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DE-Abitur · GeographieT·033 / 8
Klassifikation nach Köppen-Geiger, Auswertung von Klimadiagrammen (Walter-Lieth), regionale Klimatypen und der anthropogene Klimawandel inklusive Mitigation/Adaption. Verknüpft physische Geographie mit IPCC-Wissenschaft und Politik.
6Abschnitteca. 11Min Lesezeit3Kompetenzen
Operatoren:analysieren · beurteilen · erörtern · einordnen · erläutern
grundlegendes Niveau
gA-Niveau: Klimadiagramme einer Klimazone zuordnen, Köppen-Code mit Hilfsschlüssel ableiten, Klimaschutzmaßnahmen benennen.
erhöhtes Niveau
eA-Niveau: Klimadaten quantitativ interpretieren, Trends in Zeitreihen statistisch bewerten, IPCC-Szenarien (SSP) eigenständig vergleichen.
Kernpunkte
Typische Fehler
Kernpunkte
KÖPPEN-KLIMAZONEN (VEREINFACHTES SCHEMA)
Welche drei Beschriftungen in "Köppen-Klimazonen (vereinfachtes Schema)" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Musterlösung
Werten Sie das untenstehende Klimadiagramm einer Station aus und ordnen Sie sie einer Klimazone und einem Köppen-Typ zu. Begründen Sie Ihre Entscheidung. Werte: Jahresmitteltemperatur 26,5 °C; Niederschlag im Jahr 2300 mm, gleichmäßig 150–250 mm/Monat; Amplitude 2 K.
Jahresmittel 26,5 °C; jahreszeitliche Schwankung ca. 2 K; jeder Monat > 18 °C — Tagesschwankung größer als Jahresschwankung, sog. "Tageszeitenklima".
Jährlich 2300 mm, kein Monat < 60 mm — durchgängig humid. Kein Trockenmonat nach Walter-Lieth (N stets > 2T).
Mittlere Jahrestemperatur > 24 °C + gleichmäßig humid → tropisch immerfeuchte Klimazone. Vegetation: tropischer Regenwald.
Köppen: erster Buchstabe A (kältester Monat > 18 °C); zweiter f (immerfeucht). → Af. Beispiele: Belém (Brasilien), Singapur, Pontianak (Borneo).
Lage in ITC-Einflussbereich erklärt das ganzjährig konvektive Niederschlagsregime. Erwartete Vegetation Regenwald mit Stockwerkbau; sehr hohe Biodiversität, oligotrophe Böden (Ferralit), Nährstoffhaushalt in der Biomasse.
Ergebnis: Station tropisch immerfeucht (Köppen Af); Lage 0–10° geographischer Breite; tropischer Regenwald.
Typische Fehler
Kernpunkte
KLIMADIAGRAMM (WALTER-LIETH, BERLIN-TEMPELHOF)
Welche drei Beschriftungen in "Klimadiagramm (Walter-Lieth, Berlin-Tempelhof)" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Musterlösung
Werten Sie das untenstehende Klimadiagramm einer Station aus und ordnen Sie sie einer Klimazone und einem Köppen-Typ zu. Begründen Sie Ihre Entscheidung. Werte: Jahresmitteltemperatur 26,5 °C; Niederschlag im Jahr 2300 mm, gleichmäßig 150–250 mm/Monat; Amplitude 2 K.
Jahresmittel 26,5 °C; jahreszeitliche Schwankung ca. 2 K; jeder Monat > 18 °C — Tagesschwankung größer als Jahresschwankung, sog. "Tageszeitenklima".
Jährlich 2300 mm, kein Monat < 60 mm — durchgängig humid. Kein Trockenmonat nach Walter-Lieth (N stets > 2T).
Mittlere Jahrestemperatur > 24 °C + gleichmäßig humid → tropisch immerfeuchte Klimazone. Vegetation: tropischer Regenwald.
Köppen: erster Buchstabe A (kältester Monat > 18 °C); zweiter f (immerfeucht). → Af. Beispiele: Belém (Brasilien), Singapur, Pontianak (Borneo).
Lage in ITC-Einflussbereich erklärt das ganzjährig konvektive Niederschlagsregime. Erwartete Vegetation Regenwald mit Stockwerkbau; sehr hohe Biodiversität, oligotrophe Böden (Ferralit), Nährstoffhaushalt in der Biomasse.
Ergebnis: Station tropisch immerfeucht (Köppen Af); Lage 0–10° geographischer Breite; tropischer Regenwald.
Musterlösung
Erklären Sie den Begriff "Tageszeitenklima" am Beispiel Singapur (T-Amplitude 2 K, ΔT_Tag 8 K) und unterscheiden Sie ihn vom Jahreszeitenklima (z. B. Berlin: T-Amplitude 19 K, ΔT_Tag 7 K).
Tageszeitenklima: Tag-Nacht-Schwankung der Temperatur größer als saisonale Jahresschwankung. Jahreszeitenklima: Amplitude im Jahresgang dominiert.
Singapur: Jahresamplitude 2 K, Tagesamplitude 8 K → Verhältnis 4:1 zugunsten Tag. Berlin: Jahresamplitude 19 K, Tagesamplitude 7 K → Verhältnis 1:2,7 zugunsten Jahr.
In Äquatornähe: Sonnenstand das ganze Jahr nahezu im Zenit, Tageslänge konstant 12 h, Energieeintrag fast unverändert. Folge: geringe Jahresvariation.
Mittlere Breiten (50° N): Sonnenstandsunterschied Winter/Sommer ca. 47°, Tageslänge 8 h vs. 17 h. Folge: starke saisonale Energieschwankung.
Tageszeitenklima → immergrüne Vegetation (Regenwald). Jahreszeitenklima → laubabwerfende Wälder (Sommergrün-Bedingung mit Vegetationsruhe im Winter).
Ergebnis: Tageszeitenklima typisch für Äquatorgürtel (5° N–5° S); Jahreszeitenklima für mittlere Breiten und Polarregionen.
Typische Fehler
Kernpunkte
KÖPPEN-KLIMAZONEN (VEREINFACHTES SCHEMA)
Welche drei Beschriftungen in "Köppen-Klimazonen (vereinfachtes Schema)" sind prüfungsrelevant?
Folgeaufgabe: Skizziere dasselbe Schema ohne Beschriftungen und ergänze sie aus dem Gedächtnis.
Typische Fehler
Kernpunkte
GLOBALE CO₂-KONZENTRATION IN DER ATMOSPHÄRE (PPM)
GLOBALE TEMPERATURANOMALIE (°C, GEGEN 1850–1900)
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Analysieren Sie die IPCC-Szenarien SSP1-1.9, SSP2-4.5 und SSP5-8.5 hinsichtlich CO₂-Pfaden, Temperaturanstieg und Folgen für DE; diskutieren Sie das Erreichen des Paris-Ziels +1,5 °C.
Kernpunkte
Typische Fehler