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Notizen/Geografie und Wirtschaftskunde/GW 8 — Rechtsformen, Bilanz und GuV, Sozialversicherung
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GW 8 — Rechtsformen, Bilanz und GuV, Sozialversicherung

Unternehmensgründung in AT (EU, OG, KG, GmbH, AG, FlexCo, Genossenschaft), Bilanz und GuV nach UGB, Kennzahlen, Arbeitsrecht, Sozialversicherung (PV, KV, UV, AV).

6 Abschnitte·~18 Min Lesezeit·2 Kompetenzen·Niveau Basis 1 · Standard 4 · Vertiefung 1·Stand 06/2026

T·0888 / 12
Prüfungsprofil
GW-Unt-1 · Unternehmen klassifizierenGW-Unt-2 · Bilanzkennzahlen interpretieren
Tiefe

Lesetiefe: Vertiefung

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Inhalt · 6 Abschnitte▾
  1. GW 8 — Rechtsformen, Bilanz und GuV, Sozialversicherung
    • 01Rechtsformen in Österreich◐
    • 02Bilanz und GuV: Aufbau und Kennzahlen◐
    • 03Arbeitsrecht und Sozialversicherung in AT◐
    • 04Kostenrechnung, Deckungsbeitrag und Break-even◐
    • 05Finanzierung und Investitionsentscheidung●
    • 06Marketing, Markt und Unternehmensführung○
§ 01

Rechtsformen in Österreich#

●●○StandardLPGW-Unt-8.1

Kernpunkte

Die Wahl der Rechtsform ist eine der ersten und folgenreichsten Entscheidungen jeder Gründung — sie bestimmt Haftung, Kapitalbedarf, Steuerlast und Mitsprache (). Grundsätzlich unterscheidet man Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften sowie die Genossenschaft.

Rechtsformen in Österreich

Rechtsformen in ÖsterreichTabelle mit 4 Spalten und 7 Zeilen, Daten: Rechtsform · Haftung · Mindestkapital · Steuer; Einzelunt. · unbeschränkt · keines · ESt; OG · alle unbeschränkt · keines · ESt anteilig; KG · Kompl. unbeschr. · keines · ESt anteilig; GmbH · auf Stammkapital · 10.000 EUR · KöSt 23 %; AG · auf Grundkapital · 70.000 EUR · KöSt 23 %; Genossenschaft · Anteil + Nachschuss · Statuten · Förderprinzip; FlexCo · beschränkt · 10.000 EUR · seit 2024, hervorgehobene Zelle: GmbHRECHTSFORMHAFTUNGMINDESTKAPITALSTEUEREinzelunt.unbeschränktkeinesEStOGalle unbeschränktkeinesESt anteiligKGKompl. unbeschr.keinesESt anteiligGmbHauf Stammkapital10.000 EURKöSt 23 %AGauf Grundkapital70.000 EURKöSt 23 %GenossenschaftAnteil + NachschussStatutenFörderprinzipFlexCobeschränkt10.000 EURseit 2024
Abb. 1Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften; Haftung und Mindestkapital (Reform 2024: GmbH 10.000 EUR, neue FlexCo).
Das Einzelunternehmen ist die einfachste Form: Eine Person gründet, wird ins Gewerberegister eingetragen und versteuert den Gewinn über die Einkommensteuer. Der Preis der Einfachheit ist die unbeschränkte persönliche Haftung — der Unternehmer haftet mit seinem gesamten Privatvermögen.
Personengesellschaften nach dem UGB bündeln mehrere Personen. In der Offenen Gesellschaft (OG) haften alle unbeschränkt; in der Kommanditgesellschaft (KG) haftet der Komplementär unbeschränkt, der Kommanditist nur mit seiner Einlage. Sie verbinden Flexibilität mit gemeinsamer Verantwortung.
Kapitalgesellschaften sind eigene Rechtspersonen und trennen Privat- von Firmenvermögen — die Haftung ist auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt. Die GmbH verlangt seit 2024 ein Mindeststammkapital von 10.000 EUR (zuvor 35.000), die AG 70.000 EUR Grundkapital. Neu ist die FlexCo (FlexKapG, 10.000 EUR), die mit erleichterter Mitarbeiterbeteiligung gezielt Startups anspricht.
Einen eigenen Weg geht die Genossenschaft: Sie verfolgt nicht primär Gewinn, sondern die Förderung ihrer Mitglieder, und entscheidet demokratisch nach dem Prinzip „ein Mitglied, eine Stimme" — unabhängig vom Kapitaleinsatz. Raiffeisen und die Volksbanken sind die bekanntesten Beispiele.
Strukturell ist Österreichs Wirtschaft kleinteilig: Von rund 350.000 aktiven Unternehmen sind etwa 95 % kleine und mittlere Unternehmen (KMU), darunter viele Einzelunternehmen. Die GmbH-Reform 2024 (geringeres Mindestkapital, FlexCo) zielt genau darauf, die Gründungshürde weiter zu senken.
Steuerlich gilt: Einzelunternehmen und Personengesellschaften unterliegen der progressiven Einkommensteuer, Kapitalgesellschaften der Körperschaftsteuer (seit 2024 23 %), und auf ausgeschüttete Gewinne fällt zusätzlich die Kapitalertragsteuer von 27,5 % an (siehe Beispiel). Die Gesamtbelastung hängt damit stark von Rechtsform und Gewinnverwendung ab.
Musterbeispiel

Steuerbelastung einer GmbH-Ausschüttung

Eine GmbH erzielt 100.000 EUR Gewinn vor Steuern und schüttet den Rest voll aus. Wie hoch ist die Gesamtsteuerbelastung bei KöSt 23 % und KESt 27,5 %?

  1. 01Körperschaftsteuer

    23 % vom Gewinn.

    100 000⋅0,23=23 000 EUR100\,000 \cdot 0{,}23 = 23\,000\,\text{EUR}100000⋅0,23=23000EUR
  2. 02Ausschüttbar

    Gewinn minus KöSt: 100.000 - 23.000 = 77.000 EUR.

  3. 03KESt auf Ausschüttung

    27,5 % vom ausgeschütteten Betrag.

    77 000⋅0,275≈21 175 EUR77\,000 \cdot 0{,}275 \approx 21\,175\,\text{EUR}77000⋅0,275≈21175EUR
  4. 04Gesamtbelastung

    Beide Steuern bezogen auf den Ausgangsgewinn.

    23 000+21 175100 000≈44 %\dfrac{23\,000 + 21\,175}{100\,000} \approx 44\,\%10000023000+21175​≈44%

Ergebnis: Rund 44 % Gesamtsteuer auf den ausgeschütteten Gewinn — die Doppelbelastung aus KöSt und KESt.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Vergleichen Sie die wichtigsten Rechtsformen österreichischer Unternehmen. Welche Rolle spielt die GmbH-Reform 2024?

Maturafokus

  • Personen- vs. Kapitalgesellschaft.
  • Haftung und Mindestkapital pro Rechtsform.
  • GmbH-Reform 2024 + FlexCo.

Typische Fehler

  • EU und GmbH-Haftung verwechseln.
  • KöSt mit ESt verwechseln.
  • OG und GbR (gibt es in AT nicht) gleichsetzen.

Aktive Wiederholung

Vergleiche Einzelunternehmen, GmbH und FlexCo nach Haftung, Mindestkapital, Steuern, Eignung für Startup.

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: WKO Gründungsservice (Wirtschaftskammer) · Bundesministerium für Finanzen (BMF)

§ 02

Bilanz und GuV: Aufbau und Kennzahlen#

●●○StandardLPGW-Unt-8.2

Kernpunkte

Die Bilanz ist die Stichtagsaufnahme des Vermögens und seiner Finanzierung (). Ihre Grundgleichung lautet: Aktiva gleich Passiva — die Mittelverwendung (links) entspricht stets der Mittelherkunft (rechts), denn jeder Euro, der im Unternehmen steckt, muss von irgendwoher stammen.

Bilanz und GuV (Schema)

Bilanz (Stichtag) AKTIVA PASSIVA Anlagevermögen - Grundstücke - Maschinen - Beteiligungen Umlaufvermögen - Vorräte - Forderungen - Bank, Kassa Eigenkapital - Grundkapital - Rücklagen - Bilanzgewinn Fremdkapital - Lang Verbindl. - Kurz Verbindl. - Rückstellungen Summe Aktiva = Summe Passiva GuV (Periodenrechnung) AUFWAND ERTRAG - Materialaufwand - Personalaufwand - Abschreibungen - Zinsaufwand - Sonstige Aufw. - Steuern + Umsatzerlöse + Bestandsveraend. + akt. Eigenleist. + sonst. Erträge + Finanzerträge Saldo = Jahresüberschuss / -fehlbetrag UGB-Gliederung (Para. 224 für Bilanz, Para. 231 für GuV); IFRS abweichend. EK-Quote = EK / Bilanzsumme; Liquidität 1 = Bank+Kassa / kurz. Verbindl.
Abb. 2Bilanz: Aktiva = Passiva; GuV: Erträge - Aufwände = Ergebnis.
Die Aktivseite zeigt, wofür das Geld verwendet wird: Das Anlagevermögen bindet langfristig (Grundstücke, Gebäude, Maschinen), das Umlaufvermögen ist kurzfristig gebunden (Vorräte, Forderungen, Bankguthaben). Die Reihenfolge folgt der Liquidität — von schwer zu leicht verfügbar.
Die Passivseite zeigt, woher das Geld stammt: Eigenkapital (von den Eigentümern, haftet) und Fremdkapital (von Gläubigern, ist zurückzuzahlen — lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen). Das Verhältnis beider entscheidet über die finanzielle Stabilität.
Während die Bilanz einen Zeitpunkt abbildet, ist die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eine Periodenrechnung: Erträge minus Aufwände ergeben den Jahresüberschuss oder -fehlbetrag. Bilanz und GuV gehören zusammen — die GuV erklärt, wie sich das Eigenkapital über das Jahr verändert hat.
Den Aufbau regelt in Österreich das Unternehmensgesetzbuch (UGB): Paragraph 224 gliedert die Bilanz, Paragraph 231 die GuV (wahlweise Gesamt- oder Umsatzkostenverfahren). Diese gesetzliche Normierung macht Abschlüsse vergleichbar.
Aus dem Abschluss gewinnt man Kennzahlen: die Eigenkapitalquote (EK / Bilanzsumme) für die Finanzkraft (siehe Beispiel), die Liquiditätsgrade für die Zahlungsfähigkeit, den ROI (Gewinn / Gesamtkapital) für die Rentabilität und den Cashflow (vereinfacht Gewinn plus Abschreibungen plus Rückstellungen) für die Innenfinanzierungskraft. Der Cashflow ist nicht der Gewinn — er zeigt den tatsächlichen Geldzufluss.
Kleine GmbHs genießen Erleichterungen (sie müssen etwa nur die Bilanz, nicht die GuV offenlegen). Kapitalmarktorientierte Konzerne (AG im ATX) bilanzieren dagegen nach IFRS, die anders als das vorsichtsgeprägte UGB stärker auf den Fair Value abstellen — derselbe Sachverhalt kann so unterschiedlich ausgewiesen werden.
Musterbeispiel

Eigenkapitalquote

EK = 4 Mio, FK = 6 Mio, Bilanzsumme = 10 Mio. Berechne EK-Quote.

  1. 01Formel

    EK-Quote = EK / BS = 4 / 10 = 0.40 = 40 %.

  2. 02Bewertung

    40 % gilt als solide (Faustregel: >25 % gut, >40 % stark). Mehr EK = weniger Insolvenzrisiko, aber teurer als FK.

Ergebnis: EK-Quote 40 %, solide Finanzierung.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Erklären Sie Aufbau einer Bilanz und nennen Sie wichtige Kennzahlen zur Beurteilung der Finanzlage.

Maturafokus

  • Bilanzgleichung Aktiva = Passiva.
  • Drei Kennzahlen mit Berechnung.
  • UGB vs. IFRS knapp.

Typische Fehler

  • Bilanz und GuV vermischen.
  • EK-Quote mit Liquidität verwechseln.
  • Cash Flow mit Gewinn gleichsetzen.

Aktive Wiederholung

Berechne die EK-Quote eines Unternehmens mit EK 4 Mio, FK 6 Mio, Bilanzsumme 10 Mio. Bewerte.

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: UGB Unternehmensgesetzbuch (RIS / Bundeskanzleramt)

§ 03

Arbeitsrecht und Sozialversicherung in AT#

●●○StandardLPGW-Unt-8.3

Kernpunkte

Das österreichische Sozialversicherungssystem beruht auf dem Pflichtversicherungs- und Umlageprinzip: Wer arbeitet, ist automatisch versichert, und die laufenden Beiträge der Erwerbstätigen finanzieren die aktuellen Leistungen. Es ruht auf vier Säulen ().

Die vier Säulen der Sozialversicherung

Säulen der SozialversicherungTabelle mit 4 Spalten und 4 Zeilen, Daten: Säule · Kürzel · Träger · Leistung; Pension · PV · PVA · Alterspension; Kranken · KV · ÖGK · Behandlung; Unfall · UV · AUVA · Arbeitsunfall; Arbeitslosen · AV · AMS · ArbeitslosengeldSÄULEKÜRZELTRÄGERLEISTUNGPensionPVPVAAlterspensionKrankenKVÖGKBehandlungUnfallUVAUVAArbeitsunfallArbeitslosenAVAMSArbeitslosengeld
Abb. 3Das österreichische SV-System ruht auf vier Pflichtversicherungen mit eigenen Trägern.
Diese vier Säulen sind die Pensionsversicherung (PV), die Krankenversicherung (KV), die Unfallversicherung (UV) und die Arbeitslosenversicherung (AV). Jede hat einen eigenen Träger — PVA, ÖGK (die seit 2020 die neun Gebietskrankenkassen ersetzt), AUVA und das AMS —, für Selbständige zuständig ist die SVS.
Die Beiträge teilen sich Dienstnehmer und Dienstgeber. Zusammen liegen sie für Angestellte bei rund 37,45 % des Bruttolohns (KV 7,65 %, PV 22,80 %, UV 1,10 %, AV 5,90 %). Über der Höchstbeitragsgrundlage (2024 rund 6.060 EUR/Monat) fallen keine weiteren Beiträge an — das System ist nach oben gedeckelt (siehe Beispiel).
Die Arbeitslosenversicherung zahlt je nach Versicherungszeit 20 bis 52 Wochen Arbeitslosengeld, danach die Notstandshilfe; das letzte Netz ist die Sozialhilfe bzw. Mindestsicherung — und diese ist Landeskompetenz, keine Bundesleistung (ein beliebter Prüfungsfehler).
Das gesetzliche Pensionsalter liegt bei 65 für Männer; für Frauen wird es von 60 schrittweise bis 2033 auf 65 angehoben. Die Alterung der Gesellschaft setzt das umlagefinanzierte System unter Druck — daher die laufende Reformdebatte um Antrittsalter, Beitragsjahre und Pflegefinanzierung.
Eine österreichische Besonderheit sind die Kollektivverträge: branchenweit verhandelt, öffentlich und für rund 95 % der Beschäftigten verbindlich. Diese flächendeckende Abdeckung — Ergebnis der Sozialpartnerschaft — verhindert Lohndumping und macht KV-Abschlüsse zum wichtigsten Lohnsteuerungsinstrument.
Auf betrieblicher Ebene sichern Mitbestimmungsorgane die Arbeitnehmerinteressen: der Betriebsrat (ab fünf Beschäftigten), der Jugendvertrauensrat und die Behindertenvertrauensperson. Arbeitsrecht ist damit nicht nur Gesetz, sondern auch ausgehandelte betriebliche Praxis.
Musterbeispiel

Sozialversicherungsbeitrag berechnen

Ein Angestellter verdient 3.000 EUR brutto im Monat. Wie hoch ist der gesamte SV-Beitrag (DN + DG) bei rund 37,45 %, und wie viel trägt grob der Dienstnehmer (rund 18 %)?

  1. 01Gesamtbeitrag

    37,45 % des Bruttolohns.

    3000⋅0,3745≈1124 EUR3000 \cdot 0{,}3745 \approx 1124\,\text{EUR}3000⋅0,3745≈1124EUR
  2. 02Dienstnehmeranteil

    Rund 18 % des Bruttolohns.

    3000⋅0,18=540 EUR3000 \cdot 0{,}18 = 540\,\text{EUR}3000⋅0,18=540EUR
  3. 03Deutung

    Vom Brutto bleiben nach SV und Lohnsteuer deutlich weniger netto; der Dienstgeber zahlt seinen Anteil zusätzlich obendrauf.

Ergebnis: Gesamt rund 1.124 EUR SV-Beitrag, davon rund 540 EUR vom Dienstnehmer — der Rest entfällt auf den Dienstgeber.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Erläutern Sie das österreichische Sozialversicherungssystem und diskutieren Sie aktuelle Reformherausforderungen.

Maturafokus

  • Vier SV-Säulen.
  • Gesetzliches Pensionsalter Anhebung Frauen.
  • KV-Abdeckung 95 %.

Typische Fehler

  • Mindestsicherung als Bundesleistung sehen — ist Landeskompetenz.
  • AV mit AMS-Leistung verwechseln.
  • Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil vermischen.

Aktive Wiederholung

Erkläre das österreichische Sozialversicherungssystem. Welche Reformen sind aktuell diskutiert (Pension, Pflege)?

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: AK Arbeitswelt OE (Arbeiterkammer) · SVS Sozialversicherung Selbständige (SVS)

§ 04

Kostenrechnung, Deckungsbeitrag und Break-even#

●●○StandardLPGW-Unt-8.2

Kernpunkte

Die Kostenrechnung beantwortet die Frage, ab welcher Menge sich die Produktion lohnt und wo die Preisuntergrenze liegt (). Kosten sind der bewertete Güterverbrauch der Leistungserstellung — abzugrenzen von Auszahlungen (Geldabfluss) und vom bilanziellen Aufwand.

Begriffe der Kostenrechnung

Begriffe der KostenrechnungTabelle mit 2 Spalten und 4 Zeilen, Daten: Begriff · Bedeutung; Fixkosten · mengenunabhängig (Miete); Variable Kosten · mengenabhängig (Material); Deckungsbeitrag · Preis - var. Stückkosten; Break-even · Erlös gleich GesamtkostenBEGRIFFBEDEUTUNGFixkostenmengenunabhängig (Miete)Variable Kostenmengenabhängig (Material)DeckungsbeitragPreis - var. StückkostenBreak-evenErlös gleich Gesamtkosten
Abb. 4Die Bausteine der Break-even-Analyse auf einen Blick.
Grundlegend ist die Trennung in Fixkosten, die mengenunabhängig anfallen (Miete, Abschreibung, Gehälter), und variable Kosten, die mit der Menge steigen (Material, Akkordlohn, Energie). Die Gesamtkosten sind ihre Summe: K=Kf+kv⋅xK = K_f + k_v \cdot xK=Kf​+kv​⋅x.
Teilt man die Gesamtkosten durch die Menge, erhält man die Stückkosten k=K/xk = K/xk=K/x. Sie sinken mit steigender Menge, weil sich die Fixkosten auf mehr Stück verteilen — die Fixkostendegression (siehe das zweite Beispiel).
Der zentrale Steuerungsbegriff ist der Deckungsbeitrag DB=p−kvDB = p - k_vDB=p−kv​ (Preis minus variable Stückkosten). Er sagt, was jedes verkaufte Stück zur Deckung der Fixkosten beiträgt: Erst wenn die Summe der Deckungsbeiträge die Fixkosten erreicht, beginnt der Gewinn. Der DB ist also nicht der Gewinn pro Stück.
Daraus folgt die Break-even-Menge x∗=Kf/(p−kv)x^{*} = K_f/(p - k_v)x∗=Kf​/(p−kv​), die Gewinnschwelle, bei der Erlös und Gesamtkosten gleich sind (siehe Beispiel). Darunter macht der Betrieb Verlust, darüber Gewinn — diese Menge ist die wichtigste Plangröße jeder Produktentscheidung.
Methodisch unterscheidet man Vollkostenrechnung (verteilt alle Fixkosten auf das Stück, für die langfristige Kalkulation) und Teilkostenrechnung (rechnet nur mit dem Deckungsbeitrag, für kurzfristige Annahme- oder Ablehnungsentscheidungen). Für einen Zusatzauftrag zählt der Deckungsbeitrag, nicht die Vollkosten.
In der Handelskalkulation baut sich der Verkaufspreis schrittweise auf: Bezugspreis, dann Handlungskosten, dann Gewinnaufschlag, schließlich Umsatzsteuer. Für die Preisgrenze gilt: Kurzfristig ist die Untergrenze der variable Stückkostensatz (jeder positive Deckungsbeitrag hilft), langfristig müssen die Vollkosten gedeckt sein.
x∗=Kfp−kvx^{*} = \dfrac{K_f}{p - k_v}x∗=p−kv​Kf​​

Break-even-Menge

Gewinnschwelle: Fixkosten geteilt durch Stück-Deckungsbeitrag.

DB=p−kvDB = p - k_vDB=p−kv​

Stück-Deckungsbeitrag

Musterbeispiel

Break-even-Analyse

Fixkosten Kf = 60.000 EUR, Preis p = 50 EUR, variable Stückkosten kv = 30 EUR. Bestimme die Gewinnschwelle und den Gewinn bei 4.000 Stück.

  1. 01Deckungsbeitrag

    DB = p - kv = 50 - 30 = 20 EUR je Stück.

    DB=50−30=20DB = 50 - 30 = 20DB=50−30=20
  2. 02Break-even-Menge

    x* = Kf / DB = 60.000 / 20 = 3.000 Stück.

    x∗=6000020=3000x^{*} = \dfrac{60000}{20} = 3000x∗=2060000​=3000
  3. 03Gewinn bei 4.000 Stück

    Über dem Break-even: G = (x - x*) . DB = (4.000 - 3.000) . 20 = 20.000 EUR.

    G=(4000−3000)⋅20=20000G = (4000 - 3000)\cdot 20 = 20000G=(4000−3000)⋅20=20000

Ergebnis: Gewinnschwelle bei 3.000 Stück; bei 4.000 Stück Gewinn von 20.000 EUR.

Musterbeispiel

Stückkostendegression

Bei Kf = 60.000 EUR und kv = 30 EUR: Wie hoch sind die Stückkosten bei 2.000 bzw. 6.000 Stück?

  1. 01Stückkosten bei 2.000

    k = (Kf + kv . x) / x = (60.000 + 30 . 2.000) / 2.000 = 120.000 / 2.000 = 60 EUR.

    k=60000+30⋅20002000=60k = \dfrac{60000 + 30\cdot 2000}{2000} = 60k=200060000+30⋅2000​=60
  2. 02Stückkosten bei 6.000

    k = (60.000 + 30 . 6.000) / 6.000 = 240.000 / 6.000 = 40 EUR.

    k=60000+30⋅60006000=40k = \dfrac{60000 + 30\cdot 6000}{6000} = 40k=600060000+30⋅6000​=40
  3. 03Deutung

    Der Fixkostenanteil je Stück fällt von 30 auf 10 EUR — Fixkostendegression senkt die Stückkosten bei höherer Menge.

Ergebnis: Stückkosten sinken von 60 auf 40 EUR (Fixkostendegression).

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank9 Punkte

Aufgabenstellung

Erläutern Sie die Break-even-Analyse und berechnen Sie die Gewinnschwelle für einen Betrieb mit Fixkosten 90.000 EUR, Preis 25 EUR und variablen Stückkosten 10 EUR.

Maturafokus

  • Break-even-Menge berechnen (operator: berechnen).
  • Fix- und variable Kosten einer Situation zuordnen (operator: ordnen).
  • Bedeutung des Deckungsbeitrags für eine Annahme-/Ablehnungsentscheidung beurteilen (operator: beurteilen).

Typische Fehler

  • Fixkosten fälschlich als mengenabhängig behandeln.
  • Deckungsbeitrag mit Gewinn gleichsetzen — DB deckt erst die Fixkosten.
  • Im Break-even mit Stückkosten statt mit dem Stück-Deckungsbeitrag dividieren.

Aktive Wiederholung

Berechnen Sie die Break-even-Menge bei Fixkosten 60.000 EUR, Preis 50 EUR und variablen Stückkosten 30 EUR und beurteilen Sie das Ergebnis für eine geplante Absatzmenge von 4.000 Stück.

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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: WKO Kalkulation und Preisbildung (Wirtschaftskammer)

§ 05

Finanzierung und Investitionsentscheidung#

●●●VertiefungLPGW-Unt-8.2

Kernpunkte

Finanzierung beschafft das Kapital, Investition setzt es ein — zwei Seiten derselben unternehmerischen Münze (). Finanzierung lässt sich nach zwei Achsen ordnen: nach der Herkunft (innen oder außen) und nach der Rechtsstellung des Kapitals (Eigen- oder Fremdkapital).

Finanzierungsarten im Überblick

FinanzierungsartenTabelle mit 3 Spalten und 2 Zeilen, Daten: Finanzierung · Innen · Außen; Eigenkapital · einbehalt. Gewinn · Beteiligung; Fremdkapital · Rückstellungen · Kredit/AnleiheFINANZIERUNGINNENAUSSENEIGENKAPITALeinbehalt. GewinnBeteiligungFREMDKAPITALRückstellungenKredit/Anleihe
Abb. 5Finanzierung gliedert sich nach Herkunft (innen/außen) und Rechtsstellung des Kapitals (Eigen/Fremd).
Die Innenfinanzierung schöpft aus dem Unternehmen selbst — aus einbehaltenen Gewinnen sowie aus Abschreibungs- und Rückstellungsgegenwerten. Die Außenfinanzierung holt Kapital von außen, sei es als Beteiligung (Eigenkapital) oder als Kredit und Anleihe (Fremdkapital). Innen/außen und Eigen/Fremd sind zwei verschiedene Achsen, die man nicht verwechseln darf.
Eigenkapital (Beteiligung, einbehaltener Gewinn) trägt das unternehmerische Risiko, ist aber nicht rückzahlungspflichtig; Fremdkapital (Bankkredit, Anleihe) ist zins- und rückzahlungspflichtig, gibt aber keine Mitspracherechte. Das Verhältnis bestimmt Stabilität und Renditechance.
Der Leverage-Effekt erklärt, warum sich Fremdkapital lohnen kann: Solange die Gesamtkapitalrendite über dem Fremdkapitalzins liegt, hebt jeder zusätzliche Kredit die Eigenkapitalrendite (siehe Beispiel). Doch der Hebel wirkt in beide Richtungen — fällt die Rendite unter den Zins, kehrt er sich um und vergrößert den Verlust. Mehr Fremdkapital bedeutet also mehr Risiko.
In Österreich ergänzt die Förderfinanzierung die klassischen Quellen: die Austria Wirtschaftsservice (aws), die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) und die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) vergeben Zuschüsse, Garantien und geförderte Kredite, besonders für Gründung und Forschung.
Auf der Investitionsseite prüft man die Vorteilhaftigkeit. Statische Verfahren (Kostenvergleich, Amortisationsrechnung) sind einfach, ignorieren aber den Zeitwert des Geldes. Dynamische Verfahren berücksichtigen ihn: Der Kapitalwert (NPV) zinst alle Rückflüsse auf den Gegenwartswert ab; eine Investition lohnt, wenn der Kapitalwert nicht negativ ist (siehe Beispiel).
Über allem steht die Regel „Liquidität vor Rentabilität": Ein Unternehmen kann buchhalterisch Gewinn machen und trotzdem insolvent werden, wenn ihm das Geld zum Zahlen fehlt. Deshalb ist die Cashflow-Planung — wann fließt wie viel Geld — ebenso wichtig wie die Renditerechnung.
C0=−A0+∑t=1nRt(1+i)tC_0 = -A_0 + \sum_{t=1}^{n} \dfrac{R_t}{(1+i)^{t}}C0​=−A0​+t=1∑n​(1+i)tRt​​

Kapitalwert (NPV)

Anschaffung A0 plus abgezinste Rückflüsse Rt beim Kalkulationszins i.

Musterbeispiel

Kapitalwert einer Investition

A0 = 100.000 EUR, jährlicher Rückfluss R = 40.000 EUR über 3 Jahre, i = 8 %. Bestimme den Kapitalwert.

  1. 01Abzinsen Jahr 1

    40.000 / 1,08 = 37.037 EUR.

    400001,08≈37037\dfrac{40000}{1{,}08} \approx 370371,0840000​≈37037
  2. 02Abzinsen Jahr 2 und 3

    40.000 / 1,08^2 = 34.294 EUR; 40.000 / 1,08^3 = 31.753 EUR.

    400001,082≈34294, 400001,083≈31753\dfrac{40000}{1{,}08^{2}} \approx 34294,\ \dfrac{40000}{1{,}08^{3}} \approx 317531,08240000​≈34294, 1,08340000​≈31753
  3. 03Kapitalwert

    C0 = -100.000 + 37.037 + 34.294 + 31.753 = +3.084 EUR.

    C0=−100000+103084≈+3084C_0 = -100000 + 103084 \approx +3084C0​=−100000+103084≈+3084

Ergebnis: Kapitalwert ca. +3.084 EUR > 0: Die Investition ist vorteilhaft (Rendite über 8 %).

Musterbeispiel

Leverage-Effekt

Gesamtkapitalrendite 12 %, FK-Zins 6 %. Wie wirkt zusätzliches Fremdkapital auf die EK-Rendite?

  1. 01Zinsdifferenz

    GK-Rendite 12 % liegt 6 Prozentpunkte über dem FK-Zins von 6 % — positive Hebelwirkung möglich.

  2. 02EK-Rendite-Formel

    r_EK = r_GK + (r_GK - r_FK) . FK/EK. Bei FK/EK = 1: r_EK = 12 % + (12 % - 6 %) . 1 = 18 %.

    rEK=12%+(12%−6%)⋅1=18%r_{EK} = 12\% + (12\% - 6\%)\cdot 1 = 18\%rEK​=12%+(12%−6%)⋅1=18%
  3. 03Risiko

    Fällt r_GK unter 6 %, kehrt sich der Effekt um und die EK-Rendite sinkt unter die GK-Rendite — Leverage erhöht das Risiko.

Ergebnis: Zusätzliches FK hebt die EK-Rendite auf 18 %, solange die GK-Rendite über dem FK-Zins bleibt.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Vergleichen Sie Eigen- und Fremdfinanzierung und erläutern Sie den Leverage-Effekt an einem Beispiel.

Maturafokus

  • Eigen- und Fremdfinanzierung gegenüberstellen (operator: vergleichen).
  • Kapitalwert berechnen und die Vorteilhaftigkeit beurteilen (operator: berechnen, beurteilen).
  • Leverage-Effekt an einem Zahlenbeispiel erklären (operator: erklären).

Typische Fehler

  • Innen-/Aussenfinanzierung mit Eigen-/Fremdfinanzierung verwechseln.
  • Rückflüsse nicht abzinsen (Zeitwert des Geldes ignorieren).
  • Leverage-Effekt für risikofrei halten — er kehrt sich bei sinkender Rendite um.

Aktive Wiederholung

Berechnen Sie den Kapitalwert einer Investition (Anschaffung 100.000 EUR, jährlicher Rückfluss 40.000 EUR über 3 Jahre, Kalkulationszins 8 %) und beurteilen Sie die Vorteilhaftigkeit.

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: aws Austria Wirtschaftsservice (aws)

§ 06

Marketing, Markt und Unternehmensführung#

●○○BasisLPGW-Unt-8.1

Kernpunkte

Marketing ist weit mehr als Werbung — es ist die marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens. Das klassische Werkzeug ist der Marketing-Mix aus vier Instrumenten, den vier P (): Product (Produktpolitik), Price (Preispolitik), Place (Distribution) und Promotion (Kommunikation). Sie müssen aufeinander abgestimmt sein.

Die vier P des Marketing-Mix

Die vier P des Marketing-MixBaumdiagramm, 4 Pfade, Daten: Product; Price; Place; PromotionMarketing-MixProductPricePlacePromotion
Abb. 6Der klassische Marketing-Mix kombiniert Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
Für Dienstleistungen erweitert man den Mix auf sieben P: zusätzlich People (das Personal), Process (der Ablauf der Leistung) und Physical Evidence (das sichtbare Umfeld). Weil eine Dienstleistung nicht lagerbar ist und im Moment ihrer Erbringung konsumiert wird, entscheiden diese drei oft über die Qualität.
Bevor man den Mix gestaltet, segmentiert man den Markt: nach geografischen, demografischen, psychografischen und verhaltensbezogenen Kriterien. So findet man die Zielgruppe, auf die der Marketing-Mix zugeschnitten wird (siehe Beispiel) — ein Mix „für alle" wirkt erfahrungsgemäß für niemanden.
Strategisch baut Marketing auf einer Lageanalyse auf. Die SWOT-Analyse stellt interne Stärken und Schwächen (Strengths, Weaknesses) den externen Chancen und Risiken (Opportunities, Threats) gegenüber. Wichtig ist die saubere Trennung: Stärken und Schwächen liegen im Unternehmen, Chancen und Risiken im Umfeld.
Unternehmen verfolgen ökonomische Ziele (Gewinn, Marktanteil), soziale (Arbeitsplätze, faire Bedingungen) und ökologische (Nachhaltigkeit). Zwischen ihnen bestehen Zielkonflikte — etwa kurzfristiger Gewinn gegen langfristige Nachhaltigkeit —, die das Management bewusst abwägen muss.
Zwei Trends prägen die Gegenwart: Corporate Social Responsibility und ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) gewinnen für Investoren und Kundschaft an Gewicht — CSR ist mehr als PR. Und die digitale Transformation (E-Commerce, Plattformökonomie, datenbasiertes Marketing) verändert ganze Geschäftsmodelle.
All das steuert das Management über einen Regelkreis aus Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung und Kontrolle. Die Kontrolle schließt den Kreis: Sie misst, ob die Ziele erreicht wurden, und speist die nächste Planung — Management ist ein fortlaufender Lern- und Steuerungsprozess.
Musterbeispiel

Marketing-Mix für ein Produkt entwerfen

Ein Start-up bringt eine nachhaltige Mehrweg-Trinkflasche für umweltbewusste Studierende auf den Markt. Skizziere einen stimmigen Marketing-Mix (4 P).

  1. 01Product

    Langlebige, schadstofffreie Flasche aus recyceltem Edelstahl, klares Öko-Design, Gravur-Option.

  2. 02Price

    Mittleres Preissegment mit Premium-Anspruch — höher als Wegwerfflaschen, aber studierendentauglich; der Mehrwert „nachhaltig" rechtfertigt den Aufpreis.

  3. 03Place

    Online-Shop und Campus-Stores, Kooperation mit Hochschul-Initiativen statt klassischem Großhandel.

  4. 04Promotion

    Social-Media-Kampagne, Influencer aus dem Nachhaltigkeitsbereich, Refill-Stationen als Aufmerksamkeitsanker.

Ergebnis: Alle vier P zahlen auf dieselbe Positionierung „nachhaltig und alltagstauglich für Studierende" ein — die Stimmigkeit des Mix ist entscheidend.

SRDP-Aufgaben

SelbsttestAus der Fragenbank10 Punkte

Aufgabenstellung

Erläutern Sie den Marketing-Mix (4 P) und wenden Sie ihn auf ein selbstgewähltes Produkt an.

Maturafokus

  • Den Marketing-Mix an einem Produktbeispiel anwenden (operator: anwenden).
  • Eine SWOT-Analyse für ein Unternehmen erstellen (operator: erstellen).
  • Zielkonflikte zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen beurteilen (operator: beurteilen).

Typische Fehler

  • Marketing auf Werbung verengen — Werbung ist nur ein Teil von Promotion.
  • SWOT-Quadranten falsch zuordnen (intern vs. extern).
  • CSR als reines PR-Instrument abtun statt als strategisches Handlungsfeld.

Aktive Wiederholung

Entwickeln Sie für ein neues nachhaltiges Produkt einen Marketing-Mix (4 P) und begründen Sie Ihre Entscheidungen anhand einer Zielgruppe.

Aktiv abrufen

Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.

Quellen: WKO Marketing und Vertrieb (Wirtschaftskammer)

Inhalt

Abschnitt -- / 06

    • 01Rechtsformen in Österreich◐
    • 02Bilanz und GuV: Aufbau und Kennzahlen◐
    • 03Arbeitsrecht und Sozialversicherung in AT◐
    • 04Kostenrechnung, Deckungsbeitrag und Break-even◐
    • 05Finanzierung und Investitionsentscheidung●
    • 06Marketing, Markt und Unternehmensführung○

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Aus den Notizen ins Training

GW 8 — Rechtsformen, Bilanz und GuV, Sozialversicherung

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Belege & Quellen

Quellen

Wirtschaftskammer

  • WKO Gründungsservice
  • WKO Kalkulation und Preisbildung
  • WKO Marketing und Vertrieb

BMF

  • Bundesministerium für Finanzen

RIS / Bundeskanzleramt

  • UGB Unternehmensgesetzbuch

Arbeiterkammer

  • AK Arbeitswelt OE

SVS

  • SVS Sozialversicherung Selbständige

aws

  • aws Austria Wirtschaftsservice

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