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Grundgesetz, Verfassungsorgane (Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Bundespräsident, BVerfG), Gewaltenteilung, Föderalismus und Verfassungsprinzipien (Art. 20 GG). Bildet das institutionelle Fundament für Gesetzgebung, politische Steuerung und Grundrechtsschutz der Bundesrepublik.
6Abschnitteca. 31Min Lesezeit3KompetenzenNiveauBasis 1 · Standard 3 · Vertiefung 2Stand 06/2026
grundlegendes Niveau
gA-Niveau: Verfassungsorgane und ihre Hauptaufgaben benennen, Gewaltenteilung skizzieren, Grundrechte (Art. 1–19 GG) inhaltlich einordnen.
erhöhtes Niveau
eA-Niveau: Wechselwirkungen zwischen Verfassungsorganen analysieren, Verfassungswandel durch BVerfG-Rechtsprechung beurteilen, Föderalismusreformen und Ewigkeitsklausel (Art. 79 III) erörtern.
Lesetiefe: Vertiefung
Schriftgröße: Standard
Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Erläutern Sie die fünf Strukturprinzipien des Grundgesetzes und beurteilen Sie die Bedeutung der Ewigkeitsklausel (Art. 79 III GG) für die Stabilität der Verfassungsordnung.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Bundesministerium der Justiz) · Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland
Gewaltenteilung — horizontal und vertikal
Die Bundesregierung legt einen Gesetzentwurf zur Reform der Grundsteuer vor (zustimmungspflichtig wegen Auswirkung auf Länderfinanzen). Skizzieren Sie den Weg des Entwurfs durch die Verfassungsorgane bis zur Verkündung.
Art. 76 Abs. 1 GG: Initiativrecht. Erst Bundesrat-Stellungnahme (Art. 76 Abs. 2) — sechs Wochen Frist, dann Übermittlung an Bundestag mit Gegenäußerung der Regierung.
1. Lesung: Grundsatzdebatte, Überweisung an den Finanzausschuss (federführend). 2. Lesung: Einzelberatung, Änderungsanträge. 3. Lesung: Schlussabstimmung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Art. 105 Abs. 3 GG: Steuern, die ganz oder teilweise den Ländern zufließen, benötigen Zustimmung. Mehrheit der Stimmen erforderlich; Stimmen eines Landes nur einheitlich. Bei Ablehnung kann jede Kammer (BT, BR, BReg) den Vermittlungsausschuss anrufen.
16 Mitglieder aus BT + 16 aus BR. Kompromissvorschlag wird in BT und BR erneut abgestimmt; ohne Zustimmung des BR scheitert das Gesetz.
Bundespräsident prüft Verfassungsmäßigkeit (politisches und materielles Prüfungsrecht umstritten) und fertigt aus. Verkündung im BGBl (Art. 82); Inkrafttreten wie im Gesetz festgelegt.
Ergebnis: Stationen-Modell: Initiative → Bundestag → Bundesrat (Zustimmung) → ggf. Vermittlungsausschuss → Bundespräsident → BGBl.
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Analysieren Sie die Aufgabenverteilung zwischen Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung im Gesetzgebungsverfahren und beurteilen Sie, wie die Gewaltenteilung in der Praxis ausgestaltet ist.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Bundesministerium der Justiz) · Bundesverfassungsgericht — Entscheidungen (Bundesverfassungsgericht)
Föderalismus — Gesetzgebungskompetenzen
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Beurteilen Sie die Vor- und Nachteile des deutschen Föderalismus am Beispiel der Bildungspolitik und ziehen Sie ein begründetes Fazit.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Bundesministerium der Justiz) · Bundesverfassungsgericht — Entscheidungen (Bundesverfassungsgericht)
Gewaltenteilung — horizontal und vertikal
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Diskutieren Sie das Spannungsfeld „judizielle Selbstbeschränkung vs. richterlicher Aktivismus" am Beispiel der BVerfG-Rechtsprechung zur Schuldenbremse (Urteil 2. Nachtragshaushalt 2023) und zur Klimapolitik.
Aktive Wiederholung
Erörtern Sie am Beispiel der Klimaklage 2021 die Funktion des Bundesverfassungsgerichts als Hüter der Verfassung und Schutz künftiger Freiheitschancen.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Bundesverfassungsgericht — Entscheidungen (Bundesverfassungsgericht) · Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Bundesministerium der Justiz)
Gesetzgebungsverfahren des Bundes
Die Bundesregierung legt einen Gesetzentwurf zur Reform der Grundsteuer vor (zustimmungspflichtig wegen Auswirkung auf Länderfinanzen). Skizzieren Sie den Weg des Entwurfs durch die Verfassungsorgane bis zur Verkündung.
Art. 76 Abs. 1 GG: Initiativrecht. Erst Bundesrat-Stellungnahme (Art. 76 Abs. 2) — sechs Wochen Frist, dann Übermittlung an Bundestag mit Gegenäußerung der Regierung.
1. Lesung: Grundsatzdebatte, Überweisung an den Finanzausschuss (federführend). 2. Lesung: Einzelberatung, Änderungsanträge. 3. Lesung: Schlussabstimmung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Art. 105 Abs. 3 GG: Steuern, die ganz oder teilweise den Ländern zufließen, benötigen Zustimmung. Mehrheit der Stimmen erforderlich; Stimmen eines Landes nur einheitlich. Bei Ablehnung kann jede Kammer (BT, BR, BReg) den Vermittlungsausschuss anrufen.
16 Mitglieder aus BT + 16 aus BR. Kompromissvorschlag wird in BT und BR erneut abgestimmt; ohne Zustimmung des BR scheitert das Gesetz.
Bundespräsident prüft Verfassungsmäßigkeit (politisches und materielles Prüfungsrecht umstritten) und fertigt aus. Verkündung im BGBl (Art. 82); Inkrafttreten wie im Gesetz festgelegt.
Ergebnis: Stationen-Modell: Initiative → Bundestag → Bundesrat (Zustimmung) → ggf. Vermittlungsausschuss → Bundespräsident → BGBl.
Typische Fehler
Aktive Wiederholung
Beschreiben Sie den Weg eines zustimmungspflichtigen Bundesgesetzes vom Entwurf bis zur Verkündung und beurteilen Sie die Rolle des Vermittlungsausschusses für die Konsensfindung im deutschen Föderalismus.
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Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Bundesministerium der Justiz) · Deutscher Bundestag — Wahlen, Parlament, Gesetzgebung (Deutscher Bundestag)
Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland
Typische Fehler
LK-Vertiefung
eA-Vertiefung: Diskutieren Sie das „demokratische Dilemma" zwischen Responsivität (Bürgernähe) und Verantwortlichkeit (sachgerechte Problemlösung) am Beispiel einer aktuellen Reform und prüfen Sie, welche Legitimationsform dabei in Konflikt gerät.
Aktive Wiederholung
Erörtern Sie unter Rückgriff auf das Konzept der Input-, Throughput- und Output-Legitimität, wie demokratische Entscheidungen im Grundgesetz legitimiert werden, und beurteilen Sie das Verhältnis von Mehrheitsprinzip und Minderheitenschutz.
Aktiv abrufen
Erinnere dich an die Kernpunkte — dann aufdecken.
Quellen: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Bundesministerium der Justiz) · Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Belege & Quellen
Bundesministerium der Justiz
Bundesverfassungsgericht
Deutscher Bundestag