion an.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: IQS Themenpool Chemie - Atombau-Themen (IQS)
Periodensystem - Blockgliederung
PSE-Trends - Atomradius und Elektronegativität
Elektronegativität (Pauling) entlang Periode 2
Bindungstyp aus EN-Differenz (Faustregel)
Bestimme mithilfe der Elektronegativitäten den voraussichtlichen Bindungstyp in (a) , (b) und (c) . EN-Werte: H ; Na ; Cl .
. Gleiche Atome teilen die Bindungselektronen symmetrisch - unpolare Atombindung.
. Wegen liegt eine polare Atombindung vor; Cl trägt eine negative Teilladung .
. Wegen wird das Elektron praktisch vollständig übertragen - Ionenbindung.
Ergebnis: unpolar, polar kovalent (Dipol), ionisch. Die EN-Differenz ist die schnellste Faustregel für den Bindungstyp; die Grenzen und sind dabei Richtwerte, keine scharfen Sprünge.
Stell dir das PSE als Landkarte vor: oben rechts ist es "elektronen-hungrig", unten links "elektronen-großzügig".
Innerhalb einer Periode steigt die Kernladung; mehr Protonen ziehen die Elektronen enger, der Radius schrumpft.
Innerhalb einer Gruppe kommen neue Schalen dazu - der Radius wächst, die EN sinkt.
PSE-Trends - Atomradius und Elektronegativität
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Ordne , , , nach steigender Elektronegativität und begründe den Trend.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: BMBWF AHS-Lehrplan Chemie - Stoffe und Teilchen (BMBWF / RIS) · OpenStax Chemistry 2e, Kap. 6.5 Periodic Trends (OpenStax)
Isotopenmuster von Chlor im Massenspektrum
Chlor besteht zu 75,8 % aus (34,969 u) und 24,2 % aus (36,966 u). Berechne die mittlere Atommasse.
.
.
Ergebnis: Die mittlere Atommasse von Chlor ist - das ist der Wert im Periodensystem.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Natürliches Bor besteht aus 19,9 % (10,013 u) und 80,1 % (11,009 u). Berechne die mittlere Atommasse von Bor.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: IUPAC Periodic Table of Isotopes (IUPAC)
Bohrsches Atommodell - Kohlenstoff
Grundschema der chemischen Reaktion (Massen- und Ladungserhaltung)
Untersuche, ob es sich bei (a) destilliertem Wasser, (b) Luft und (c) Eisen jeweils um einen Reinstoff oder ein Gemisch handelt, und erläutere das Lösen von Kochsalz auf der Teilchenebene.
Destilliertes Wasser ist ein Reinstoff (Verbindung, feste Stöchiometrie ). Luft ist ein homogenes Gasgemisch (, , , ). Eisen ist ein Reinstoff (Element).
Beim Lösen von in Wasser werden die Ionen aus dem Gitter durch polare Wassermoleküle hydratisiert: .
Makroskopisch "verschwindet" der Feststoff; teilchenhaft lösen sich Gitterbausteine als hydratisierte Ionen - das Verbinden beider Ebenen ist die geforderte Erklärung.
Ergebnis: Klassifikation: (a) Reinstoff/Verbindung, (b) Gemisch, (c) Reinstoff/Element. Das Lösen ist ein physikalischer Vorgang, der auf Teilchenebene als Hydratation gitterfremder Ionen beschrieben wird - siehe vertiefend das Thema "Chemische Bindung" (Ionenbindung) und "Stöchiometrie".
Die Allgemeine Chemie ist die Grammatik des Fachs: Sie liefert die Begriffe und Regeln, mit denen alle weiteren Kapitel formuliert werden.
Bohrsches Atommodell - Kohlenstoff
Der wichtigste Trick ist der Ebenenwechsel - beobachte einen Stoff, erkläre ihn aber über seine Teilchen.
Jede Reaktionsgleichung folgt zwei eisernen Regeln: Massenerhaltung und Ladungserhaltung. Wer ausgleicht, wendet sie an.
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Analysiere am Beispiel von Speisesalzlösung die Begriffe Reinstoff, Verbindung und Gemisch und ordne Vorgänge wie Lösen und Eindampfen der Stoff- und der Teilchenebene zu.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax Chemistry 2e, Kap. 1 "Essential Ideas" (OpenStax) · BMBWF AHS-Lehrplan Chemie - Stoffe und Teilchen (BMBWF / RIS)
PSE-Trends - Atomradius und Elektronegativität
Ionenbildung zur Edelgaskonfiguration
Leite für Kalium, Calcium und Schwefel die bevorzugte Ionenladung ab und ordne , und nach steigendem Radius.
Kalium (Gr. 1) -> ; Calcium (Gr. 2) -> ; Schwefel (Gr. 16) -> . Alle erreichen die nächste Edelgaskonfiguration.
, und besitzen je 18 Elektronen. Die Kernladung steigt: Ar (18), K (19), Ca (20).
Höhere Kernladung bei gleicher Elektronenzahl zieht die Hülle stärker zusammen: .
Ergebnis: Bevorzugte Ionen: , , . Radienreihenfolge - die effektive Kernladung steuert den Radius isoelektronischer Teilchen. Vertiefung im Thema "Chemische Bindung" (Ionengitter).
SRDP-Aufgaben
Aufgabenstellung
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Erkläre mithilfe der Edelgasregel, welche Ionen Magnesium und Sauerstoff bevorzugt bilden, und ordne die Teilchen , und nach steigendem Radius.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: OpenStax Chemistry 2e, Kap. 7 "Chemical Bonding" (OpenStax)
Belege & Quellen